Gegenwärtiges und Vergangenes

Kategorie: Hanna und Axel (Seite 1 von 5)

Woche im Mikrokosmos

5083E770 A0AC 485A 9A03 7BEDB4970F2D_1_105_c.

Wuchernde Pflanzen auf unserer Terrasse

Unser Balkon ist ein wunderbares kleines Biotop, auf dem kaum eine Minute vergeht, in der nicht irgendwelche Insekten an die Blüten ran wollen. Das ist in diesem Jahr ganz offensichtlich, weil Hanna angefangen hat, den Pflanzen auf der Terrasse regelmäßige Nährstoffe zuzufügen.

Ansonsten war die letzte Woche bis auf einige Kleinigkeiten so wie immer. Am Donnerstag letzter Woche hatte ich meine Koloskopie. Vorher hatte ich ja einige Bedenken, weil die angesetzt war, obwohl ich vor einem halben Jahr die letzte hatte. Damals war vieles unklar, auch weil ich einen akuten Colitisschub hatte. Diesmal war aber alles soweit in Ordnung. Ich habe einen Gastroenterologen, der mich per E-Mail darum gebeten hatte ihm sofort mitzuteilen, dass ich die Coloskopie hatte. Und da hat sich nach meiner Erinnerung gleich die Ergebnisse angeschaut und meinte da ist nichts weiter als noch eine leichte Entzündung.

681F58AB 27FC 451B 866A 5073CB2C3416_1_105_c.

Lilie auf unserer Terrasse

Im Titel dieses Posts habe ich ja den Mikrokosmos erwähnt. Dass ich das immer wieder erwähne, richtet sich im Wesentlichen an meine Schwester, die gemeint hatte, ich solle in meinem Mikrokosmos glücklich werden.

Diesmal hatten wir am Samstag Besuch von Julia, die wir schon einige Zeit lang nicht getroffen hatten. Da wurde viel gequatscht und wir brachten uns gegenseitig auf den neuesten Stand. Das Essen dazu war einfach: ein Entrecôte vom Grill mit Salat. Und das war viel besser als das T-Bone-Steak von der Woche davor. Biofleisch mit bestem Geschmack und wenig Abfall, den man mitbezahlen muss wie der Knochen und das Fett beim T-Bone.

61EBBFEC BE6C 48AC B31E 95C5E251F85F_1_105_c.

Charlotte, Steffi und Carsten

Am Sonntag wurden wir dann von Carsten abgeholt und nach Falkensee in ihr Haus gefahren, wo es dann Kaffee und Kuchen und ein Abendessen gab. Zurückgefahren wurden wir dann von Charlotte. Normalerweise wären wir mit der Regionalbahn bis Falkensee gefahren und von dort abgeholt worden. Aber zur Zeit ist die Stadtbahn zu voll für Fernzüge als auch für die S-Bahn gesperrt wegen Bauarbeiten, so dass dieser Verkehr ein wenig komplizierte wird durch Schienenersatzverkehr oder mehrfaches Umsteigen. Zu essen gab es eine linsenbasierte Vorspeise, panierte Hähnchenstückchen mit Kartoffelsalat und ein selbst gemachtes Halbgefrorenes.

46391A81 C38B 4C97 AF67 B500680905FB_1_105_c.

Nachtisch in Falkensee

Das Foto oben von unseren Gastgebern war, wie man sieht, gestellt. Ich liebe ja eher Fotos, die einen Moment einfangen, ohne dass sich die Fotografierten dessen bewusst  sind. Das noch ein kleiner Nachschlag

BFB33451 43D7 4BD1 A1AE 76D56842D33D_1_105_c.

Charlotte und Steffi

Carsten war bei dieser Gelegenheit in der Küche und hat das Essen vorbereitet.

Ansonsten geht hier alles ein Gang. In dieser Woche gab es Kontrastessen. Zunächst zwei Tage Hähnchen vom Grill mit etwas sautierten Kohlrabi und Tomaten und gestern und heute als Ausgleich ein vegetarisches Ratatouille.

Ratatouille

Ansonsten rückt Kanada immer näher. Wir machen uns Gedanken darüber, wie wir’s mit dem Bargeld machen, da EC-Karten in Kanada zur Zeit nicht akzeptiert werden wegen VPay. Ich habe schon Stecker und Adapter bestellt für unsere aktuelle Ausstattung an Telefonen, Uhren und iPads. Heute versucht Hanna noch zu organisieren, wie das mit der Bewässerung der Pflanzen während unserer Abwesenheit funktioniert.

Und ich bin gespannt, was die Kanadier für meinen Geburtstag vorbereitet haben.

Vorbereitungswoche

D877C575 59FA 4C88 AA04 BD1B39482B01.

Blumenstrauß der Woche

Am Donnerstag hab ich mal wieder einen Termin zur Koloskopie. Im Februar war der Befund etwas unklar, deswegen diese Wiederholung. Allerdings geht es mir mit meiner Colitis seit Ende März sehr viel besser als in dem halben Jahr zuvor. Wir werden sehen.

Zur Vorbereitung war ich am Montag in meiner Hausarztpraxis. Ich brauche nämlich ein weniger als zehn Tage altes Blutbild für den Termin am Donnerstag.  Da ich das Ergebnis nicht mit meinem Arzt besprechen musste, bat  ich darum, mir das Ergebnis per Post zuzusenden, was mir auch zugesichert wurde. Allerdings ist es stand heute noch nicht bei mir eingetroffen, weshalb ich per E-Mail um die Zusendung per Mail gebeten habe. Es würde mir zumindest einen Weg ersparen.

Gleichzeitig wollte ich ein Rezept bekommen und eins für Hanna. Gleich danach habe ich in der Apotheke vorgesprochen. Das Medikament für Hanna bekam ich ohne weiteres, denn als pensionierte Beamten ist sie Privatpatientin und bekommt ihr Rezept auf Papier. Ich als Kassenpatient dagegen auf meine Karte und da hatte der Arzt mein Medikament noch nicht hinterlegt. Also gab es einen Extraausflug zur Apotheke am Dienstag. Den Weg dorthin konnte ich im Trockenen machen. Später am Tag gab es ein angedeutetes Gewitter mit einem einzigen Donnerschlag.

Bildschirmfoto 2026-07-20 um 13.11.58.

Toronto am 15. Juli

Am Mittwoch war Hanna bei Rewe. Und am Donnerstag hatte sie ein Gespräch mit ihrer Nichte Natascha in Toronto und war ganz erschreckt, denn Natascha für das Videotelefonat mit einer Mund-Nasenmaske, die ganz braun aussah. Wegen der Waldbrände in Nordontario ist die Luft bis hin nach New York kontaminiert. Soweit, dass Trump deswegen neue Strafzölle gegenüber Kanada angekündigte. Hanna war auch sehr beunruhigt und versuchte ihre Schwester zu erreichen. Was nicht sofort gegangen. Spielt er dann hat sich ihre Schwester gewundert, warum sie so dringend gesucht wurde. Es ginge doch blendend und sie habe ja nur draußen gearbeitet.

C4CE837D AA4F 456D AC73 94BCCE28277F.

Hannas Sommergetränk

Am Samstag ist Hanna wie üblich zum Markt. Seit einiger Zeit gehe ich nicht mit, weil ich selbst nichts mehr dort kaufe. Vorher war ich auch mit, um an einem freistand Wurst und Aufschnitt zu kaufen, aber der ist so unfreundlich das ist mir kein Spaß brachte mitzukommen. Hanna war nicht glücklich darüber, weil ihr Einkauf von Gemüse, Obst und Blumen doch sehr schwer war. Jetzt haben wir ein Kompromiss gefunden: wenn sie eingekauft hat, komme ich ihr entgegen und nehme ihr diesen schweren Rucksack ab. Neben anderen Sachen, unter anderem Radieschen für mich, sind Hanna die Blumen für unseren Balkon Strauß (siehe oben) sehr wichtig und zu dieser Jahreszeit die Plattpfirsiche für ihr Spezialgetränk.

29C2CD4C F1FF 4E62 88E2 4700DA8AE004_1_201_a.

Urlaubslektüre

Ich habe mich in der Woche spontan entschlossen, für unseren Urlaub Bücher in traditioneller be Papierform zu kaufen, weil ich nur selten das iPad benutzen will und mein Laptop als vorherigen, vergleichbaren Reisen zu Hause lassen möchte.

Jetzt habe ich mehrfach vergeblich versucht, meine Arztpraxis wegen des Blutbildes anzurufen und warte auf eine Antwort per E-Mail. Ich habe dann mittlerweile eine Antwort bekommen, dass der Befund rausgegangen sei per Post und dass sie es noch mal senden wollen. Aus Datenschutzgründen dürfen Sie das nicht per E-Mail. Ich weiß nicht, wen sie damit schützen wollen, denn ich hatte sie darum gebeten.

2847DF1F 5A91 408E BE96 CF7FF678FB7E.

Sauerstoffkonzentrator

Unterbrochen war der Vormittag von einem Handwerker der meinen Sauerstoffkonzentrator gewartet hatte. Das Gerät steht in unserem Gästezimmer hinter der Tür und ist über einen Elfmeter langen Schlauch mit meiner Maske am Bett verbunden. Ich benötige nur in der Nacht Sauerstoff und komme damit gut zurecht.

Ereignisarme Wochen

(Noch) Unser Oleander

Eigentlich sind unsere Tage zur Zeit immer gleich oder man kann sagen, sie folgen dem immer gleichen Ritual.

Ich wache meist um 5:00 Uhr plus -30 Minuten auf. Hanna ist selten früher dran als ich, häufiger aber später. Am seltensten ist es, dass ich später aufwache als Hanna.

Nach dem Aufwachen schauen wir uns meist eine Folge Serienkrimi in der Mediathek an (noch im Bett). Dann mach unseren  Morgenkaffee und räume die Spülmaschine aus sofern gelaufen. Montags und donnerstags allerdings in der Regel wird der letzte Punkt von unserer Manu erledigt.

Gibt es eine weitere Folge Serienkrimi, nach welchem wir dann jeweils unser Frühstück zubereiten- 2-3 Scheiben Brot, selbst gebacken, mit Wurst und/oder Käse. Hanna bereitet ihren Obstsalat mit griechischen Joghurt zu und dazu meist ein Knäckebrot mit Leberwurst und Snack Tomaten. Auch im Bett genossen und danach vielleicht noch eine Dokumentation oder manchmal sogar noch einen Krimi.

Hanna bleibt dann meist liegen, um noch einige Zeit an ihren Rücken zu schonen, während ich dann meinen zweiten Kaffee zubereiten und an den Computer gehe.

Bis zum Mittag bin ich dann am Computer und lese, gehe durch die sozialen Medien, sofern ich noch drin bin und schreibe, wenn es angesagt ist. Hanna schläft eventuell noch einmal um den versäumten Schlaf aus der Nacht nachzuholen und geh dann an die Vorbereitung des Mittagessens, sie schneidet dann alle Zutaten.

Wenn Hanna dann damit fertig ist, bereite ich dann in der Regel unser Mittagessen vor, es sei denn, es handelt sich um ein Gericht, dass Hannas Spezialität ist. Heute zum Beispiel wird das ein mit Käse überbackener Auflauf mit Lauch (in Hamburg auch als Porree bekannt) der auch Zucchini, Tomaten und Hackfleisch.

Auflauf heute

Irgendwann am Nachmittag gibt es dann noch eine Ruhephase. Bei gutem warmen Wetter spielen wir noch ein paar Runden Cribbage auf dem Balkon. Danach gehen wir dann noch eine Zeit lang an den Computer für Arnno 117. Danach dann wieder ins Bett. Zu großen Teilen ist dieser Tagesablauf Hannas Rücken geschuldet, der längeres Stehen und Sitzen leider nicht aushält.

Kleinere Abweichung gab es natürlich. Am Mittwoch war Hanna bei Rewe und besorgte uns Kalbschnitzel, die wir zu einem schmackhaften Saltimbocca verarbeitet haben mit einer super einfachen Wein-Butter SauceGestern war Hanna mal wieder auf dem Markt und wurde von den üblichen Händlern mit Handschlag begrüßt, nachdem sie zwei Wochen ausgesetzt hatte. Vor dem Markt war Hanna bei Gut, Kerkow und besorg ein recht teures Tomahawksteak. Geschmack nach dem Grillen war super, das Preis-Leistungs-Verhältnis leider nicht, denn es ging ein großer Teil der fast 700 g schweren Steaks auf Festknorpel und Knochen drauf. Unser Fazit: nächstes Mal lieber zwei Entrecotes oder Rumpsteaks. 

Ich war am Mittwoch mal wieder zur Mani- und Pediküre, diesmal bei einer Ukrainerin. Unsere alte langjährige Türkin hat ihr Geschäft aufgegeben. Danach habe ich Vietnamesen probiert, das war nichts. Dann war ich bei einer Deutschen, die mich nur ausnahmsweise behandelt hat, weil sie in der Regel nur Maniküre mit Schellack macht. Und diesmal war es eine Ukrainerin, den Laden recht gut aussah, die auch sehr professionell gearbeitet hat. Sie hat allerdings auch meine Nagelhaut abgeschnitten, was Hanna dann schon gewundert hat. Und Hanna hat Recht: leider schmerzen seitdem ein/zwei Finger.

Also ist mein zukünftiger Plan folgender: ich werde die Maniküre mit Schellack machen, einem lang haltenden Nagellack, der auch professionell entfernt werden muss. Und für die Füße suche ich mir dann eine medizinische Podologin und besorge mir ein entsprechendes Rezept von meinem Arzt.

Und noch einige Notiz zum obigen Oleander. den haben wir jetzt seit 20 Jahren, in denen er kräftig gewachsen ist. Leider muss er im Winter immer in ein frostfreies Quartier, d.h. bei uns ins Treppenhaus. Um das zu bewerkstelligen und Ihn im Frühjahr wieder auf die Terrasse zu bringen, braucht es immer zwei Leute, und diese Leute sind nicht wir. Uns ist der mittlerweile zu schwer. Das habe ich Ihnen beim nebenan.de zum Tausch angeboten, gegen einen leeren Topf gleicher Größe mit Erde gefüllt. Hanna wird sich dann dafür etwas Neues ausdenken. Nur zum Vergleich zum Bild oben folgt zum Vergleich ein Foto vom Oleander zu etwa der Zeit, als wir ihn bekommen haben. Interessant ist es, für die, die ihn kennen, wie sich die Farbe verändert hat über die jahre.

A0719442 84C0 4BBD 9B0F D2CA540A5673_1_105_c.

Unser Oleander im Juni 2005

Es hat sich auch Stoff aus meiner Leseliste angesammelt. Den liefere ich dann morgen oder sogar wahrscheinlich übermorgen nach. Morgen Vormittag ist eine Blutabnahme angesagt, denn am 23. habe ich wieder eine Darmspiegelung und dazu ist ein spezielles Blutbild gefordert. Von der letzten Spiegelung im Februar sitzt noch ein Marker in meinem Darm wegen Unklarheiten. Das soll geklärt werden. Drückt mir die Daumen!

Geburtstagswochen – Teil 3: Bahnreisen

AD69C8C0 0FFB 4D8E BC14 3CF7EE370F64_1_105_c.

Blick von Gleis 5, Hamm (Westf) Hbf

Im letzten Jahr Hatten wir gute Erfahrungen mit FlixTrain gemacht auf unserer Reise nach Hornbostel. Der Zug war auf der Hin- und auf der Rückreise pünktlich, und er war günstig. Vielleicht ein wenig eng, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte. Und da die Gesellschaft alle benötigten Teilstrecken (Berlin-Hannover, hannover-Hamm, Hamm-Berlin) abgedeckte, habe ich das alles gebucht.

Zwei Tage vor unserer geplanten Reise fing es an: der Zug von Hannover nach Hamm wurde abgesagt. Natürlich schwierig kurzfristig einen Ersatz zu finden. Also buche ich zwei Plätze, bei der DB und weil der Aufpreis nur gering war, gleich erste Klasse. Kurz vor der Fahrt von Berlin nach Hannover wurde auch dann dieser Zug abgesagt. Also wieder Ersatz gebucht und ihr wisst, dass kurzfristige Buchungen meist teuer sind. 

Der Zug von Berlin nach Hannover kam dann pünktlich, allerdings herrscht am Bahnsteig heillose Verwirrung, denn sowohl auf Gleis sieben als auf Gleis acht fuhr fast gleichzeitig zwei ICEs nach Köln ein. Einnahme davon war heillos, verspätet, da pünktlich war allerdings unser, den wir dann auch gefunden haben. Der Zug pünktlich ab und war auch pünktlich angekündigt, bis er dann in Wolfsburg länger stoppte. Irgendwann kam die Ansage. Wegen einer Störung müsste der Zug einen Umweg fahren. Dieser Umweg gegenüber Braunschweig und nichts wurde es mit pünktlich. Die Ankunft in Hannover erfolgte mit einer Dreiviertelstunde Verspätung.

Gute Fahrt von Hannover nach Hamm in der ersten Klasse funktionierte dann wunderbar, der Zug fuhrf pünktlich los und kam sogar überpünktlich an. 

Mein Verdacht war ja, dass der Flix Train nicht fuhr wegen der heißen Temperaturen und weil sie Angst hatten, dass die Leute in ihren nicht klimatisierten Zügen umkippen. Und richtig, auch der Zug von Hamm nach Berlin wurde einen Tag vorher abgesagt wir mussten wieder auf DB umbuchen. Und richtig, die Anzeigetafel am nächsten Tag in Hamm vermarktet den Flix Train als abgesagt wegen Unwetter.

Der Zug nach Berlin fuhr dann pünktlich ein und schafft es auch bis kurz vor Berlin mit maximal eine Verspätung von 5 Minuten zu fahren. Vor Spandau blieb der Zug dann stehen, und nach einiger Zeit wurde eine Umleitung angekündigt wegen einer Weichenstörung. Es gab einen Umweg über Potsdam und die Verspätung stieg mit dem Stop and Go des Zuges immer weiter an. Und kurz vor einfach in den Hauptbahnhof. Von Berlin blieb der Zug noch einmal einige Zeit stehen wegen angeblicher Personen im Gleis. Das summierte sich dann auch auf fast 1 Stunde Verspätung.

Wenigstens funktionierte die Klimaanlage in den Zügen der Deutschen Bahn.

21835A89 25E5 42C7 B51C 73E4A633FCF2_1_105_c.

Hanna im ICE

Video des Tages

Geburtstagswochen – Teil 2: Münster

215B1891 5DC7 4D3E 9A81 52E58B2CA8BF_1_105_c.

Haus von Birgit und Hermann

Am Sonntag, also an Hannas Geburtstag, fuhren wir mit der Bahn weiter nach Hamm in Westfalen. Dort wurden wir von Birgit und Hermann abgeholt. Birgit ist eine alte Reiterfreundin von Hanna aus Berlin, die sie schon lange nicht mehr ausführlich gesehen hatte. Mit einer Unterbrechung meine Schwester von Birgit, damit sich Hanna Pferde angucken konnte, gehe jetzt dann weiter nach Münster. Dort waren wir für drei Nächte im Hotel Brintrup gebucht. In unserem Alter ist es halt zu viel Arbeit und schwer, Gäste zu Hause aufzunehmen, das würden wir jetzt eher auf so machen.

35B824C0 AD37 4E51 9449 D7AB28574259_1_105_c.

Käseplatte zur Begrüßung

Nach dem Begrüßungessen ging es dann ab ins Hotel, wir waren nach der Fahrt rechtschaffen müde.

CF6EA8A2 D825 4C20 AA99 FBF65C83C873_1_105_c.

Kutschenförmiges E-mobil

Am Montag war dann eine Stadtrundfahrt in Münster angesagt mit dem Gefährt oben. Sieht aus wie eine Kutsche, ist aber keine. Starte Pferde einen eingebauten Elektromotor, mit dem sie auch durch die vielen für Fahrzeuge gesperrten Straßen in Münster fahren konnte.

Der Fahrer war sehr kundig und hat uns auf eine schöne Rundtour durch Münster begleitet.

61191281 9A8E 4A78 959C B71F0981C9E1_1_105_c.

Fahrradparkplatz in Münster

Münster hat es ähnlich gemacht, wie Frankfurt mit dem Römerberg. Die Stadt wurde bis auf wenige Teile stark zerstört im zweiten Weltkrieg. Aber die Stadt beschloss, das meiste nach alten Plänen wieder aufzubauen. Deswegen sieht die Altstadt aus wie vor ein paar Jahrhunderten.

65A8B426 BEBD 4103 92A3 584283525728_1_105_c.

Innenstadt von Münster

Zum Abschluss des Besuches in der Innenstadt nahmen wir ein Getränk zu uns im Café 1648. Auf dem städtischem Gebäude im zwölften Stock bietet es ein sehenswerten Überblick über die Stadt. Münster. Nach einer kurzen Rundfahrt in der Umgebung ging es dann zurück zum Haus von Birgit und Hermann. Dort gab es ein Abendessen mit Nudeln in Tomaten-Shrimp-Soße.

Am nächsten Tag stand eine Rundfahrt durch das zweite Umland auf dem Programm. Wie sahen die Schule der Finanzbeamten in NRW, vielleicht besser bekannt als Schloss Nordkirchen. Leider mal das Schloss eingerüstet und bot keinen günstigen Anblick ohne Autos oder Baustelle.

6003CE35 9468 47E3 A5CB 091C4D8B67AA_1_105_c.

hanna, vor der Burg Vischering

Weiter ging es dann zur Burg Vischering, einer sehr ansehnlichen Wasserburg. Dort gibt es einen kleinen Laden mit einem so genannten Brot Sommelier. Sowohl Birgit kaufte dort ein Brot als auch Hanna, ein Rosinenbrot, was in den letzten Tagen in Berlin genossen haben.

8AA34D04 9CCC 4763 B17A CAF2205C8402_1_105_c.

Kirchplatz in Werne

Zum Abschluss der Rundfahrt ging es noch in die Heimatstadt von Birgit, Werne. Danach zurück und es wurde den Rest des Tages ausgeruht. Hanna und ich verzogen uns in den Schatten.

Im Schatten wurden wir von Hunden besucht und Hanna freut sich über das Bild von mir mit den zwei Dackel. Dazu muss man sagen, dass Birgit Rauhaardackel gezüchtet hat und es da nur natürlich ist, dass bei unserem Besuch 3-4 Rauhaardackel um uns herumliefen.

Axel mit Dackel

Video des Tages

Mischmasch am Donnerstag

76D1195E 74DA 464E 8E29 08152CA28D66.

Dies ist glaube ich das erste oder maximal das zweite Selfie, das ich je gemacht habe. Offensichtlich muss ich noch lernen, irgendwie direkter in die Kamera zu schauen. Das war frisch nach dem heutigen Haarschnitt. Ich habe jetzt eine Sommerfrisur, die der nächsten Hitzewelle angemessen ist. Hanna meinte, dass sie auch besser ist bei den zunehmenden kahlen Stellen auf meinem Kopf. Es gibt einen Anlass für die Frisur, sie ist auf kommende Ereignisse hin gemacht.

Dummerweise werden diese Ereignisse ihre Schatten voraus. Ich hatte gestern eine unangenehme Krise mit Vorhofflimmern, da wollte Hanna mir nicht nachstehen und hat nachts ein wenig gehustet und es war ihr sehr sehr übel. Also werden wir morgen früh zu unserem gemeinsamen Hausarzt gehen und die Sachen abklären.

Trotzdem gehen wir noch davon aus, dass wir an Hannas Geburtstagsparty am Samstag werden teilnehmen können. Mich zumindest haben die Notärzte gestern nicht mit ins Krankenhaus genommen.

Nachtrag am Donnerstag: Und so kam es dann auch: alles in Ordnung und wir können den Plänen folgen.

Wollt ihr wissen, warum dieser dazwischen Post? Nicht wegen der Ereignisse, sondern weil ich wohl in den nächsten Tagen nichts werde ich schreiben können.

Diese Woche aus meiner Leseliste

Nachtrag zu Fußball

https://www.11freunde.de/wm/tony-woodcock-ueber-thomas-tuchel-nur-ein-schotte-waere-schlimmer-gewesen-a-958c4f23-78d8-413e-8783-9d9d9355d671

Tony Woodcock, ein englischer Fußballer, der auch in Deutschland aktiv und erfolgreich gespielt hat, schreibt in einem Artikel über Thomas Tuchel (Achtung Bezahlschranke) als Trainer für die englische Nationalmannschaft, auch über das heutige Fußballspielen und bestätigt noch einmal als Fachmann, was ich gestern ausdrücken wollte.

Seit Pep Guardiola spielen sie alle diesen entsetzlich langweiligen Ballbesitzfußball, bei dem der Torwart mehr Ballkontakte hat als der Mittelstürmer. Ich mache einen Podcast mit Viv Anderson und Peter Reid, der „The Grumpy Old Men Of Football“ heißt, also so viel wie: die Meckerrentner des Fußballs. Aus den Reaktionen, die wir von den Hörern kriegen, weiß ich, dass viele Leute genauso genervt wie wir davon sind, wenn Mannschaften den Ball stundenlang vor dem Strafraum hin- und herschieben. Kein Wunder, dass moderne Verteidiger spielen können, bis sie vierzig sind. Sie müssen ja immer nur von links nach rechts und wieder zurück laufen. Es sei denn natürlich, es gibt einen Eckball. Dann schauen sie nicht mal mehr auf den Ball, sondern liefern sich mit ihrem Gegenspieler einen griechisch-römischen Ringkampf. Halten war und ist ein klares Foul! Es wird bloß nicht mehr gepfiffen, allerdings gilt das nur bei Ecken.

Und noch ein Nachtrag von mir: genau dieser Fußball wird dann von so genannten Garten eine Dreiviertelstunde vor und entsprechend nach dem Spiel auf gut Deutsch gesagt tot geredet

Cafés – now and then

https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/06/16/ein-leicht-buttriges-gefuehl/

Max Buddenbohm schreibt über Cafés heute und in der Vergangenheit. Zu den heutigen Cafés meint er:

Wobei – ist das Wort „Kaffeezeit“ überhaupt noch ein Begriff? Früher war es in meiner Umgebung einer, in meiner Generation ist es wohl immer noch einer. Kaffeezeit, etwa zwischen 15 und 17 Uhr, mit einem deutlichen Peak um 16 Uhr. Man fühlt diese Zeit, ganz deutlich fühlt man sie. Man fühlt auch den die Uhrzeit begleitenden Kuchenhunger, besonders am Wochenende. Es ist ein Gefühl mit einem ausgeprägten Wochentagsbezug, eine Sonn- und Feiertagsemotion. Wir wurden so erzogen. Wir können nichts dafür, es wurde uns so mitgegeben.

und weiter

Wobei ich mir vorstellen kann, dass eine besondere Form der historisch korrekten Inszenierung auch erfolgreich sein könnte. Wenn man nämlich Kaffee und Kuchen so anbieten würde, also in Ambiente, Ausstattung und Angebot etwa so, wie es unsere Großmütter Anfang der Siebziger getan haben. Schon beim Schreiben der Zeilen spüre ich verblüffend deutlich dieses buttrige Frankfurter-Kranz-Gefühl im Mund, sogar zu unpassender Uhrzeit.

Lest ruhig den ganzen Post es lohnt sich. Wer von euch kennt eigentlich noch den Frankfurter Kranz ich habe ihn zumindest schon einmal produziert.

 

Ihr findet mich unter @mouchi@berlin.social

Bildschirmfoto 2026-06-14 um 12.38.05.

Bildschirmfoto 2026-06-17 um 12.45.13.

 

#FotoVorschlag

Alle Fotos Copyright Axel Wegner – Lizenz CC BY-SA 4.0

Bildschirmfoto 2026-06-15 um 12.09.35.

Schwedenwoche

74D3DF1B 7EB2 4DEC A4D2 ECFA0BD828A0_1_105_c.

Elisabeth, Börje und Hanna

Am Montag hatten wir sehr lieben Besuch aus unserem Mikrokosmos*, nämlich Elisabeth und Börje aus Schweden. Es war sehr entspannter und schöner Nachmittag. Eigentlich kamen sie regelmäßig einmal im Jahr nach Berlin. Aber mittlerweile ist es aus allseitigen Altersgründen nicht mehr so sicher, dass es nochmal geht. Vielleicht schaffen wir es noch einmal nach Hendaye im Herbst mit Michael.

07A1B278 7D53 4F76 8A8F 8F17FBDF5964_1_105_c.

Gegrillter Spargel auf Erdbeeren

Zu Essen gab es natürlich auch, unter anderem die obige Vorspeise und als Hauptspeise das unten in der Entstehung abgebildete Lammkarrée.

55C3E253 CE7C 4F4C 9C38 8B8A26B0AD9D_1_105_c.

Lammkarrée auf dem Grill

Das waren auf jeden Fall einige schöne und vergnügliche Stunden.

Ansonsten gab es einige Neuigkeiten in unserem Haus. Es kam eine neue Wasserfilterkanne, weil sich in der alten Algen gebildet hatten. Und diesmal ist es dann eine aus Glas, die man in der Spülmaschine säubern kann. Es kam eine Lieferung mit Katenschinken von Basedahl, der für den Rest der Spargelzeit sicher langt. Und es kamen Pflanzen, die Hanna für die Terrasse bestelltte.

Last but not least:  Es kam Hannas vorgezogenes Geburtstagsgeschenk, ein neues und aktuelles iPhone. Zum ersten Mal bekommt sie nicht mein abgelegtes, sondern sie hat jetzt genau das gleiche wie ich. War eine schwere Geburt. Eigentlich sollte es am Mittwoch geliefert werden, aber wir haben es nicht schnell genug zu an den Drücker für die Klingel geschafft, da war der DHL Bote schon weg. Am Donnerstag bekam ich dann um 6:00 Uhr die Nachricht, dass um 9:00 Uhr niemand angetroffen wurde und die Lieferung gescheitert sei. Ich war schon auf 80, aber dann kam eine neue Nachricht, dass das schon in der in der Zustellung sei. Und um die Mittagszeit war es dann auch da. Den restlichen Tag haben wir dann mit Datentransfer und Einrichtung verbracht.

Am Mittwoch war ich beim Arzt, um meine vierteljährliche Blutprobe abzuliefern. Das Aufzugproblem, dass wir für anderthalb Jahre hier im Haus hatten, scheint sich jetzt zur Arztpraxis verlagert zu haben, der Aufzug war kaputt und vor zwei Wochen war er es auch schon. Zum Glück geht es dort für diesen Termin nur in den zweiten Stock, in den vierten brauche ich nicht mehr wie noch Anfang des Jahres. Als ich auf dem Rückweg auf ein Taxi wartete, kam eine Frau auf dem Gehweg mit dem Fahrrad vorbei, hinter ihr saß ein Kleinkind, und in der Hand hatte sie ein Telefon, auf das sie während der Fahrt schaute. Da kann man nur hoffen, dass auf der Fahrt alles gut gegangen ist.

*Mikrokosmos: Meine Schwester hat uns gewünscht, dass wir in unserem  Mikrokosmos glücklich werden sollen. Deswegen kommt das hier häufiger vor, weil ich glaube, dass unser Kosmos eher Makro ist gegenüber ihrem. Mit Sicherheit ist er geographisch weiter verteilt als ihrer.

Diese Woche aus meiner Leseliste

Sylt

https://rueckseitereeperbahn.blogspot.com/2026/05/fundstucke-275278.html

Matt Wagner macht Beobachtungen in Norddeutschen Seebädern, speziell Sylt.

Dort staunten wir immer mal wieder, zum Beispiel über die Espressopreise. Nach keineswegs reiflicher Überlegung verzichteten wir deshalb darauf, einen Sylter Barista mit neun Euro neunzig für einen Doppio zu entlohnen. Ich meine: Das sind fast zwanzig D-Mark! Über vierzig Ostmark! Fünfhundertsechsunddreißig türkische Lira! Achthundertdreißig Rubel! Neunzehntausenddreihundert italienische Lire – für einen einzigen Doppio! Gut, dass ein Teil dieser Währungen das nicht mehr erleben musste.

Chancengleichheit

https://zynaesthesie.wordpress.com/2026/05/31/chancengleichheit/

Dort bietet sich ein etwas zynischer Blick auf unsere Republik. Sehr lesenswert.

Schlimm, schlimm: Deutschland ist zu alt. Diese bösen Boomer, die ansonsten Respekt verdienen, da sie als letzte Knalltütenkohorte CDU wählen, sie wollen nicht abkratzen.

Lied der Woche

Passend zur Schwedenwoche

Blütenwoche

E88841CE 0D03 41E3 B1B2 4D68EBF136BB_1_105_c.

Lammköfte mit Cacik und selbst gebackenen Fladenbrot

Das ist der letzte Woche versprochene Beweis, dass wir dann wieder gegrillt haben. Allerdings fiel es für den Rest der Woche wegen Wind beziehungsweise etwas niedrigerer Temperaturen aus. Trotzdem will ich noch mal auf den Spargel und die Spargelzeit zurückkommen und teile hier einen Ode an den Spargel.

Am Mittwoch hatte ich dann meinen halbjährlichen Termin beim Zahnarzt. Zahnreinigung und Ersatz einer herausgebrochen Füllung, also eigentlich nichts Besonderes. Auf dem Rückweg lichtete ich auf einer Bankumrandung eines Baumes eine kleine Pause ein. Gegenüber saßen zwei Männer vor einem kleinen Café. Wobei der eine doch sehr interessant aussah: er hat eine Art schwarzes Tuch um den Kopf, eine Art schwarzen Hijab. Das passte gar nicht zum sonstigen Mann, groß mit grauem Bart. Wäre die Kopfbedeckung nicht gewesen, hätte ich ihn vielleicht für einen Rocker gehalten. Er merkte, dass ich ihn anschaute und fragte in leicht drohendem Ton: „was machst du?” worauf ich antwortete „ich ruhe mich aus.”.  Seine Antwort. „das ist auch gut so.” Danach versuchte ich natürlich, ihn nicht mehr anzuschauen.

Ansonsten entwickelte sich die Blütenpracht auf der Terrasse.

02F15A96 FAAB 4795 87B2 1E4CE82E4CE4.

Lupinen

Die Lupinen sind jetzt soweit, wie sie im letzten Jahr etwa zwei Wochen früher waren (siehe entsprechenden Post). Dagegen kommt die Pflanze, die Hanna immer Veilchenblau nennt, früher als von ihr gedacht. Vor etwas über einer Woche meinte sie, die sind bestimmt am Blühen zu ihrem Geburtstag und der ist erst in drei Wochen. Wie man sieht, blühen sie jetzt.

1B7B3E64 A89F 46D3 B613 C65BB1C8E121.

Veilchenblau

Am unteren Bildrand sieht man noch den auch blühenden Fingerhut.

670E7DBD 4646 4A9F 9456 9CF9A5E5431D.

Balkontisch mit neuem Belag

Ach ja, ich muss noch nachtragen, dass wir die Tischdecke auf Balkon, die er oben noch seht, gegen eine transparente ausgetauscht haben. Wir hatten gehofft, die Terrasse mit unserem lieben, schwedischen Besuch morgen zu nutzen, aber es ist fraglich, ob das Wetter mitmacht.

Diese Woche aus meiner Leseliste

Alkohol

https://krautreporter.de/sinn-und-konsum/6379-vielleicht-macht-weniger-alkohol-die-gesellschaft-gar-nicht-besser

Die Krautreporter schreiben über die soziale Funktion von Alkohol und meinen:

Ich wünschte, es gäbe etwas, das dasselbe leistet wie Alkohol. Etwas, das die Schwellen zwischen Menschen senkt, Gespräche leichter macht und aus Fremden solche werden lässt, die gemeinsam auf Tischen tanzen und große Ideen schmieden. Etwas, das auch mal Rausch ermöglicht, legal erhältlich ist und überall verfügbar, ohne die Schäden von Alkohol mitzubringen. Aber dieses Mittel existiert bisher nicht, auch wenn Cannabis-Fans vielleicht widersprechen würden. Ich sehe in naher Zukunft keine bayerischen Politiker mit großen Joints statt Maßkrügen auf Podien sitzen.

Solange es kein besseres Mittel gibt, bin ich nicht mehr so sicher, dass wir gut beraten sind, das einzige wegzuoptimieren, das wir haben. Sollte jemand eine bessere Lösung erfinden oder legalisieren, bin ich die Erste, die dafür Schlange steht. Bis dahin wäre ich für einen Mittelweg. Also nicht die Kultur des Komasaufens verteidigen oder so tun, als wäre Alkohol harmlos. Aber auch nicht bei jedem Glas Bier verlorene Lebensminuten ausrechnen.

Brit Awards – Rosalia

Buddenbohm zitiert einen ungenannten Amerikaner bezüglich des Auftritts von Rosalia bei den Brit Awards:

Americans complaining about a citizen singing in Spanish. Meanwhile Europe, celebrating Spanish singer Rosalía who sings in German and Spanish with Icelandic singer Björk singing in English and performing three different genres about a club in Berlin and everybody joins in when the Techno beat hits. That’s my crowd.

Und meine auch

Terrassenwoche

A98B227B 1D2D 49AD 906C 8228FE5D39C7_1_201_a.

Spargelzeit

Eigentlich ist zur Zeit absolutes Grillwetter. Allerdings ist auch Spargelzeit, da muss dann der frisch erworbene Spargel auch verarbeitet werden. Insofern gab es am Samstag Spargel, gedämpft. Wenn es am nächsten Samstag immer noch so gutes Wetter ist, werden wir den Spargel dann grillen. Übrigens: zur Not schmeckt Spargel auch ohne Schinken, besonders, wenn man vergessen hat, den guten Katenschinken aus der Tiefkühltruhe zu nehmen.

45ADA023 01D8 45B1 B51A 18CA17B6F9EB_1_105_c.

Hanna beim griechischen Salat

Gestern, wurde dann allerdings gegrillt. Wenn Hanna auf dem obigen Bild hungrig ist und schon bei der Beilage anfängt, deutet dann doch der bereitgestellte Senf darauf, dass noch was anderes kommt. Die Würstchen brauchen halt ihre Zeit.

E76CB353 3475 436A 8D74 BBB44C7A4227_1_201_a.

Bratwürste auf der Plancha

Heute gibt es dann türkische Köfte mitg Cacik und selbst gebackenen Fladenbrot (Pide). Nächste Woche lange ich dann die Bilder nach.

In dieser Woche hatten wir doch einige Besuch auf unserem Balkon neben den Krähen, die ich schon erwähnt hab.

Eichhörnchen

Unser Hauseichhörnchen ist regelmäßig da, auch im Winter. Und es hinterlässt seine Spuren, denn wir finden immer wieder leere Nussschalen auf unserer Terrasse.

Haubenmeise

Wann immer die Krähen den Platz räumen, kommt auch eine Haubenmeise neben unseren Hausspatzen in das Vogelrestaurant.

 

Diese Woche aus meiner Leseliste

Das Grauen

https://zynaesthesie.wordpress.com/2026/05/18/das-grauen/

bee Beschäftigt sich satirisch mit der ehemals Liberalen Partei.

„… es auch wieder besser werde, wenn mit Kubicki ein junges, unverbrauchtes Gesicht in die deutsche Politik einziehe, das zum Markenzeichen eines regenerationsfähigen Liberalismus in der Gestalt einer optimistischen Reformkraft für das…“

re:publica26

Anfang letzter Woche fand in Berlin die re:publica26 statt. Anfang der Zweitausender fing sie an als eine Veranstaltung, die von frühen Internetaktivisten, besonders von Bloggern, initiiert wurde und hat sich mittlerweile zur größten online Konferenz Europas entwickelt. Einige Blogger, denen ich folge, dort und berichteten darüber, zum Beispiel Felix Schwenzel oder die Kaltmamsell (Tag 1, Tag 2, Tag 3). Beide waren auch auf einem Panel, auf dem die Erfahrung der frühen Blogosphäre diskutiert wurde: „Mythos Blogosphäre – Wie war es damals wirklich?”. Die dritte in diesem Bunde war Franziska Blum, die zu dem Thema auch einen extra Beitrag geschrieben hat: Mythos Blogosphäre – Was mir noch durch den Kopf geht.

Das Thema hätte mich auch persönlich interessiert. Ich habe auch in den Nuller Jahren mit dem Blog angefangen, mit einer kleinen Software für den Mac, die das Schreiben sehr einfach machte. Die damaligen Blogger allerdings meines Erachtens publizierten auf zwei Plattformen: blogger.de und wordpress.com. War natürlich einfach und sie lernt sich schnell kennen. Jemand da außerhalb, kam nicht zu leicht in diesen Kreisen leihen. Zwar hatte ich auf einem Magazin von Don Dahlmann Beiträge veröffentlicht und sogar an eine Lesung von Bloggern teilgenommen. Allerdings denke ich, weil ich entweder nicht gut genug oder man hat mich außerhalb dieser engen Community einfach nicht wahrgenommen. Hätte gerne teilgenommen an der Konferenz. Aber mittlerweile ist sie eher für Profis mit einem Teilnehmerbeitrag von 400 € und nicht für Rentner.

Die Blauen

https://krautreporter.de/politik-und-macht/6377-warum-wahlen-menschen-die-afd-obwohl-sie-ihnen-schadet

Die krautreporter untersuchen die Frage, warum die AfD gewählt wird und schälen drei Missverständnisse heraus.

Viele Leser:innen fragen uns deshalb immer wieder: Warum wählen Menschen eine Partei, die ihnen schadet? Das scheint unlogisch. Aber wer das für irrational hält, sitzt drei Irrtümern über Wahlentscheidungen auf.

Lesestoff

https://www.theguardian.com/books/ng-interactive/2026/may/12/the-100-best-novels-of-all-time

Der Guardian veröffentlicht eine Liste der 100 besten Romane der Welt. Solche Listen sind natürlich nie objektiv, bringe aber Spaß und Regen zum diskutieren an. Und eine oder andere könnte vielleicht Empfehlungen finden.

Happy Towel Day

… Für alle, die es feiern. Hier die Erklärung.

Eisheiligenwoche

CD997DFC 098D 42E8 8FC2 035F2A099237.

Teilanblick der Terrassenbepflanzung

In dieser Woche waren die Eisheiligen und das Wetter hat sich entsprechend dem angepasst. Zwar nicht mit Frost, aber zu kühl für die Jahreszeit und mit reichlich Regen. Das scheint sich jetzt so langsam zu ändern. Auf unserer Terrasse kommen so langsam auch die Pflanzen, obwohl sie gegenüber dem letzten Jahr hinterher sind.

Die hanfartigen Blätter gehören zu den Lupinen in diesem Jahr.:

9BF229E9 40CB 4FFB AB98 B713ED850E67.

Und das sind sie zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr:

9727D3D5 B2E3 493F 941A C452592C0F69_1_105_c.

Ansonsten eine eher langweilige Woche. Am Donnerstag ein Feiertag und unsere Manu, die Donnerstags kommt in der Regel, um uns in der Wohnung zu helfen, nahm sich verständlicherweise frei. Wir mussten also ein paar Grundsachen selber machen. Unter anderem, also auch Wäsche gewaschen und Geschirr gespült.

Hanna hat es am Samstag zum Markt geschafft. Neben Gemüse und den Plattpfirsichen, die sie für ihre “Bowle” benötigt, hat sie wieder ein paar Blumen für ihren Balkonstrauß gekauft. Die Blumen vom Markt halten bis zu drei Wochen, im folgenden Foto sind sie zumindest zum Teil so alt.

B656E73D 3D59 4A88 A946 BE0B58F6E6A0.

Und da sie wegen ihres Rückens am Montag beim Arzt war, hat sie auf dem Rückweg bei Lidl noch eine Cala für einen Euro entdeckt und dazu eine zweite zum Normalpreis gekauft.

Diese Woche aus meiner Leseliste

Texten

https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/05/18/ueberlagerungen-unterbrechungen-und-erzaehlstraenge/

Herr Buddenbohm ist zur Zeit in der Bewegung behindert und beschäftigt sich dann notgedrungen mit Fernsehsendungen und Streams. Dabei fällt ihm auf, das in vielen Sendungen Dialoge durch eingeblendete Textnachrichten ersetzt werden.

Der Text dieser Nachrichten auf den Smartphones war als Dialogsurrogatextrakt für den Fortgang der Handlung natürlich wichtig und wurde daher folgerichtig jeweils eingeblendet. Wurde also kurz, manchmal auch zu kurz, über die weiterlaufende Handlung oder über die Gesichter mit der auf die Nachricht reagierenden Mimik gelegt. In einigen Fällen auch in äußerst kleiner Schrift, und ich könnte an dieser Stelle also schon wieder etwas zum fortschreitenden Alter anmerken, zur Lesebrillen- oder Gleitsichtproblematik etc. Aber egal.

Bei einer skandinavischen Serie sah man jeweils gleich zwei Einblendungen. Eine in der Originalsprache mit all den lustigen Sonderzeichen, eine in der übersetzten Fassung für das deutschsprachige Publikum. Da waren in einer Sequenz dann immerhin drei Informationsebenen zusammen zu sehen: das klassische Handlungsbild, der Originalsprachentext und die Übersetzung.

und weiter

Dabei war doch das klingelnde Telefon, schon gar in der mobilen Variante, als potenziell jederzeit drohende Unterbrechung bei allem schon schlimm genug. Könnte man meinen.

Volkspark Friedrichshain

https://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2026/05/journal-sonntag-17-mai-2026-berlin-4-ohne-schwimmen-aber-mit-volkspark-friedrichshain-anita-berber-park-einchecken-auf-der-republica.htm

Die Kaltmamsell aus München ist zur Zeit in Berlin, um die Re:publica26 zu besuchen. Diese Veranstaltung würde mich sicher auch interessieren. Allerdings ist sie für mich als Rentner etwas zu teuer. Das Wochenende hat die Kaltmamsell unter anderem benutzt, um den Volkspark Friedrichshain zu erkunden und hat einige schöne Bilder gepostet.

Das Grauen

https://zynaesthesie.wordpress.com/2026/05/18/das-grauen/

Eine schöne Satire über eine einstmals liberale Partei, die zur Zeit mit einem etwas älteren Kandidaten versucht, ein neues frisches Image zu bekommen.

Curacao

https://herzbruch.me

Letzte Woche hatte ich zwei Links zu einer Reise nach Curacao geteilt. Die Reise geht weiter, Beschreibung findet ihr auf dem verlinkten Blog bis zu am heutigen Tag Teil neun.

« Ältere Beiträge