Gegenwärtiges und Vergangenes

Kategorie: Hanna und Axel (Seite 1 von 3)

Zweite Januarwoche

Knüppeleis (Symbolbild)

Zunächst einmal alles ruhig los. Eigentlich hätte unser Mietweihnachtsbaum am letzten Sonntag abgeholt werden sollen, aber es passierte nichts. Im Laufe der Woche habe ich nachgefragt und die Ankündigung ist jetzt, dass die Abholung heute erfolgt.

Am Montag hatte Hanna dann einen Termin zur Maniküre und Pediküre. Hat aber abgesagt, da sich wegen des Tauwetters dick Knüppeleis gebildet hatte und zudem ihr Termin von mittags in die abendliche Dunkelheit gelegt worden war. Wir haben jetzt eine neue Vereinbarung: Gamze kommt jetzt circa sechs Wochen zu uns und bearbeitet unsere Nägel gegen ein Pauschalpreis.

Ich dagegen hatte am Mittwoch einen Zahnarzttermin und machte mich auch wohlgemut auf dem Weg, aber nach etwa einem Drittel gab ich auf und sagte den Termin ab. Auf den vorher nicht vom Schnee befreiten wegen hatte sich eine dicke Schicht eingebildet auf der nicht nur echt schlitterte. Meinen Termin hätte ich ohnehin nicht geschafft, da ich mich kaum auf den Füßen halten konnte und entsprechend warm war.

Ansonsten nur etwas sehr, sehr Unangenehmes aus dem privaten Bereich. Nachdem man mich wegen eines Vorkommnisses in unserer Wohnung und der von mir gezogenen Konsequenzen ein gutes Jahr lang mit Nichtbeachtung bestraft hat, habe ich die Kommunikation auch von meiner Seite aus für beendet erklärt. Darauf kam eine Nachricht voller Selbstmitleid. Ursprünglich hätte es eine Entschuldigung getan, dann wär auch von meiner Seite gut gewesen. Aber offensichtlich sind die Welten beider Lichtjahre voneinander entfernt.

Zwei Wochen nach Weihnachten

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Weihnachten ist vorbei und wie man sieht, ist der Baum abgeschmückt. Es ist ein Mietbaum und wird heute abgeholt, wenn alles wie angekündigt klappt. Wir haben zwei ereignisreiche Wochen hinter uns.

Am montag, den 29. kamen Natascha, Nadya und Sean aus Kanada zu uns zu Besuch. Natascha und Nadya sind Hannas und damit auch meine Nichten und Sean ist Nataschas Mann. Am Morgen hatte ich mit Manuela Bettwäsche in die Wohnung gebracht, die uns gegen einen günstigen Preis von einer Nachbarin in einer anliegenden Straße zur Verfügung gestellt worden war.

Nach viel quatschen machen Sie sich die drei am Dienstag erst einmal auf dem Weg und dann, als sie zurück waren, ging es in einem Großraumtaxi zum Reichstag, um bei Käfer zu essen. Das habt ihr eventuell schon hier nachgelesen. Am Silvesterabend haben die Nichten uns alle bekocht, es gab Filet Wellington mit einigen Beilagen, darunter auch Garnelen. Sozusagen Surf and Turf. Die drei sich gegen elf auf die Straße bekam, hielten wir noch ein Nickerchen vor Mitternacht. Großes Geböller wie immer in Berlin und sie kamen auch sehr erstaunt zurück.

Donnerstag macht der Hanna dann ihren bekannten Eisbeinauflauf, am Freitag, dann Natascha Spaghetti mit ihrer Sauce, eine Variante von Alfredo. Dazwischen packen alle an und sollen säuberten die Küche gründlich einschließlich der Wände konnten vieles um und am Wochenende ging auch Nadya noch durch den Rest der Wohnung.

Natascha und Sean dagegen reisten am Samstagmorgen ab, um über Dublin nach Kanada zu fliegen. Leider hatten sie aufgrund des Schnees in Berlin. Pech verpassten ihren Anschlussflug in Dublin und mussten dann bis Montag warten, bis sie früh eine Verbindung von Dublin über London Heathrow nach Toronto bekam.

Nadja blieb am Samstag noch da und verbrachte einige Zeit damit, zusammen mit Hanna alte Bilder über den Fernseher anzuschauen. Sonntag besuchte sie die neue Nationalgalerie und flog dann auch am Montag über Dublin zurück nach Toronto. Wir benutzen die Montag dann ein wenig dazu auszuruhen. Weil, Besuch ist sehr schön kann aber auch anstrengend sein.

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Ich weiß nicht, ob es das Sauerkraut war am Donnerstag oder was auch immer, aber es kündigte sich mit Durchfall ein heftiger Schub meiner Colitis an, der sich dann am Dienstagabend in einem sehr blutigen Stuhlgang niederschlug. Hat mich beunruhigt und ich hatte mich gefragt, ob ich damit warten könne, bis am nächsten Tag mein Gastroenterologe Sprechstunde hätte. Sicherheitshalber habe ich kassenärztlichen Notdienst angerufen und meine Symptome geschildert und die meinten ich könne nicht bis zum nächsten Tag warten, sondern müsste sofort in die Notaufnahme. Ich also ins Taxi und in mein gastroenterologisches Krankenhaus gefahren, in das virchow, Klinikum der Charité.

Nach 1 Stunde Wartezeit kam ich um 21:00 Uhr dran, es wurde Blut abgenommen und dann darauf gewartet, dass die Ergebnisse kommen. Während dessen hing ich am Monitor und konnte mein Blutdruck und die Sauerstoffsättigung nachvollziehen (beides übrigens okay obwohl ich sämtliche Blutdruckmedikamente Anfang Dezember abgesetzt hatte nach Absprache mit meinem Arzt).

Dann ging es stündlich so, dass gesagt wurde, ich sollte nach Hause kommen, aber man müsse noch einmal meine Hämoglobinwerte überprüfen. Natürlich sagte ich Hanna Bescheid, es war etwa 0:30 Uhr. Und dann kam sie wieder nach 1 Stunde, noch einmal Hämoglobin überprüfen. Und dann noch mal. Kurz nach 3:00 Uhr morgens meinten sie dann ich könnte nach Hause fahren und sollte am nächsten Tag meinen Gastroenterologen für das weitere Vorgehen kontaktieren. Kurz bevor ich mit dem Taxi zu Hause war, war Hanna schon total beunruhigt und schickte mir eine Nachricht, ob ich noch nach Hause käme, die ich durch das Klingeln an der Tür beantworte.

Noch meine E-Mail. Am nächsten Tag rief mich mein Gastroenterologe nachmittags zurück und wie besprachen das weitere Vorgehen. Ersetze mir ein neues Biologicum auf meine Karte und sagte mir, ich solle wieder eine Cortisontherapie machen. Mache ich ungern, weil das mein Zuckerspiegel unnötig erhöht. Aber was soll es? Ich werde diesmal mit Insulin dagegen arbeiten.

Samstag hatte ich alle Sachen beisammen und nach dem ersten Prednisolon Tabletten bessert sich die Lage langsam.

Am Samstag hat Hanna dann ihren Probetermin mit ihrem hoffentlich zukünftigen Tagesdackel Emil. Es lief wohl alles gut, er fühlte sich wohl bei uns und auch ein Probespaziergang war offensichtlich erfolgreich. Am nächsten Samstag wird dann statt Herrchen auch noch Frauchen kommen, um die Lage in Augenschein zu nehmen. Hanna ist zuversichtlich

2025

Wie war2025 auf einer Skala von 1-10?
So schlecht war es nicht. Auch wenn ich kurz im Krankenhaus war, wegen Vorhofflimmern. Zwei Tage, eine Katheteruntersuchung des Herzens. Das Vivantes Klinikum Friedrichshain. Wollte noch irgendwas veröden im herz, was ich aber nach Rücksprache mit meinem Arzt abgelehnt habe. Seitdem nehme ich ein paar heftige Blutverdünnung, aber ansonsten geht es mir gut. Es gab einige Highlights und auch einige Tiefen. Also insgesamt würde ich sagen eine 6-7.

 
Zugenommen oder abgenommen?
Eindeutig abgenommen. Seit ich Intervallfasten mache, d.h. für 14 Stunden nichts essen,, ist mein Gewicht um etwa zehn Kilo gesunken. Und das war vor dem Schub, den mir meine Colitis in diesem Jahr bereitete.
 
Haare länger oder kürzer?
Mal so mal so. Ich lasse sie mir auf 6 mm schneiden und dann wachsen wir wieder bis auf 2 oder 3 cm, dann geht das ganze von vorne los.
 
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kann ich nicht sagen, das wird sich beim jährlichen Augenarztbesuch Anfang des Jahres zeigen.
 
Mehr Geld oder weniger?
Das ist gleich geblieben, Rente und Pension verändern sich eigentlich nicht grundlegend.
 
Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr, mehr für Lebensmittel und kleinere Sachen. Dazu ein neues Smartphone und ein Computer für Hanna, der auch diese Tage kommen sollte. Der Computer war schon am 30. auf dem Zustellfahrzeug, konnte aber nicht geliefert werden. Heute am 2. Januar ist es wieder auf dem Zustellfahrzeug. Mal sehen.
 
Die teuerste Anschaffung?
Das dürfte das neue Mobiltelefon gewesen sein.
 
Das leckerste Essen?
Da gibt es zwei Kandidaten. einmal das Essen im Rutz Zollhaus am Kanal in Kreuzberg. Das andere im Zum Heiligen Teufel am ersten Weihnachtstag.
 
Das beeindruckendste Buch?
Ich gestehe, dass ich in diesem Jahr kaum gelesen habe, jedenfalls nicht im Buch. Bei einen  bin ich in der Mitte stecken geblieben, obwohl es mich durchaus interessiert hat. Aber seitdem ich nicht mehr wöchentlich mehrere Stunden auf der Bahn bin, komme ich nicht dazu, weil mir die Zeit gemeinsam mit Hanna wichtiger ist. Und dazu lese ich morgens Vormittag gerne mein Internet leer.
 
Der ergreifendste Flm?
Im Kino war ich nicht, und im Fernsehen erinnere ich mich, nicht, einen angreifenden Film gesehen zu haben.
 
Die beste Serie?
Plur1bus, Slow Horses
 
Die beste CD?
Ehrlich gesagt, habe ich in diesem Jahr kaum Musik gehört. Wenn dann ein wenig gestreamt, CD gab überhaupt nicht vor.
 
Das schönste Konzert?
Live, gar keins, auf ARTE, war das Konzert in der Columbiahalle von Tocotronic sehr schön.
 
Die meiste Zeit verbracht mit…?
Lesen, hauptsächlich am Computer. Und beim Annospielen mit Hanna. Und streamen, Mediatheken, Netflix, Apple TV und seit neuestem Disney+.
 
Die schönste Zeit verbracht, mit…?
Eindeutig Hanna. Darüber hinaus die Leute beim Prenzler Treffen in der Heide, mit den kanadischen Nichten über Silvester und die Treffen mit den alten Schulfreunden in Hamburg oder Berlin.
 
2025 war mit einem Wort?
unterdurchschnittlich

Restaurant Käfer im Reichstag

 

Nachtbild auf dem Reichstagdach mit der Europafahne

Wir haben zur Zeit drei Gäste aus Kanada, die uns dann gestern in das Restaurant Käfer auf dem Dach des Reichstags eingeladen haben. Ist wahrscheinlich eines der best gesicherten Restaurants, mit Kontrolle der Personalien und durch leuchten von Jacken und Menschen. Leider hatte unsere Nichte nicht ganz die korrekten Daten für uns angeben: bei Hanna war der Vorname falsch. (Hanna ist die Kurzform ihres tatsächlichen Namens) und das Geburtsdatum, und auch bei mir war das Geburtsdatum verkehrt. Deswegen wurden unsere Personaleinreise erst einmal an die Polizei weitergereicht, die erst prüfen musste, ob wir rein dürften.  Nachdem dann die fehlenden oder falschen Daten fein säuberlich in die Liste eingetragen wurden, durften wir dann auch durch die Sicherheitskontrolle. 

Die Gäste für das Restaurant werden dann an den Containern der Eingangskontrolle abgeholt, meistens in größeren Gruppen. Wir haben aber gesonderte Geleit bekommen an einen gesonderten, barrierefreien Eingang, da wir erkennbar mit Gehstöcken bewaffnet waren. Die Location ist natürlich einmalig mit einem Rundblick über ganz Berlin, von dem man allerdings im Dunkeln nur die Beleuchtung mitbekommen hat. Ich saß auf einem Platz mit Blick auf die Europa Fahne.

Kaefer - 1 (1).

Das Essen war meistens in Ordnung. Allerdings ist es mir noch nie passiert, dass nicht nur ich, sondern alle einen Gang als schlecht gekocht zurück gehen ließen. Dabei handelte es sich um einen gekochten Stör, bei dem auch die zweite Lieferung nicht so doll war.

Gut waren allerdings die Getränke. Die Weinkarte bestand komplett aus deutschen Weinen, wobei sie laut Webseite einzig Champagner als Ausnahme haben. Meinetwegen bräuchten sie auch die nicht zu machen. Es gibt mittlerweile sehr gute deutsche Schaumweine.

Kaefer - 1 (2).

Die Rückfahrt im Großraum Taxi, wobei es mich beim eEnsteigen flach gelegt hat, ich habe aber keinerlei blauen Flecken oder Schaden erlitten. Dafür gestaltete sich die Fahrt sehr fröhlich bei lauter Musik.

Die Weihnachtswoche

Weihnachtswoche - 1.

Am letzten Sonntag war unsere Manu das letzte Mal bei uns. Jetzt müssen wir bis ins neue Jahr warten, bis sie wieder zu uns kommt.

Am Montag dann die letzte Lieferung vor Weihnachten. Wir haben uns entschieden noch die letzten Reste der gefüllten Paprika zu essen. Im Laufe des Tages bekam ich die Nachricht, dass meine Päckchen an meine Schwester und meine Nichte geliefert worden. Ich bin gespannt, ob ich eine Reaktion bekomme.

Weihnachtswoche - 1.

Heiligabend wollten wir eigentlich Würstchen mit Kartoffelsalat essen, hatten aber dann für den zweiten Weihnachtstag Schnitzel bestellt und Hanna meinte, dass man sie doch eher schnell essen sollte, anstatt sie für zwei oder drei Tage einzufrieren. Also gab es ostpreußischen Kartoffelsalat und ein Schweineschnitzel. Leider hat bei meinem letzten Panade nicht ganz gut gehalten, aber beides schmeckte super

Am ersten Weihnachtstag hatten wir unseren geplanten Besuch im Heiligen Teufel, den ich schon hier beschrieben habe. Leider gab es zwei Sachen, die den nächsten Tag stark bestimmt haben: zum einen war Hanna gestürzt und hatte am folgenden Tag starke Knieschmerzen. Zum anderen hatte sie in der Euphorie der guten Laune ein ganz klein wenig zu viel Wein getrunken, weswegen sie dann am nächsten Tag nicht nur Knie, sondern auch Kopfschmerzen hatte. Deshalb machte sie einen Ruhetag und ich gesellte mich nach ein paar Stunden zu ihr, und wir verbrachten den Rest des Tages mit Bingen.

Gestern war dann alles wieder okay, wir machten Reste essen und müssen den Tag ruhig angehen. Über alle Tage der Woche habe ich nichts gehört von meiner Schwester und ihrer Tochter was mein Geschenk angeht. Ich muss mich also von dem Zweig der Familie wahrscheinlich verabschieden. Dafür erwarten wir morgen Hannas Nichten mit Ehemann, die über Silvester für ein paar Tage bei uns bleiben werden. Dazu hatten wir in der Umgebung eine Wohnung organisiert.

Hanna hat übrigens in der Zwischenzeit ein Foto geschickt bekommen von dem Dackel, den sie wohl ab Januar als Tageshund begrüßen können wird.

Zum Heiligen Teufel

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Ich treffe mich zwei bis dreimal im Jahr mit Schulfreunden aus der Kirchenpauerschule in Hamburg. Seit einiger Zeit versuchen wir, das abwechselnd in Hamburg und Berlin zu machen. Vor knapp drei Jahren habe ich ein Restaurant gesucht und ein italienisches Restaurant gefunden, das mir ansprechend erschien. Da ich online reservieren, muss ich bei der Reservierung meine E-Mail-Adresse angeben. Deshalb bekam ich kurz vor Weihnachten eine E-Mail mit dem Hinweis, dass das Restaurant ein Weihnachtsessen veranstaltet.

Also buchte ich für Hanna und mich Plätze zum italienischen Weihnachtsessen am ersten Weihnachtsfeiertag im Restaurant Zum Heiligen Teufel. Das Menü sah vielversprechend aus, und nach der Ankündigung hoffte ich auf einen langen Tisch mit vielen Leuten, die sich die Vorspeisen teilten.

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Leider war diese Vorstellung verkehrt, wir hatten dann unseren Zweiertisch zugewiesen bekommen. Aber die Tische waren nah genug beieinander, so dass wir mit unseren Tischnachbarn in sehr schöne Gespräche kamen. Sowohl Essen als auch Wein waren gut und wir haben die 4 Stunden, die das Essen dauerte, sehr genossen. Auf Fotos vom Essen verzichte ich hier, einige habe ich schon als Status bei WhatsApp gepostet.

Für Hanna gab es noch eien Extrabonus im Restaurant. Offensichtlich war es als hundefreundlich bekannt, so dass fünf Hunde während des Essens im Lokal waren und vier davon an unseren Nachbartischen. Hanna hat sich natürlich als Hundeflüsterin mit den Hunden angefreundet, und so kann es sein, dass demnächst der eine oder andere Dackel bei uns abgeliefert wird, damit Hanna ihm als zu Tageshund betreuen kann.

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Eine Bracke

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Einer der Dackel

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Wer Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten. Man darf auch kommentieren, das würde mich freuen.

Zwei Wochen offline

Fensterschmuck vor dem Weihnachtsbaum

Vor zwei Wochen wollte ich die Schnipsel aus dem Netz hochladen, in das Blog. Ging aber nicht, da mein voriger Provider seine Software verschlimmbessert hatte, so dass ich meinen üblichen Zugang zum Laden von Beiträgen nicht mehr nutzen konnte. Also beim Support angerufen, ja ist in Arbeit, zwei Tage später noch einmal angerufen, ja ist in Arbeit, vier Tage später noch mal angerufen, schon sehr ungehalten ja, ist in Arbeit. Da ist mir der Kragen geplatzt und ich habe den Vertrag gekündigt. Vorher natürlich eine Sicherung der Seite gemacht. Seitdem bekomme ich alle paar Tage Nachrichten von Ionos, in denen sie mich doch bitten, zu vergünstigten Bedingungen meinen Vertrag wieder aufzunehmen.

Natürlich hatte ich den Vertrag nicht gekündigt, ohne einen neuen Provider zu finden, nämlich Dogado. Mit dem Wiederherstellen der alten Seite gab es ein paar kleine Probleme, aber im Gegensatz zu Ionos gab es bei Dogado einen sehr hilfreichen und prompt reagierenden Support. Seit zwei Tagen läuft die Seite deshalb wieder mit einer kleinen Einschränkung, noch kann ich Bilder nicht wie gewohnt in meine Beiträge einfügen. Habe aber eine kleine Lösung im Kopf (und nach einiger Recherche eine Lösung gefunden).

Ansonsten waren das zwei relativ ruhige Wochen. Mehrfach mit Backen beschäftigt: das Früchtebrot erneut gemacht, von dem Hanna sagt, es sei das Beste, dass sie bisher gegessen hat; Sauerteigbrot gebacken nach diesem Rezept (Danke an die Kaltmamsell für dieses Rezept) und jetzt dann noch einen Stollen, der dann, wenn die Kanadier kommen, gereift sein sollte.

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Tresenansicht während der Fußpflege

Unsere Hauskosmetikerin, die leider ihren Laden am 31. Januar schließt, hat mich noch einmal behandeln können. Sie sagte mir dabei, dass sie eventuell nur Teilzeit in ihrem Beruf als Steuergehilfen zurückgehen wird und uns dann eventuell zu Hause behandeln kann, da sie doch das ganze Werkzeug einmal hat. Ich jedenfalls bin nicht mehr so richtig in der Lage meine Hände und Fußnägel zu schneiden.

Heute war Manuela erst mal da und geht dann in die Weihnachtspause. Wir werden am ersten Weihnachtstag zum Weihnachtsessen in den Heiligen Teufel zu gehen, ganz speziell, mit einem Vorspeisentisch der von den anwesenden Leuten geteilt wird.

Jetzt also erst einmal in die Weihnachtswoche, in der wir unsere Amaryllis genießen können.

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Amaryllis von Fluwel

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Zweite Adventswoche

Am Montag war ich beim Arzt wegen des meiner Ansicht nach zu niedrigen Blutdrucks. Unter Arzt hat alle Blutdruckmedikamente abgesetzt. Der Arzt, der mir die ersten Mittel verschrieben, hat, gesagt, dass das im Alter dann plötzlich normalisieren könne und jetzt scheint es soweit zu sein. Danach war ich im Laden von Gut Kerkow und habe Blut- und Leberwurst gekauft, die wir dann mit Sauerkraut und Kartoffeln zwei Tage lang gegessen haben. Laut Hanna und auch meiner Meinung nach waren das die besten, die wir bisher probiert hatten.

Am Dienstag habe ich länger geschlafen als die Tage zuvor. Allerdings waren die Blutdruckwerte noch immer sehr niedrig. Bei meiner morgendlichen Reise durch das Internet stolperte ich über einen interessanten Trailer zu einem Film über modernen Flamenco. Sehr faszinierend. Der volle Film ist verfügbar auf Amazon Prime aber das kann ich mir nicht anschauen. Ich habe im Frühjahr mein Prime Abo gecancelt, jemanden wie Jeff Bezos als bester Buddy und Donald Trump und nach seinem Umgang mit der Washington Post kann ich einfach nicht unterstützen. HannagGing es nicht so gut an dem Tag. Ich hatte dann einige Zeit, mich am Computer umzusehen. Und ich habe mich entschlossen, aus einigen Gründen noch ein Abo bei Disney+ abzuschließen.

Am Mittwoch begann sich meine Blutdruckwerte zu normalisieren, die Maßnahme scheint zu wirken.

Ansonsten war nix besonderes los in der Woche. Doch, ich hatte noch Rücksprache mit Hanna eine Kasserolle bestell, die auch kam nach der üblichen Verschiebung durch DHL. Leider stellte sie sich nicht nur als zu klein heraus, sondern auch als identisch zu einer, die wir schon besitzen. Das wird dann also die zweite Rücksendung innerhalb weniger Tage, etwas, was ich praktisch nie mache. Bei der ersten ging es um ein USB C Dock, was entgegen der Beschreibung kein USB C Anschluss hatte. Die Ersatzbestellung kam allerdings schon innerhalb der Woche und funktioniert, sogar besser als das wackelige Ding, was ich bisher hatte.

Außerdem hat eine Tastatur den Geist aufgegeben. Und was soll ich sagen, die Lieferung des Ersatzes war für Samstag zwischen 13 und 14:00 Uhr angekündigt. Und dann hat DHL zeitnah gesagt, sie schaffen es nicht mit der Lieferung. Man muss also zu dieser Jahreszeit auf die angekündigten Liefertermine mindestens ein oder zwei Tage drauflegen.

Mein anderer Großvater

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Jagdgut Pait

Über meinen Großvater väterlicherseits weiß ich noch weniger als über den Vater meiner Mutter.

Er wurde in welchem Jahr auch immer und wo auch immer geboren. Was ich weiß, dass er in Pait in Ostpreußen wohl auf einem Jagdgut (Beschreibung in der Wikipedia) von Hermann Göring als Waldarbeiter gearbeitet hatte. Mit Martha hat er dann meinen Vater im Jahr 1927 gezeugt. Martha starb sehr früh Anfang der Fünfzigerjahre, an sie habe ich gar keine Erinnerung.

Wie den jüngsten Bruder meines Vaters verschlug es ihn nach Hagen in Westfalen. Es schien ihm dort. einigermaßen gut zu gehen, außer Martha hat er zwei weitere Ehefrauen überlebt und starb irgendwann in seinen neunziger Lebensjahren.

Zuletzt allein lebte er allein in einer Wohnung und wurde durch Essen auf Räder versorgt. Ich erinnere mich nur an seinen starken ostpreußischen Akzent. Und an seine Liebe zu Kartoffeln, denn mit jedem Essen auf Rädern, egal was es gab, bestellte er eine Portion Kartoffeln.

Nur nebenbei, mein Onkel, sein jüngster Sohn, war Bierfahrer bei der Sankt Andreas Brauerei, die jetzt zum Oetkers Konzern gehört. Der Onkel hatte drei Kinder, Einen Sohn und zwei Töchter. Der Sohn war Torwart in einem Verein der zweiten Bundesliga. Eine der Töchter  habe ich in den neunziger Jahren einmal besucht, da ich eigentlich Kontakt zur Verwandtschaft haben wollte. War ein nettes Gespräch hat sich aber nicht viel draus ergeben. Was aus allen geworden ist, weiß ich nicht.

Der dritte Bruder meines Vaters, den habe ich auch besucht in einem Urlaub während meiner Kindheit im Schwarzwald. Er lebte in Kehl am Rhein und hatte im Alter, soweit ich mich erinnere, Kehlkopfkrebs. Er ist mir als jemand mit einem Mikrofon am Hals im Gedächtnis geblieben.

Eines zieht sich nach meinem Gefühl durch bei meiner Familie. Niemand hat so recht Interesse daran, Kontakt zur weiteren Familie zu halten. Über Hanna bin ich da anderes gewöhnt. Deshalb ist mein Kontakt mit der weiteren Familie von Hanna enger als mit meiner eigenen. Mit ihrer Nichte in Toronto bin ich mehr im Kontakt als mit meinen eigenen Nichten.

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