Gegenwärtiges und Vergangenes

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Der Herbst wird spürbar

Gesundheitszentrum Mathiasstraße

Am Montag hatte ich dann in obigen Gesundheitszentrum die Untersuchung meiner Hörfähigkeit. Anders als beim Hörgeräteakustiker war die Untersuchung ein wenig komplizierter. Jeweils auf dem linken und dem rechten Ohr wurden zunächst einmal Töne verschiedene Lautstärke und Höhen aufs Ohr gespielt, und ich musste immer drücken, wenn ich den Ton erkannte. Dann wurden wir Wörter angesagt und ich musste sie wiederholen und danach waren es Zahlen, die ich auch wiederholen musste. Das Ergebnis war un eindeutig. Mir wurde gesagt ich könnte ein Hörgerät haben, müsste aber nicht. Deshalb habe ich diesmal drauf verzichtet und einen Termin für den nächsten Oktober abgemacht.

Eisbeinauflauf

in dieser Woche hatte Hanna mal wieder Lust, ihren Eisbeinauflauf zu machen. Eisbein klingt vielleicht erst einmal schlimm, aber nach dem Kochen wird sämtliche Schwarte und alles fett entfernt und das magere Fleisch in kleine Stückchen gerissen. Dann wird es auf eine Schicht gekochtes Sauerkraut gelegt, und oben drauf kommt eine Kartoffelsauce mit Stampfkartoffeln, Butter und Senf.

Hanna beim Schneiden von Gemüse

Vor einiger Zeit habe ich für ein Interview bei einer Firma einen Amazon-Gutschein bekommen. Diesen habe ich eingelöst für drahtlose Kopfhörer, die Hanna jetzt sehr für sich entdeckt hat. Damit kann sie auf der Terrasse die Blumen pflegen oder, wie man oben sieht, Gemüse putzen und dabei entweder klassische Musik oder irgendeinen Geschichtspodcast hören.

Ehemaliges Kirchenpauergymnasium

Zufällig bin ich auf einen Wikipediaeintrag gestoßen über die Nachfolgeschule meines alten Gymnasiums. Das Bild oben zeigt die Eingangstür und ist insofern für mich interessant, als daß meine Abiturklasse genau in dem Raum saß, der sich hinter den kleinen Fenstern links vom Eingang versteckt.

Video der Woche

Ich hatte erfahren, dass unsere früherer Nachbar und Freund Bert seit kurzem das Schlagzeug in einer zweiten Band bedient. Nach kurzer Recherche habe ich herausgefunden, dass diese Band Pothead ist, in der er schon vor circa zehn Jahren einmal ein Gastspiel hatte. Auf der Facebookseite der Band steht folgender Text:

Da es umfangreicher Vorbereitungen bedarf, kurzfristig einen neuen Bassisten einzuarbeiten, haben wir uns außerdem dafür entschieden, Bert wieder am Schlagzeug dabei zu haben. Für alle, die sich vielleicht nicht mehr daran erinnern, Bert hat bereits 2016 Robert vertreten.

Und beim näheren Suchen habe ich dann noch ein Amateurvideo von dieser Formation aus dieser Woche gefunden.

Reisetag 13: Abschied vom Six Mile Lake

Unsere Sachen sind gepackt

Gestern haben wir uns dann vom Six Mile Lake verabschiedet. Es wird wohl für uns das letzte Mal gewesen sein, dass wir hier herkamen. Den den schönsten Teil, nämlich den Ponton unten am Wasser haben wir nicht besuchen können, die Treppe ist für unsere zerbrechlichen Beine und andere Knochen einfach zu steil.

Stühle hochgestellt

Aber vor dem Aufbruch wurde die Cottage noch einmal gründlich gereinigt mit saugen und ausräumen des Kühlschranks. Das dauert dann schon eine ganze Zeit, während der wir warteten wie bestellt und nicht abgeholt

Warten auf die Abfahrt

Das Wetter war fast wie im April. Auf der Fahrt nach Caledon gab es heftigen Regen, ein paar Sonnenstrahlen und generell ein interessantes Wolkenbild.

Der Himmel unterwegs (Foto: Natascha)

Da uns unsere Erkältungen noch klagen, war dann für den Rest des Tages ausruhen angesagt. Hanna schnappte sich eine Decke, weil ihr kalt war.

Ausruhen mit TV

Ich bin dann sehr früh ab ins Bett.

Heide und Hanna beim Fernsehen

Hanna und Heide sahen unterdessen ein romantische Komödie,was ihrem Gesichtsausdruck nicht unbedingt zu entnehmen ist.

Reisetag 12: Dauerregen

Regen auf der Terrasse

Den ganzen Sonntag gab es nur Regen, Regen und noch mehr Regen. Ich hab das versucht einzufangen: wenn man genau hinschaut, sieht man auf dem obigen Bild die Tropfen auf den Tisch klatschen.m

Frühstück

Zum Frühstück gab es exzellente Crêpes, eine mit einer Fars von Schrimps, die andere auf einer Fruchtbasis.

Natürlich ein Spiel

Der Zeitvertreib war wieder spielen. Wer das Spiel kennt und genau auf mein Brett schaut, wir sehen, dass für mich der Status gar nicht so lustig war, wie es dem Gesichtsausdruck zu entnehmen ist.

Haarschnitt

Am Nachmittag gab’s noch einige Verschönerung an der Person. Hier sieht man, wie Natascha Rudi die Haare schneidet, nach ihm war dann auch ich noch dran.

Tacos

Zum Abendessen gab es dann Tacos, natürlich selbst gemachte Teigfladen. Mit viel Gemüse und obendrauf ein schönes Kabeljaufilet.

Reisetag 11: Bootsausflug

Mark, Hanna, Axel und Winston (Foto: Natascha)

Am Samstag ging es zu Mark und Noelle, um einen Ausflug mit dem Pontonboot zu machen. Auf dem Weg dort eben sah mir eine Ansammlung von Schneemobil älterer Bauart, die auf Containern aufgereiht waren.

Sammlung von Schneemobilen

Die Fahrt ging entlang eines Flusses zu einer Marina, wo wir dann andockten um ein Getränk und etwas zu essen zu uns zu nehmen.

Pontonboot
Zwischenstopp

Zu diesem Essen möchte ich zweierlei Sachen bemerken, die für mich typisch kanadisch sind.

Noelle, Mark und kanadische Sangia

Es gibt ein Getränk, dass sich Sangria nennt, aber nicht unbedingt etwas mit der Original spanischen zu tun hat. Macht einmal den Versuch und gibt kanadisches Sangria in eine Suchmaschine eurer Wahl ein. Nicht nur dass dann Limonade genommen wird. Es geht soweit, dass auch Ahornsirup oder Whisky als Zutaten vorgeschlagen werden.

Poutine

Ein zweites Gericht ist typisch kanadisch, ursprünglich sogar frankokanadisch, die Poutine. Das sind Pommes Frites mit einer braunen Soße und Käsebruchstückchen.

Statue am Ufer

Am Ufer gab es dann viele interessante Beobachtung wie die Statue oben. Eine Aufzählung würde den Rahmen dieses Posts sprengen.

Feuerkorb mit Muskokachairs

Zurück beim Haus vonMark und Noelle gab es noch ein, zwei Bierchen rund um den Feuerkorb. Bemerkenswert hier sind die Muskoka chairs, die nur in Kanada so heißen und auch nicht aus der Muskoka stammen.

Heide und Rudi mit der Porch Goose

Eine dritte Besonderheit ist die Porch goose. Dabei handelt es sich um eine Gans aus Beton oder Plastik, die vor die Haustür oder auf die Veranda gestellt wird und verschieden angezogen sein kann. Auf dem obigen Foto ist die Gans in der Mitte, Heide und Rudi tragen dazu ganz Zubehör. Wer möchte kann mal bei Amazon nach der Porch Goose suchen und die verschiedenen Outfits betrachten.

Heftiger Schauer

Auf der Rückfahrt überrascht uns dann der heftige Regen, der eigentlich schon viel früher angekündigt war und wegen dessen wir relativ früh aufgebrochen waren.

Reisetag 10: Ruhetag

Nataschas Cottage Office

Sean und Natascha arbeiten die Woche über mindestens vormittags im Cottage Office und deshalb war nichts Großes geplant für den Freitag.

Anruf bei Elisabeth

Hanna und ich nutzten die Gelegenheit, um per FaceTime mit Elisabeth zu sprechen. dazu wurde dann mal wieder Rummikub gespielt, nachdem Natascha ihre Arbeit für den Tag beendet hatte.

Rummikub

Für den Abend war ein traditionelles Anglo amerikanisches Gericht geplant, nämlich Roastbeef mit Yorkshire Pudding.

Beef Tenderloin (Foto: Natascha)

In Kanada ist alles etwas größer. Das Rindfleisch wog etwas mehr als 4 kg und wurde für das Essen mit sechs Personen einmal geteilt.

Abendessen

Es war nicht nur das Fleisch allein dazu gab es Röstkartoffel, rote Bete, Karotten, Karotten und eine Variante des Blumenkohls. Und dazu noch eine Zutat, die bei einem traditionellen englischen Roastbeef nicht fehlen darf: der Yorkshire Pudding.

Auf dem Teller

Reisetag 9: Port Severn

Port Severn

Am Donnerstag, wenn ich dann mit Heide und Natascha nach Port Severn gefahren, um hauptsächlich Lebensmittel einzukaufen. Um das mal mit den deutschen Verhältnissen zu vergleichen:Port Severn ist von Cottage etwa 64 km entfernt. Das wäre dann so, als wenn man von Hamburg nach Lübeck fahren würde, um Proviant einzukaufen.

Schrottgebilde

Auf der Fahrt haben wir diese merkwürdigen Gebilde entdeckt, von denen nicht ganz klar ist, was es ist. Natascha meinte, es könnten Fluggeräte sein, eine Rückwärtssuche auf Google ergab nichts definitives. Mir erschien die Erklärung, dass es sich dabei um der Größe des Landes angemessene riesige Foodtrucks handelt am plausibelsten

Trestle Brewery

Zum Mittagessen waren wir in der obigen Brauerei. Und ich bestellte mir dann dort eine chinesische Bowl, da ich ein wenig der Massen an Pommes, die zu Sandwiches oder Burger gereicht wurden, über wahr.

Nach der Autobahn

Auf dem Weg zu Cottage werden die Straßen immer schmaler, je näher man kommt. Diese paar Fotos sollen einen kleinen Einblick geben.

Straße über einen Damm
Abzweigung zur Cottage

Abends kam dann weitere Gäste zur Cottage und die Männer führten dann ein Gespräch, an dem ich nicht teilnehmen konnte, denn es ging um Cottage Country, Nachbarn und Klatsch und Tratsch. Abends gab es ein gutes Essen, nämlich Pasta Alfredo mit Hühnerbrust. Dazu ein netten Rotwein.

Pasta Alfredo

Pasta Alfredo ist ein in ganz Nordamerika verbreitetes Nudelgericht mit einer sehr schweren sonnigen Sauce. Hier serviert mit Hühnerbrust. Ursprünglich war das Gericht einfach Pasta mit Buttersauce mit Parmesan wobei doppelt so viel Butter genommen wurde wie üblich. Heutzutage gibt es einige Varianten davon.Fettuccine Alfredo (Wikpedia)

Reisetag 8: Fahrt zum Six Mile Lake

Außenansicht von The Skyline

Da Natascha und Sean im Home-Office arbeiten, ging es erst gegen Mittag los. Zunächst war das Mittagessen angesagt in dem Restaurant Skyline, dessen Außenansicht man im obigen Bild sehen kann. Nach deutschen Verhältnissen würde man dahinter allenfalls einen Imbiss vermuten, in Kanada findet man aber häufig schmale Fronten und dahinter einen langen Schlauch von Restaurant.

Innenansicht

Nach dem Essen ging es dann ab an den Six Mile Lake. Das ist eine etwas über 2 Stunden lange Fahrt, sehr oft auf langer schnurgerader Autobahn durch kaum besiedelte Waldgebiete.

Navi zeigt Straße mit nichts drumrum

Das Navi zeigt eine lange gerade Straße und drumherum, nichts als grün. Einen Einblick von der Autobahn gibt das nächste Bild.

Die Straße dazu (400 N)

Nach der Ankunft auf der Cottage war dann erst einmal ausruhen angesagt und ein erster Eindruck von der Terrasse.

Auf der Cottage

Nach und nach trudeln dann auch Heide, Rudi und zum Schluss Sean ein, wobei Sean daran gedacht hatte, den Blumenstrauß von meinem Geburtstag mitzubringen, den uns Diane geschenkt hat.

Geburtstagsstrauß(Foto: Natascha)

Ich hatte kaum die Gelegenheit, die Abendstimmung zu genießen. Aber Natascha hat daran gedacht, mir diesen Eindruck über das folgende Foto zu vermitteln.

Abendstimmung am See (Foto: Natascha)

Reisetag 7: Toronto Island

Fähre zur Insel

Gestern ging es dann mit der Fähre zur Insel, die Toronto vorgelagert ist. Irgendwann mal durch eine Überschwemmung aus einer Halbinsel entstanden und ihre Jahre durch Landgewinnung vergrößert ist sie mit einer Fähre erreichbar.

Blick auf Fahrgäste und Toronto

Schon auf der Fähre ahnt man, dass man von der Insel einen guten Ausblick auf Toronto hat.

Axel freut sich, dem Gedränge entkommen zu sein

Die Fähre war recht voll und es kamen offensichtlich nicht alle Fahrgäste, die anstanden mit auf das Schiff. Die Leute drängelt beim Verlassen ganz schön und so war ich dann froh diesen Gedränge entkommen zu sein. Deshalb mein Lachen, während dem Hintergrund sich Hanna erst einmal umschaut, wo wir gelandet sind.

Warten auf die Tour

Wir hatten uns entschlossen, eine Inselrundfahrt zu machen, die mit Golfcart-ähnlichen Fahrzeug stattfand. Jedes Fahrzeuge hat circa acht Sitze und war leider von einem Verbrennungsmotor angetrieben. Generell auf der Inselverbot von Autoverkehr bis auf spezielle Fahrzeuge, die zur Versorgung der Insel notwendig sind.

LGBTQ+ Weg

Einweg auf der Insel ist in Regenbogenfarben angemalt und ist, so wie ich es verstanden habe, einer der ersten Wege, speziell zum Schutz von LGBTQ+ bemalt worden.

Natascha fotografiert die Skyline

Bei der Rundfahrt ergaben sich immer wieder Ausblicke auf die Stadt, die zum Fotografieren einfach einladen, wie man hier am Beispiel von Natascha sieht.

Gruppenbild

Daniel, unser Fahrer, war auch so freundlich, ein Bild von uns vieren vor der Skyline zu schießen.

Oliver und Alex

Nach der Fahrt war essen und trinken angesagt. Bei dieser Gelegenheit hatten wir auch kurz Gesellschaft von Oliver und Alex.

Hanna auf dem Wassertaxi

Die Rückfahrt machten wir dann mit dem Wassertaxi, bei dem der Ausblick dann besonders spektakulär war

Hier werden weitere Bilder kommen
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