Gegenwärtiges und Vergangenes

Kategorie: Hier und Jetzt (Seite 3 von 4)

Eine neue Woche

Über die Aktion zur Wintersicherung der Terrasse mit dem Kuchenunfall habe ich ja schon berichtet. Jetzt hier noch ein paar Ergebnisse der Operation.

Oleander im Treppenhaus

Der Oleander wurde ins Treppenhaus an einen frostsicheren Ort gebracht und stark beschnitten. Dazu wurde ein Ficus aus einem beschädigten Topf in einen neuen gepflanzt, der jetzt nicht mehr aus Ton, sondern aus Plastik ist und integrierte Rollen zum Bewegen hat. Dazu wurden drei Blumenkästen neu bepflanzt mit einem Mix aus winterfesten Pflanzen…

Bepflanzte Blumenkästen

…und es blüht noch eine ganz vereinzelte Rose auf unserer Terrasse.

Letzte Blüte

Unser Kater Cooper, genannt Peppi auf dem Bett

Am Donnerstag begann das Drama mit Peppi. Er hat sich schon die Tage schlecht gefressen. Nun verweigerte er sogar sein Lieblingsleckerli, die Kalbwürstchen die die immer Hanna gegeben hat. Dazu hatte er Schwierigkeiten, seinen Kot abzulassen, das war schon ein paar Tage so, so dass er in seinen Versuchen unser Gästebett beschmutzt hat, eines meiner T-Shirts und zum Schluss ist auf dem blanken Fußboden versuchte. Deshalb rief wir den tierärztlichen Notdienst, die dann auch so ungefähr nachts um 0:30 Uhr Zeit hatten, den Kater zu verarzten. Zwei Infusionen, vier verschiedene Spritzen, plus Sedierung und dann noch Creme ins Maul und in den After. 

Am nächsten Morgen schien das erst einmal nicht geholfen zu haben, doch Anfänger an im ein bis 2 Stunden Takt zu fressen. Nahm die Leckerlis wieder und ging letztendlich auch wieder aufs Klo. Auch Samstagmorgen ging das noch, aber dann wird er zeitweise auf zu fressen, besonders Hanna, fand ihn schwach und seinen Gang schwankend. Wir riefen also wieder die Tierärztin und stellten uns darauf ein, dass er eingeschläfert werden musste. Die Tierärztin kam dann auch gegen Abend sein und meinte, dass er doch viel besser aussehe als am Donnerstag. Er hat auch wieder angefangen zu fressen und ich hatte schon gemeint, dass das einschläfern nicht nötig sei, aber Hanna hatte Angst im weitere Behandlung zuzumuten.

Ihr einig uns dann alle darauf, ihn weiter erst mal zu behalten und wenn es wirklich schlechter wird, noch einmal auf die Tierärztin zurückzukommen. Seitdem frisst er einigermaßen, eher wenig, aber das tun alte Menschen auch. Und schließlich ist Peppi mit 16 auch ein alter Kater. Und so sitzt er jetzt neben mir und verlangt nach Fressen.

Peppi auf dem Stuhl neben mir

Schwierig war es diesen Beitrag zu schreiben, denn seit seit Sonntag ist unsere Heizung ausgefallen und ich sitze hier bei circa 16°. Eigentlich sollte sie heute gegen Mittag wieder laufen. Aber bis jetzt, 12:28 Uhr, hat sich nichts getan.

Kurze Pause

Hanna und Axel im Spinnrad (2003)

Eigentlich wollte ich heute die letzte Woche beschreiben, muss das aber leider bis frühestens übermorgen verschieben. Deshalb nur ein kleines Pausenbild.

Es gibt Gründe. Die haben aber weder mit mir noch mit Hanna zu tun.

Sh*t happens

Versunkene Äpfel

Diesen Kuchen hatte ich bereits im Februar diesen Jahres gebacken..Da unsere Helfer kein Essen wollten für die Balkonarbeiten diesen Nachmittag, dachte ich es wäre ein gute Idee, diesen Kuchen noch einmal zu backen.. Er ist mir damals gut gelungen und kam gut an.

Schon beim bereiten des Teigs halte ich den Eindruck, dass er nicht gelingen könnte. Die Butter, die ich für den Rührteig benutzte war offensichtlich noch ein wenig hart und vermischt die sich nicht gut mit den anderen Zutaten. Trotzdem startete ich den Versuch.

Kuchen vor dem Backen

Obwohl im Teig noch viele Butterklümpchen waren, beschluss ich, ihn dennoch zu backen.

Apfelkuchen nach dem Backen

tja, sieht etwas komisch aus. Ich habe aber einen Zwischenschritt weggelassen. Dann, als ich den Kuchen aus dem Ofen holte, fiel er mir aus der Hand und, wie auch das Gesetz von Murphy sagt, natürlich auf die Oberseite. Und da der Teig sowieso nicht optimal war, vfelen natürlich die Äpfel aus dem Kuchen. Diesen Zwischenschritt habe ich nicht aufgenommen, aber natürlich mussten die durch gebackenen Äpfel entsorgt werden, da man sie vom Fußboden nicht mehr als Apfelmus verwenden konnte. Den Kuchen konnte ich dann dennoch retten, wie man unten sieht.

Apfelstreusel und gedeckter Kirschkuchen vom Kuchenrausch

 

 

 

 

Die Woche (KW40. 5.-11.10..2025)

Den letzten Sonntag habe ich schon unter „Was macht der eigentlich den ganzen Tag? WMDEDGT“ beschrieben.

Mit der Lebensmittellieferung am Montag kam Gulasch, das wir lange nicht mehr gemacht hatten. Diesmal kein Biofleisch, sondern welches von der Landfleischerei Schmelzer. Und das war das beste und zarteste, was wir bis jetzt hatten.

Dienstag haben Hanna und ich die Abrechnung für unseren Urlaub in Hendaye gemacht und mussten demnach noch 200 € an unsere Freundin Elisabeth in Stockholm übersenden. Ursprünglich hatte ich mal PayPal genannt, aber in der Konferenz am Dienstag schlug ich vor, dass einfach per Überweisung zu machen. Deswegen fragte ich Elisabeth nach ihrer IBAN. Sie hatte keine Ahnung davon, offensichtlich stand das auch nicht auf ihre Kontokarte. Sie legte dann auf, um bei ihrer Bank zu recherchieren und ich schickte ihr zusätzlich einen Link zum IBAN-Rechner. Nach kurzer Zeit bekam ich die IBAN, machte die Überweisung und bekam am nächsten Morgen die Rückmeldung, dass das Geld da war, in Stockholm. Dank an die EU, denn seit dem 7. Oktober glaube ich, gilt die Pflicht, Überweisungen in Echtzeit auszuführen.

Am Dienstagnachmittag, dann kam ein Nachbar, um mit Hanna seine Hilfe bei den Arbeiten auf dem Balkon zu besprechen. Hanna möchte nämlich den Oleander beschneiden, den Topf neu organisieren, die Balkonkästen neu bepflanzen und dem Ficus im Wohnzimmer einen neuen Topf spendieren, da der alte einen Riss hat. Nachdem die Hilfe zugesagt wurde, bot Hanna an, zum Ausgleich den Helfenden einen Eisbeinauflauf zu machen. Kurze Zeit später wurde das korrigiert, da die Hilfe wahrscheinlich am Nachmittag stattfinden wird, wurde um Kuchen gebeten. Ich werde also einen Apfelkuchen backen. 

Auch am Dienstag habe ich einen Link gefunden, der für Berliner zumindest interessant sein sollte, wenn sie einmal ein Gerät oder sogar Bierbänke benötigen. Das kann man leihen unter https://leihpunkte.de

Am Mittwoch war ich dann endlich in der Apotheke, um einige benötigte Medikamente zu holen. Das war etwas nervig, weil ich warten musste. Denn eine Frau führt ein langes Gespräch mit dem einzigen Mitarbeiter, in dem sie ihm von ihrem Mobiltelefon ihre Wünsche vorlas. Die Frau war vielleicht um die 40, wobei in meinem Alter es langsam schwierig wird, das Alter von jüngeren Leuten zu schätzen. Ich stellte mir vor, eine besorgte Mutter, die ihr Kind natürlich behandeln wollte unter Umgehung eines Arztes bei der Apotheke darum mindestens ein oder zwei Sachen zu bestellen.

Ein anderes Detail vom Mittwoch möchte ich noch erwähnen: Auf nebenan.de fragte eine Frau, ob es Leute gibt, die einen Abend mit dem Motto „Pitch your friend“ veranstalten möchten. Ich wusste nicht, worum es da geht, und habe natürlich nachgeschaut. Bei diesem Event preisen Leute einen Freund oder eine Freundin an, um sie in eine Beziehung zu vermitteln. Sozusagen statt Tindern.

Meine Bestellung bei Knuspr, die ich für Donnerstag gemacht hatte, war ein wenig daneben. Ich hatte die Würstchen vergessen, die unser Kater immer haben will. zudem hatte ich Milch mit 1,5 % Fett statt 3,8 % bestellt und den CO2 Tank für den Sodastream vergessen. Zum Glück kann man schnell nachbestellen, so dass zumindest die richtige Milch und die Würstchen am Nachmittag dann bei uns waren.

Mannheim - 1.

Wasserturm in Mannheim

Bei meiner morgendlichen Durchsicht der Blogs bin ich durch einen Beitrag in meine berufliche Vergangenheit zurückgeworfen worden. Frau Brüllen, die ich schon in dem WMDEDGT-Beitrag genannt hatte, berichtet von einer Dienstreise nach Mannheim zu der Filiale ihrer Firma. Diese Firma habe ich selber mehrmals besucht, da ich mit ihr zusammen einen Antrag für eine Marie Skłodowska-Curie Action bearbeitet hatte. Dieser Antrag war auch erfolgreich und im Jahr 2010 konnte das Projekt CHEBANA starten, dass mich dann auch mehrfach nach Regensburg und einmal nach Barcelona brachte.

Am Freitag war die Reinigung das Katzenklos angesagt, da unsere Manu, die das normalerweise macht, am Donnerstag nicht kommen konnte, weil ihre Tochter eine verunglückte Schwangerschaft hatte und deshalb im Krankenhaus lag.

Den Gang zum Markt ließ Hanna am Samstag aus, da nicht zu viel zu holen gewesen wäre. Wir passten dann einfach wir die KnusprLieferung von Montag an. Stattdessen sahen wir auf Netflix das Ende der ersten Staffel der Serie aus Luxemburg: Capitani. Die zweite Staffel spielt in der Stadt Luxemburg, und auch da hatte ich dann wieder Erinnerungen an meine berufliche Zeit. Ich war mehrfach in Luxemburg. Dieser Teil der Serie spielt sehr oft im Bahnhofsviertel von Luxemburg. Dort bin ich, als ich bei einer Begutachtung in Luxemburg war, mehrfach mit dem Bus vorbeigekommen und sogar umgestiegen auf dem Weg zwischen den EU-Gebäuden und dem Hotel.

Schnippsel aus Mastodon

Vorher habe ich diese Schnipsel Netzfunde genannt. Letztlich handelte es sich dabei aber Funde aus Mastodon, was gerade mit einem Grimme Preis ausgezeichnet wurde. Ich selbst bin übrigens zu Mastodon gegangen, als Elon Musks Twitter unerträglich wurde. Deshalb habe ich mich für die Umbenennung entschieden. Ihr findet mich übrigens auf Mastodon unter mouchi@berlin.social.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung: Marc A. Thiessen ist Kolumnist der Washington Post und ehemaliger Redenschreiber für George W. Bush

Die Woche (KW39. 21.-2809.2025)

Diese Woche war, wie bei alten Leuten üblich, den Gesundheitsthemen gewidmet. Am Montag hatte Hanna einen Termin bei unserem Hausarzt und ich hab mich gleich angeschlossen, da ich noch einige Fragen beantwortet haben wollte. Wie es so sein sollte, war der Fahrstuhl am Wochenende mal wieder stehen geblieben. Wahrscheinlich hatten einige Leute ihn beim Auszug aus dem Haus mit ihren Umzugskartons überlastet. Demnach hieß es nach dem Termin Treppen steigen. Das war so ein Tag, wo dann alle Ringe der Aktivitäten auf der Apple Watch geschlossen waren. In den nächsten Tagen merkte ich noch deutlich den Muskelkater in meinen Oberschenkeln.

Am Dienstag hatte ich wieder einen Auswärtstermin, da ging der Fahrstuhl dann wieder. Es ging um eine Maniküre oder umgangssprachlich um das Schneiden meiner Fingernägel, dass ich selber nicht mehr so richtig machen kann. Ich hatte mal wieder einen Termin im Salon meines oder unseres Vertrauens. Das ging eine Zeit lang nicht, da die Besitzerin zutiefst depressiv war Nach diesem Termin kann ich es auch verstehen, es steht alles im Zusammenhang mit der Gentrifizierung unseres Stadtteils: sie hatte eine Mieterhöhung erhalten von offensichtlich 700 € auf 1800. Da kann man durchaus depressiv werden. Offensichtlich war das aber gegen den Mietvertrag und einer inkompetenten Hausverwaltung geschuldet. Die Hausverwaltung wurde mittlerweile durch eine andere ersetzt, die verhandlungsbereit ist und bei der die neue Miete in “nur” 1100 oder 1200 € betragen soll. Zwischenzeitlich waren wir einmal bei einem vietnamesischen Nagelstudio. Diese sind aber eher so eine Art Massenabfertigung oder Fließbandarbeit. Und man verdächtigt die vietnamesischen Studios nicht nur der schlechten Behandlung ihrer Mitarbeiterinnen und des illegalen Schleusens, vielleicht auch der Geldwäsche. Ich kann unserem Studio, das von einer Deutschen türkischen Hintergrunds geführt wird, alles Gute wünschen.

Am Mittwoch war Hanna dann beim Zahnarzt und ich habe die Gelegenheit benutzt, einen hörtest in einer Firma für Hörgeräte zu machen. Vor dreieinhalb Jahren war ich schon einmal da und wollte das diesmal noch einmal wiederholen. Vielleicht hat sich nicht getan, aber eine leichte Hörschwäche wurde festgestellt und die Akustikerin meinte, sie ist dafür, eher früher als später mit einem Hörgerät anzufangen. Ich werde also demnächst einmal zu einem HNO-Arzt gehen, um zu schauen, ob er der gleichen Meinung ist.

Am Mittwoch kam dann auf WhatsApp noch die Nachricht von meinem Freund Peter, dass er eine Cap abzugeben hat und dass ich interessierte, melden sollten. Ich habe mein Interesse bekundet unter der Voraussetzung, dass sie für mich groß genug ist, ich habe mit Hüten so mein Problem. Ich muss wohl einen ziemlichen Dickschädel haben. Aber die angegebene Größe von 60 und dann noch groß ausgefallen, macht mir Hoffnung, dass es klappen könnte. Am Freitag wurde die Cap dann schon bei von DHL vorbeigebracht und siehe da, sie passte.

Bild der Woche

Ansonsten macht mir mal wieder mein chronischer Darm etwas Ärger. Aber das ist eine andere, etwas privatere Geschichte.

Römische Pizza

Eigentlich wollten wir heute zum Brunch in die Alte Turnhalle gehen, bei uns um die Ecke. Als wir ankamen, war das aber sehr voll sehr laut und es spielte als Musik ein junges Mädchen nicht besonders gut Gitarre. Spontan entschlossen wir uns um und gingen in eine Pizzeria in der Nähe namens San Pietrino. Hier wollten wir immer schon einmal hin, aber ansonsten ist das Restaurant immer nur abends offen, heute am Sonntag allerdings war auch mittags geöffnet.

Das Restaurant sich bezeichnet sich als eines mit römischen Gerichten. Zumindest die Vorspeise, die wir hatten, war sowohl für Hanna als auch für mich eine Erstaufführung: Suppli.

Die Suppli-Variante, die wir hatten, war die Suppli Carbonara (Foto siehe oben):

Sehr interessant und sehr schmackhaft. Als Hauptgang dann eine römische Pizza (Link in Englisch).

Hannas Pizza:  Mizzica (ohne Sardellen)

Axels Pizza: Amatriciana (mit Hannas Sardellen)

Alles in Allem eine gelungene Alternative.

Römische Pizza

Eigentlich wollten wir heute zum Brunch in die Alte Turnhalle gehen, bei uns um die Ecke. Als wir ankamen, war das aber sehr voll sehr laut und es spielte als Musik ein junges Mädchen nicht besonders gut Gitarre. Spontan entschlossen wir uns um und gingen in eine Pizzeria in der Nähe namens San Pietrino. Hier wollten wir immer schon einmal hin, aber ansonsten ist das Restaurant immer nur abends offen, heute am Sonntag allerdings war auch mittags geöffnet.

Das Restaurant sich bezeichnet sich als eines mit römischen Gerichten. Zumindest die Vorspeise, die wir hatten, war sowohl für Hanna als auch für mich eine Erstaufführung: Suppli.

Suppli Carbonara

Die Suppli-Variante, die wir hatten, war die Suppli Carbonara:

Sehr interessant und sehr schmackhaft. Als Hauptgang dann eine römische Pizza (Link in Englisch).

Hannas Pizza:  Mizzica (ohne Sardellen)

Axels Pizza: Amatriciana (mit Hannas Sardellen)

Alles in Allem eine gelungene Alternative.

Aus dem Fediverse

Fediverse

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Wer Interesse hat an einem sympathischen kleinem historischen Ratespiel:

#pastpuzzle 95

🟩🟩🟥🟥 (-8)

🟩🟩🟩🟩 (0)

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2/4 🥈

https://www.pastpuzzle.de

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Dieser Kommentar zeigt eine sehr klare und gute Haltung zu Einladungen der AfD in die öffentlich-rechtlichen Interviews und Talkshows

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/sommerinterviews-mit-afd-funktionaeren-schluss-mit-der-normalisierung-a-e06abd7b-67d1-4ebe-8310-2486dbe79d71

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sebastianberlin030</p>

<p>Der Hass auf Klimaschützer und Grüne ist wie die Wut über den Arzt, der Dir erklärt, dass Du jahrzehntelang zuviel geraucht, getrunken und gegessen hast, womit Du Dir die Gesundheit selbst ruiniert hast.
#GedankedesTages

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