Friedrichshain, Berlin und die Welt

Gegenwärtiges und Vergangenes

Einige meiner Fotos

Wie ihr wisst, bin ich auf Mastodon unterwegs. Dort gibt es einige Hashtags, zu denen man Fotos posten kann. Und alles zu einem vorgegebenen Thema. Ich bin fleißig dabei und will hier, und vielleicht auch in Zukunft, Beispiele zeigen, mit denen ich an diesen Sachen teilgenommen habe. Ich habe festgestellt, dass meine Foto Bibliothek viel hergibt, mittlerweile sind es über 7000 Fotos. Natürlich müssen dann Doppelte ausgerechnet werden aber es sind eine ganze Menge.

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Essenswoche

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In dieser Woche trete mich viel ums Essen. Mein Frühstück im Bett sah so aus wie oben. Das Brot ist ein von mir gebackenes Sauerteigbrot mit Roggenmehl und Dinkelmehl. Der Schinken ist unser Lieblingsschinken aus Schleswig-Holstein von der Schinkenmanufaktur Basedahl.

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An zwei Tagen gab es Spaghetti nach diesem Rezept. Statt der Rezept angegebenen Garnelen verbrauchten wir drei Hummerschwänze, die unsere Nichten bei ihrem letzten Besuch aus Kanada mitgebracht hatten. Das ganze war aber einfach großartig.

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Gestern Abend wurde dann uns die große Ehre zuteil, am Iftar teilzunehmen bei Mohamed und seiner Familie. Zur Zeit ist ja Ramadan und Iftar ist das abendliche Fastenbrechen. Wir wurden von der ganzen Familie sehr herzlich aufgenommen und haben uns auch noch angeregt mit seiner Mutter und seine Schwestern unterhalten, als er selbst sich schon verabschiedet hatte, um in die Moschee zu gehen.

Ja ja. So ist das mit unserem “Mikrokosmos“, wie unsere Welt von meiner Schwester genannt wurde. Freunde und Verwandte in Kanada, in Schweden, in Großbritannien, im Münsterland, in der Heide, in Hamburg. Und so weiter. War das Neid oder eine Beschwerde, weil so manche aus unserem Kosmos ausgeschlossen wurden.

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Wenn es mir gefällt, pack ich dann in Zukunft zu meinen Posts über die Woche, auch Verweise auf Blogartikel, die ich erwähnenswert finde.

Zunächst einmal, der mittlerweile wohl unvermeidliche Max Budenbohm , über die Stille auf dem Lande gegenüber der Großstadt folgendes schreibt:

https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/03/13/irgendwo-pfiff-ein-zug/

Diese Stille, in der nächtelang niemand hupt. In der sich niemand lauthals mit anderen herumstreitet, weder um Geld noch um Drogen oder Liebe, auch nicht um den Rest der Nacht. In der keine leeren Flaschen auf dem Gehweg zerklirren und niemand volltrunken Flüche in die Nacht schreit. In der auch kein Rettungshubschrauber über unser Dach fliegt und niemand im Vorbeifahren bei offenem Autodach in schier unfassbarer Lautstärke Musik hört.

Das ist im Unterschied zur Hamburger Wohnung dann auch ab und zu erholsam und nützlich, so in der Ruhe zu liegen. To rest in peace, noch ohne Ewigkeitsanspruch, aber doch für drei, vier Nächte immerhin. Es ist nützlich, schon um mich weiter jederzeit erinnern zu können, dass es das tatsächlich gibt, diese Stille. In der einem nach einer ganzen Weile erst der Wind auffällt, der an den Dachkanten doch ein wenig zu hören ist. Der dort leise, so leise ein wenig heult. Wie ein kleines Windkind, das noch übt. Oder ein leises Knarren fällt auf, irgendwo auf dem Dachboden, weiter weg in diesem großen, alten Haus. Dann ein Rascheln, vermutlich von kleinen oder von winzigen Tierchen. Ein Nagen vielleicht, ein huschendes Trippeln auf dem Kies vor dem Fenster. Solche Geräusche, welche die Stille nicht stören, sondern eher angenehm zu illustrieren scheinen.

Das erinnert mich an eine eigene Geschichte. Ich hatte mit meiner ersten Frau in den achtziger Jahren eine Wohnung im Wendland angemietet. Dabei handelt es sich um eine Einliegerwohnung in einem kleinen Haus, mitten im Wald. In der Nähe wurde Schafe gehalten und besonders an heißen Sommertagen wurde die Fliegenplage bei geöffneten Fenstern in der Wohnung ein wenig lästig. Wenn es dann ging, schliefen wir draußen im Wald. Und da passierte es dann schon dann schon, dass man mitten in der Nacht geweckt wurde, weil sich jemand durchs Unterholz schlich. War ein bisschen gruselig. Aber als ich dann nach der Ursache schaute, handelte es sich einfach um eine nachtaktiven Igel der Lounge durchm das Laub des Waldes schlurfte. In der Großstadt würde man das Geräusch noch nicht einmal wahrnehmen.

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Dieses Blog diskutiert KI und zitiert den Chef von Palantir, einem Hersteller von Spionaesoftware, die besonders von der Polizei oder von autoritären Staaten geliebt wird. Das Zitat dreht sich um die Auswirkung von KI auf die politische Bedeutung von Frauen und Männern:

Passend dazu prognostiziert Alex Karp, CEO des Datenanalyse-Unternehmens Palantir, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz die gesellschaftlichen Machtverhältnisse verschieben werde:

Seiner Ansicht nach werde die Technologie die wirtschaftliche und politische Macht von „hochgebildeten, oft weiblichen Wählern, die meist die Demokraten wählen“, verringern.
Diese würden künftig „schlechtere, weniger interessante Jobs“ haben. Zugleich werde sie die Macht von „Menschen in Ausbildungsberufen, überwiegend männlichen Wählern der Arbeiterklasse“, erhöhen, sagte er in einem Interview mit dem US-Sender CNBC.
[…]
„Karps Botschaft ist unmissverständlich: Meine Technologie wird einem eurer größten Feinde – liberalen Frauen mit Hochschulabschluss – politisches Kapital entziehen und einer eurer bevorzugten Bevölkerungsgruppen – Männern aus der Arbeiterklasse – mehr politische Macht verschaffen“, analysiert etwa der Autor Malcolm Ferguson.

Und hmbl selbst kommentiert

Tja, schade, Schokolade, liebe Leserinnen – oder was??
(Männer ausnahmsweise nicht mitgemeint)

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Und zum Schluss, weil ich mich immer aufrege, über Benjamin Stöwe, den Wettermoderator im ZDF, Morgenmagazin, der Begrüßung immer „moin, moin” sagt, das was Matt Wagner dazu ausführt:

„Sach ma, was heißt eigentlich Moin?“

„Guten Morgen, Guten Tag, Guten Abend. Hallo. Hi. Schön, dich zu sehen – je nach Kontext.“

„Und Moin Moin?“

„Dass du ’ne nervtötende Quasselstrippe bist.“

„Und Guten Moin …?“

„Nun, dass du noch heute geteert und gefedert zurück nach Stuttgart verfrachtet wirst.“

Netzschnipsel am Samstag (23)

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Und als Antwort darauf:

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Netzschnipsel Sonderausgabe (20)

Wegen der Menge der Schnipsel zur Wahl im Baden-Württemberg und von anderen CDU-Themen heute eine vorzeitige Ausgabe der Schnipsel

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Frühlingshafte Woche

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Frühlingsgefühle auf dem Boxhagener Platz

Diese Woche war wirklich frühlingshaft, auch wenn der offizielle Frühling erst in knapp zwei Wochen beginnt. Das Foto ist gestern aufgenommen worden, wo man noch sehen kann, dass wir mittlerweile das Wetter ausnutzen und wieder aus dem Haus gehen. Gestern war Markttag und Hanna hat wie immer sich um Gemüse und Blumen gekümmert und ich parallel um Fleisch und Aufschnitt.

Auch unsere Nachbarin gegenüber hat sich zum ersten Mal nach unserem Wissen auf dem Balkon gesonnt. Dazu muss man aber wissen, dass der voll von der Südseite beschienen wird. Auf dem Weg vom Markt haben wir eine Radfahrerin gesehen, die in kurzen Hosen gestartet ist. Und danach habe ich beschlossen, zumindest in unserer Wohnung auch auf kurze Hosen umzusteigen.

Auch am Montag waren wir unterwegs, da haben wir uns nach Monaten den neue eröffneten Markt von Rewe besucht und einige Sachen besorgt, die wir bei unserem Lieferdienst nicht bekommen konnten. Dazugehörend, zum Beispiel getrocknete Aprikosen, die wir brauchten, um das von Hanna geliebte Früchtebrot zu produzieren. Ich habe es um die Weihnachtszeit das erste Mal gebacken und in der letzten Woche dann schon zum dritten Mal. Diesmal hatte ich kein gekauftes Lebkuchengewürz und habe den Mix selber gemacht aus den vorhandenen Gewürzen. Diesmal ist es meiner Meinung etwas besser und locker geworden, aber generell meint sie, das ist das beste Früchtebrot sei, was sie jemals gegessen hat. Ich backe das nach diesem Rezept.

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Früchtebrot im März

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International Women’s Day

https://marilyncarr.com/happy-international-womens-day-good-luck-with-that/

Da heute internationaler Frauentag ist, möchte ich noch ein einen Blogeintrag hinweisen. Marilyn Carr wählt sich die Wirtschaft als Beispiel aus und betrachtet die Vertretung von Frauen in den Top Managementboards amerikanischer Firmen.

This year marks 51 years since the first International Women’s Year and 41 years since the end of the momentous United Nations “Decade For Women.” Luckily, these events were all it took to bring those of us with two X chromosomes on par with those fortunate enough to have a ‘Y’ in the mix. Oh. Wait. Not so much.

According to results of study published in the New York Times, fewer large U.S. companies are helmed by women than by men named John. Further, of the 1,500 companies included in the Standard and Poor’s index, there are four men named John, Robert, William, or James for every woman sitting behind (as opposed to outside) the Chief Executive Office door.

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The truth is that conformity is the real ticket to success. The Jims, Bobs, and Bills are most comfortable with their own kind. One of the things aspiring female executives are advised to do is learn to play golf. That’s because the guys get a lot of ‘work’ done on the golf course. The theory is that if you can join the game you can compete in it. This of course is not true. The guys will humour you on the links, but the real conversations will happen in the men’s room on the 19th hole, the cigar bar, and the strip club.

Netzschnippsel am Samstag (19)

Die meisten dieser Schnipsel bekomme ich vom Mastodon. Ihr findet mich auf der Instanz berin.social @mouchi@berlin.social. Wenn ihr auch Interesse habt, dann könntet ihr hier eine für euch geeignete Instanz aussuchen: https://instances.social

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Aus den Blogs (4)

Image attribution: Cortega9, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Kennenlernen

https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/02/25/der-alltag-als-kennenlernspiel/

Und wieder einmal Max buddenbohm, dem ich mich wohl als Hamburger und (fast) als Altersgenosse verbunden fühle. In diesem Fall geht es um Kennenlernen, und da haben wir allerdings andere Erfahrungen gemacht als Max. Er sagt:

Ich sprach neulich mit einem jüngeren Menschen über das Thema Kennenlernen. Dieser Mensch hat generationstypisch, wie man in dem Fall wohl sagen kann, Erfahrungen mit Tinder etc. Ich habe dergleichen, vielleicht auch noch generations- und außerdem sicherlich familienstandstypisch, noch nie benutzt. Mir fehlt da jede Erfahrung oder ein ganzer Lebensbereich, wie es sich für Jüngere vielleicht anfühlt.

Und weiter:

Ich überlegte dann im weiteren Verlauf, wann ich überhaupt zum letzten Mal jemanden in freier Wildbahn kennengelernt habe. Also jemanden, der mir nicht „serviert“ wurde, etwa durch berufliche Umstände. Und ich kam nicht darauf. Auch nach langem Nachdenken nicht. Die letzte große Kennenlernwelle in meinem Leben war die Spielplatz- und Grundschulzeit, in der vermutlich fast jede und jeder noch einmal einen ganzen Schwung an neuen Kontakten erlebt.

Naja, was ist das Kennenlernen außerhalb des Kontextes angeht, habe ich schon Erfahrungen, wenn sie auch schon weiter zurückliegen, die neueren gehen eher auf Hanna zurück.

Was allerdings das Kennenlernen über Apps, wie es neuerdings heißt, oder wie es früher war, über Websites angeht, da haben Hanna und ich durchaus Erfahrung. Wir haben uns nämlich im Jahr 2000 über das Internet kennen gelernt. Damals war das eine schwedische Website namens Spraydate. Als wir uns kennen gelernt hatten, wechselten wir zu einer Seite namens berlinonline.de und als diese in das offizielle Berlin Portal, Berlin.de überging, blieben wir als kleiner Rest von Usern auf einer Seite namens palmania (der Link führt zu einem veralteten des Adressbucheintrag) hängen. Da waren wir wohl neben dem Betreiber die letzten User.

Kennenlernen 2

https://hmbl.blog/28-2-2026-fragestunde/?pk_campaign=feed&pk_kwd=28-2-2026-fragestunde

Im Fragen-Doc diese hübsche Frage entdeckt:

Wenn ich fragen darf: Sie sagten mal, dass Sie gelegentlich Kunden aus dem Leserkreis des Blogs haben. Kann es nicht furchtbar schief gehen, wenn man einen Kunden schon aus dem Blog „kennt“ und dann beim zusammen arbeiten merkt, was für ein Mensch das ist?

Und obwohl ich die Richtung der Frage auf den ersten Blick verstehe: So geht das mit dem Kennelernen doch eigentlich immer, oder? Die Arbeitskollegin, die auf der Weihnachtsfeier auf einmal cringe daher redet, der seit Jahren unauffällige Gärtner, der im exakt richtigen Moment die richtige zutiest menschliche Frage stellt – jede kann uns doch immer überraschen. Und das ist manchmal überraschend schön und manchmal auch überraschend enttäuschen.

Fazit: das Leben steckt voller Überraschungen.

Lächeln

https://unterwegsistdasziel.blog/sich-eine-positive-haltung-bewahren/

Ich bin ja eher der norddeutsche Typ. Vielleicht eher gewesen. In Hamburg und auch besonders in London, wo ich studiert habe, da guckt man sich gegenseitig nicht an. Vor allem und besonders auch nicht in öffentlichen Verkehrsmittel. Das thematisiert die Zugbegleiterin in ihrem Blogpost. Über das Lächeln schreibt sie:

Die menschliche Mimik ist eine der grundlegendsten Kommunikationsformen. Wir lernen Gesichtsausdrücke lesen bevor wir Worte verstehen oder gar sprechen können. Ein Kleinkind reagiert darauf, ob die Mama lächelt oder bös guckt. Und auch später lesen wir viel mehr Gestik und Mimik der Person gegenüber als uns bewusst ist. Manchmal merken wir einer Person an das irgendwas nicht stimmt wenn diese lügt oder unehrlich ist. Wissen aber oft gar nicht woran. Und viel zu oft interpretieren wir „der mag mich nicht“ hinein.

Dabei liegt das Dilemma ja eher daran das viele Menschen das „freundlich gucken“ komplett verlernt haben. Und deshalb im Normalzustand einen „unzufriedenen Flunsch ziehen“. Die wenigstens denken darüber nach wie sie damit auf ihre Umwelt und auf einzelne Situationen wirken.

Ich habe das von Hanna gelernt und versuche, auch auf der Straße, die Leute freundlich anzulächeln. Und zum Beispiel auch in Restaurants mit dem Nachbartischen in Kontakt zu kommen durch Lächeln und Ansprache. Und ich muss sagen es wirkt. Zumindest werden die Leute in der Regel freundlicher.

Alkoholfreier Wein

https://rueckseitereeperbahn.blogspot.com/2026/02/und-wieder-einmal-nahe-null.html

Matt Wagner schreibt über alkoholfreien Wein. Und ich muss sagen, er hat Recht. Bei uns im Regal liegen auch noch zwei Flaschen Weißwein. Wir werden sie nicht anrühren und wenn überhaupt zum Kochen verwenden. Da ist der Alkohol nicht so wichtig. Hier sein Fazit zu einem Probierpaket

Doch ach, es war wieder zum Weinen. Zwei der drei Sorten musste ich bereits nach dem ersten Schluck dem Ausguss übergeben (sic!), nur dem Pinot Bianco von Nett aus Duttweiler (zweites Foto) vermochte ich mit Ach und Krach und über mehrere Tage den Garaus zu machen. Ob es sich beim Wort „Reverse“ auf dessen Etikett um ein Wortspiel oder einen Tippfehler handelt, interessiert mich angesichts dieser Erfahrung nicht mehr die Bohne. Das dürfen Sie die KI gern selbst fragen.
Mein auf einem weiterhin sehr schmalen empirischen Fundament ruhendes Fazit lautet: Je trockener ein Wein ausgebaut ist, desto fataler wirkt sich die Ethanolabsenz auf seine Genießbarkeit aus.

Immerhin gibt er einen Rat für die Verwegenen:

Sollten auch Sie sich also einmal in diese seltsame und (un)gefährliche Welt der alkoholfreien Weine begeben wollen, so achten Sie in Bacchus Namen wenigstens auf ordentlich Oechsle.

In Hamburg sagt man Tschüß

https://zynaesthesie.wordpress.com/2026/03/03/in-hamburg-sagt-man-tschuess/

Eine lebenswerte Satire über das alt werden in der Zukunft. Warum nicht gleich den Alterssitz in Thailand buchen, da ist die Pflege billiger.

Menschlichkeit

https://holyfruitsalad.blogspot.com/2026/03/menschlichkeit.html

Einfach lesen. Es geht um Deutsche in Dubai, um den hohen Benzinpreis und um Tanker.

Befreiungswoche

Der Frühling ist endlich eingekehrt. Zumindest schickt er seine Vorboten. Dazu gibt es heute oben eines der bekanntesten deutschen Frühlingsgedichte von einem, den man den deutschen Dichterfürsten nennt.

Hanna und ich haben diesen Tag genommen und waren gestern am Samstag zum ersten Mal seit Monaten auf dem Markt am Boxhagener Platz. Frisches Gemüse war. Hannas Sache. und ich habe am Fleischstand Hähnchenbrust für uns und Aufschnitt für mich gekauft. Aber absolut anstrengend. Der Weinladen hat noch zu, als wir auf dem Rückweg waren, so dass ich für unsere Ersatzlieferung von Salbanello noch einmal runter musste zum Laden.

Emil zu Hanna Füßen

Samstagmittag kam dann unser Gasthund weil seine Besitzer gemeinsam einen Teenachmittag verbringen wollten. Hanna war gut vorbereitet und hatte viel leckeres bereitgelegt, um den Hund zu bestechen. Hat auch einigermaßen gut funktioniert, obwohl sehr unruhig war, bis er sich eingewöhnt hatte. Zwischendurch hatte er Gefallen gefunden an einem USB drei Kabel von mir, das der Stromversorgung für meinen Laptop diente. Unsere Versuche gemeinsam zu spielen, mussten daher aufgegeben worden, bis ich dann heute am Sonntag die Konfiguration so ändern konnte, dass sie funktioniert, bis die bereits bestellten Ersatzkabel eintreffen.

Am Donnerstag war ich mal wieder in der Charité beim Gastroenterologen, um die Ergebnisse der Coloskopie und meinen derzeitigen Status zu diskutieren. Wir haben beschlossen, dass etwas engmaschig zu kontrollieren, vor allem, da ist mein Dritter Schub mit Colitis innerhalb von sechs Monaten war. Also wieder eine wochenlange Therapie mit einem Cortisonpräparat durchführen und engmaschig meinen Blutzucker kontrollieren. Dafür liegen jetzt auch nur Spritzen bereit, dich iim Normalstatus nicht benutzen muss.

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Einweichen meiner Füße

Gestern Nachmittag durfte ich mich darüber hinaus freuen, dass meine Hände und Füße mal wieder “gekürlt“ worden. Beides, Maniküre und Pediküre, fanden bei uns zu Hause statt, da unsere Kosmetikerin des Vertrauens dafür zu Hause besucht hat.

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Eine kleine Sache nebenbei: wann immer wir mal gemeinsam ein wenig ruhen, schauen wir eine Serie auf Netflix, nämlich Bones. Es ist eine Serie der Nuller Jahre und handelt von einer forensischen Anthropologin mit Autismusverdacht und einem FBI-Agenten, der so tut, als wenn er ein typisch ahnungsloser amerikanischer Macho wäre. Die Serie ist sehr witzig besonders das Zusammenspiel zwischen deinen extremen kommt gut und führt zu durchaus lustigen Episode. Unsere Empfehlung ist, das Ganze im Original anzuschauen.

Netzschnippsel am Samstag (18)

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4 Jahre am 24.2.2026

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Have been on that bed conscious many times. – War sehr oft auf diesem Bett bei Bewusstsein

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Aus den Blogs (3)

Image attribution: Cortega9, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wenn ihr euch dafür interessiert, wo meine Blogpost herkommen, dann solltet ihr euch meine Leseliste anschauen. Durch die gehe ich jeden Tag nach neuen Beiträgen.

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https://buggisch.wordpress.com/2026/02/15/wie-man-social-media-kapert-und-kommunikation-zerstort/

Christian Buggisch schreibt einen interessanten Artikel über die Eskalation in den sozialen Medien über einen relativ lokalen Vorfall beim Kommunalwahlkampf in Bayern, der sich dann aufbauscht und weiter über den lokalen Rahmen hinausgeht.

Bald sind Kommunalwahlen in Bayern, auch in meiner Heimatstadt Erlangen und auch im kleinen benachbarten Adelsdorf, einer freundlichen Gemeinde mit rund 9.000 Einwohnern, fernab der großen Politik und ihrer Verwerfungen. Doch auch hier passieren unschöne Dinge, und so brannte dort kürzlich ein Wahlplakat der SPD-Kandidatin fürs Landratsamt. Die Feuerwehr kam, löschte und machte schnell noch ein Foto, das bald in sozialen Medien zu finden war.

 

Um in sozialen Medien erfolgreich zu sein, setzen rechte Akteure nicht zwingend auf Bots oder automatisierte Manipulation, sondern oft auf organisierte menschliche Aktivität. Politisch hoch motivierte Anhänger agieren in lose geknüpften Netzwerken, greifen Inhalte schnell auf, setzen früh Deutungsrahmen und stabilisieren diese durch Wiederholung. Die Koordination erfolgt häufig informell zum Beispiel über Messenger oder parteinahe Gruppen.

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https://holyfruitsalad.blogspot.com/2026/02/der-dummste-schwachsinn.html

Aus aus der Politik kommt immer mehr die Forderung nach einem Social Media Verbot für Jugendliche und Kinder. Insofern passt das ein wenig zu dem obigen Artikel. Creezy steht dieser Forderung skeptisch gegenüber und meint:

Dieses Verbot würde lediglich bedeuten, dass man Kindern versagt, frühzeitig kompetent in die Nutzung des Internets eingeführt zu werden, damit sie hier so früh wie möglich umfassende Kompetenz aufbauen können. Weil man selber technische wie auch inhaltliche Zusammenhänge nicht begreift – und schon mal gar nicht Geld in die Hand nehmen möchte, um Kindern das Wissen womöglich in Schulen zu vermitteln (für mich heute absolutes Pflichtfach) –, geht man lieber den bequemen Weg: Ein Verbot muss her.

Die Alternative liegt in der Ausbildung von Medienkompetenz bei den Kindern und Jugendlichen. Aber das kostet Geld und braucht Ahnung.

Aber ganz vorne dabei sehe ich die Schulen in der Pflicht. Es braucht Lehrer*innen, die – zwingend – weitergebildet gehören in dem Thema. Die darin Kompetenz erlangen müssen – egal, ob sie es interessiert. Immer noch ist an viel zu vielen Schulen das Thema Internet, Smartphone, Computer bei den Lehrern verankert, die sich dafür interessieren. Das genau reicht eben nicht mehr! Da dürfen sich heute immer noch viel zu viele Lehrkräfte wegducken.

Und: Es braucht Investitionen. Aber die schieben CDU/CSU und SPD ja lieber den reichen Lobbyorganisationen auf das Konto, anstatt in unsere Zukunft zu investieren.

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Bild: © Ajepbah / Wikimedia Commons

https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/02/20/der-trost-von-topcheckern-umgeben-zu-sein/

 

Ja ich weiß, Buddenbohm noch einmal. Liegt aber daran, dass ich fast 40 Jahre in Hamburg gelebt habe und die Stadt glaube ein wenig zu kennen. Zumindest zur Zeit bis 2000. Zu dieser Zeit war für mich der Kirchturm von Sankt Jacobi, ein wenig ein Fremdkörper in der Stadt. Den von Sankt Nikolai habe ich hier mit der Stadt in Verbindung gebracht, da es sich eigentlich um ein Denkmal des zweiten Weltkrieg handelt. Nun sollte Kupferform von Sankt Jakobi zerstört werden. Max Boom hat einige kluge Gedanken dazu, geht aber wiederum auf die vielen Leute, die alles besser wissen.

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https://www.coldheat.de/2026/02/beobachtungen-aus-dem-wartezimmer

Ich kenne Wartezimmer und die Wartezeiten ganz gut. Die Beschreibung hier trifft es, obwohl eigentlich gar nicht um das Wartezimmer geht, sondern wieder einmal um die Nutzung von Smartphones und Social Media. Trotzdem lesenswert.

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https://www.spiegel.de/panorama/azubis-aus-vietnam-kamen-nach-thueringen-und-wurden-arbeitslos-sachen-packen-raus-a-389ea9ec-47b1-4383-ad1a-9b237c5b385b

Diesen Artikel muss ich etwas zwischen schieben, auch wenn er nicht so richtig was mit Blogs zu tun hat.

Es dreht sich dabei, um die Behandlung von vietnamesischen Auszubildenden in der Pflege, und das in Altenburg in Thüringen. Das sind schlimme Zustände und ich frage mich, ob es da irgendeinen Zusammenhang mit den vietnamesischen, “Fremdarbeitern”in der DDR gibt. Damals sind viele Vietnamesen nach Deutschland geholt worden und es muss schon die Verbindungen geben, die das ermöglicht haben. Vielleicht bestehen die doch immer.

Es ist ja auch so, dass die Vietnamesen nach der Wiedervereinigung sicher etwas hängen gelassen wurden. Ich erinnere mich, wie sie um 2000 in den Straßen von Berlin präsent waren und Schmuggelzigaretten verkauft hatten. Das Geschäft war dann vorbei mit dem Beitritt Polens zu EU. Seitdem wären die Bustouren für neun Euro zu den Namen Polenmärkten angeboten von Berlin. Über die Situation der Vietnamesen in Nagelstudios hatte ich ja schon geschrieben. Vielleicht ist das Ganze ein Problem, was unter dem Radar bleibt, aber größer ist, als es scheint.

https://steady.page/de/nminkmar/posts/273d6a08-b358-4d68-8c24-2adc44ec4e20

Nils Minkmar schreibt in seinem wöchentlichen Newsletter über Epstein und das Verhältnis zwischen Schuld und Sühne in diesem Fall.

Dieses Jahrhundert ist gekennzeichnet durch die Entkopplung von Schuld und Verantwortung.

Im ersten großen Krieg der Nullerjahre, dem Feldzug der USA im Irak und seinem Vorläufer, dem Einmarsch in Afghanistan, sind schwere Kriegsverbrechen geschehen, sogar der Kriegsgrund der amerikanischen Regierung für das Vorgehen gegen Saddam war gelogen. Es wurde gebombt und gefoltert, ohne die mindeste Rücksichtsnahme und weit über jede militärische Notwendigkeit hinaus. Das wurde zum Glück von Medien aufgedeckt – doch nie juristisch aufgearbeitet – ein schweres Versäumnis des Westens.

In der einige Jahre darauf folgenden Bankenkrise ging es weiter: Die Steuerzahlerinnen verhinderten den Kollaps der Finanzwelt, aber die Verursacher des Schlamassels blieben juristisch unbehelligt

Danach besteht das von der römischen Elite entwickelte Programm der Sorge um sich in einer regelrechten Lebenskunst, die Philosophie nicht als Theorie, sondern als tägliche Praxis organisiert: Der freie Mensch soll an sich arbeiten, um sich als moralisches Subjekt zu formen—durch Übungen der Aufmerksamkeit und Selbstprüfung, Lektüre und Schreiben (Notizbücher, Briefe), Gespräche mit einem Lehrer oder Freund, sowie asketische Übungen. wie Gedankendisziplin, Vorbereitung auf Unheil, Maßhalten in Lust, Essen, Schlaf, und Körperpflege.

Ziel war nicht eine verbietende Moral, sondern eine kontrollierte, rationale Führung der eigenen Begierden und Affekte, damit Freiheit als Selbstbeherrschung möglich wird: Wer sich regieren kann, kann auch Haushalt und Polis regieren; die Ethik der Selbstführung wurde so zur Grundlage politischer Handlungsfähigkeit.

Eine solche philosophische Vorbereitung auf mögliche Funktionen in der Gemeinschaft oder die Rolle als Bürgerin und Bürger einer Republik – das ist in unserer Gegenwart schlicht nicht vorgesehen. Darum gibt es ganz oben immer wieder Männer und Frauen, die alles haben und dennoch so völlig verwahrlosen. Kompetenzen in BWL und Informatik sind eben nicht alles.

http://aufildesmots.biz/2026/02/mimosen-outdoor/

Dieser Beitrag ist speziell für Hanna. Wir waren sehr häufig mit Freunden bei Michael in der Wohnung in Hendaye Plage der französischen Atlantikküste direkt an der spanischen Grenze. In diesem Ort gibt es eine Straße mit dem Namen Avenue de Mimosas. Leider war es uns nicht möglich, diese Straße irgendwann einmal in Blüte zu sehen, obwohl Hanna es sich häufig gewünscht hat. Deshalb dieser Eindruck von der französischen Mittelmeerküste.

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