Gegenwärtiges und Vergangenes

Schlagwort: #Woche # Friedrichshain #Hanna #Axel

Zwei Wochen offline

Fensterschmuck vor dem Weihnachtsbaum

Vor zwei Wochen wollte ich die Schnipsel aus dem Netz hochladen, in das Blog. Ging aber nicht, da mein voriger Provider seine Software verschlimmbessert hatte, so dass ich meinen üblichen Zugang zum Laden von Beiträgen nicht mehr nutzen konnte. Also beim Support angerufen, ja ist in Arbeit, zwei Tage später noch einmal angerufen, ja ist in Arbeit, vier Tage später noch mal angerufen, schon sehr ungehalten ja, ist in Arbeit. Da ist mir der Kragen geplatzt und ich habe den Vertrag gekündigt. Vorher natürlich eine Sicherung der Seite gemacht. Seitdem bekomme ich alle paar Tage Nachrichten von Ionos, in denen sie mich doch bitten, zu vergünstigten Bedingungen meinen Vertrag wieder aufzunehmen.

Natürlich hatte ich den Vertrag nicht gekündigt, ohne einen neuen Provider zu finden, nämlich Dogado. Mit dem Wiederherstellen der alten Seite gab es ein paar kleine Probleme, aber im Gegensatz zu Ionos gab es bei Dogado einen sehr hilfreichen und prompt reagierenden Support. Seit zwei Tagen läuft die Seite deshalb wieder mit einer kleinen Einschränkung, noch kann ich Bilder nicht wie gewohnt in meine Beiträge einfügen. Habe aber eine kleine Lösung im Kopf (und nach einiger Recherche eine Lösung gefunden).

Ansonsten waren das zwei relativ ruhige Wochen. Mehrfach mit Backen beschäftigt: das Früchtebrot erneut gemacht, von dem Hanna sagt, es sei das Beste, dass sie bisher gegessen hat; Sauerteigbrot gebacken nach diesem Rezept (Danke an die Kaltmamsell für dieses Rezept) und jetzt dann noch einen Stollen, der dann, wenn die Kanadier kommen, gereift sein sollte.

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Tresenansicht während der Fußpflege

Unsere Hauskosmetikerin, die leider ihren Laden am 31. Januar schließt, hat mich noch einmal behandeln können. Sie sagte mir dabei, dass sie eventuell nur Teilzeit in ihrem Beruf als Steuergehilfen zurückgehen wird und uns dann eventuell zu Hause behandeln kann, da sie doch das ganze Werkzeug einmal hat. Ich jedenfalls bin nicht mehr so richtig in der Lage meine Hände und Fußnägel zu schneiden.

Heute war Manuela erst mal da und geht dann in die Weihnachtspause. Wir werden am ersten Weihnachtstag zum Weihnachtsessen in den Heiligen Teufel zu gehen, ganz speziell, mit einem Vorspeisentisch der von den anwesenden Leuten geteilt wird.

Jetzt also erst einmal in die Weihnachtswoche, in der wir unsere Amaryllis genießen können.

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Amaryllis von Fluwel

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Erste Adventswoche

Unser Weihnachtsbaum 2025

In der Nacht von Sonntag auf Montag hatte es in Berlin geschneit. Eigentlich wollte ich am Montag das von DPD entfernt gelieferte Teil abholen, traute mich dann aber nicht wegen meiner Gangschwierigkeiten auf glatte Eis. Irgendwann fiel mir dann aber ein, dass ich eine Rundtour mit dem Taxi veranstalten könnte. Und so war es: Taxi bestellt, in die Nähe des Abholladens Taxi warten lassen, abgeholt, Taxi zur Sparkasse, Geld geholt und zurück.

Am Nachmittag hatte ich gar keine Lust, das Teil auszuprobieren, sondern darauf, mit Hanna zu spielen. Und das war das erste Mal seit langem, dass meine Session of GeForceNOW wegen Überschreitung der Zeit (6 Stunden) beendet wurde.

Bei meinem Hausarzt muss ich seit einiger Zeit vierteljährlich Blut abnehmen lassen für einen Check Up. Am Dienstag war es wieder soweit. Im Blut geben bin ich schon sehr routiniert. Eigentlich alle drei Monate auch beim Gastroenterologen und seit neuestem auch alle 3-6 Monaten beim Nephrologen. Langsam wünsche ich mir eine vernünftige Digitalisierung, bei der aller Ärzte die Blutprobe einsehen können.

Nach der Blutabgabe am Dienstag ging ich beim Laden von Gut Kerkow vorbei, um Rouladen, Schinken und sonstiges zu kaufen. Die Rouladen wurden frisch abgeschnitten und hatten eine super Qualität. Eigentlich wollte ich noch Cornedbeef im Glas kaufen, aber das hat der Laden nicht, weil es dort nicht gefragt wird. Trotzdem ging ich noch mit Schinken für die Roulade und mit einer Zwiebelwurst nach Hause.

In dieser Woche waren einige Lieferungen fällig. DHL ist offensichtlich schon im Weihnachtsstress. Für zwei Tage wurde angekündigt, dass die Waren verladen wurden und am Ende des Tages kam eine Nachricht, dass sie es nicht geschafft haben und eine erneute Lieferung am nächsten Tag stattfinden würde. Irgendwann kam die Lieferung. Und jetzt haben wir auf dem Balkon neben den Meisenknödeln auch ein Futterhäuschen, dass ich ganzjährig benutzt werden kann und das passende Futter ist auch da.

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Ganzjähriges Futterhäuschen für Vögel

Die Benutzung des Geräts, dass ich am Montag abgeholt hatte, war nicht sehr erfolgreich, da es in wesentlichen Punkten nicht der Beschreibung, wie ich sie interpretiert hatte, entsprach. Es kommt selten vor, aber das Gerät werde ich zurückschicken.

Am Dienstag hatten wir noch einmal nachgefragt, wann denn unser Weihnachtsbaum geliefert wurde und die Antwort war:  am Donnerstag. Und tatsächlich er kam. Wir machen das seit ein paar Jahren, dass wir ein Mietweihnachtsbaum haben, der nach Totensonntag geliefert wird und dann nach Dreikönigstag im Januar abgeholt wird. Wir hatten Manuela extra gebeten am Freitag Stadt am Donnerstag zu kommen, um den Baum zu schmücken.

Sieht wieder sehr schön aus, auch wenn er in jedem Jahr zwar nicht teurer, aber kleiner wird.

Pizzawoche

Gemeinschaftspizza von Hanna und Axel

Am Montag wäre meine Großmutter 125 Jahre alt geworden, das war für mich der Anlass, etwas über sie zu schreiben. Und das regte dann auch die Gedanken an, etwas weiter auf meine Familie zu schauen.

Am Dienstag, dann habe ich mich durchgedrungen ein neues Mobiltelefon zu bestellen. Vom telefonieren her wäre das eigentlich nicht nötig gewesen, da hätte mein altes durchaus gelangt. Aber das Telefon ist für mich mittlerweile auch wichtig zum Fotografieren. Und da bei mir nicht nur die Füße sondern auch die Hände schwächer werden wegen der PnP, dachte ich mir, ein Telefon mit eigenen guten Bildstabilisator wäre sinnvoll. Und nach einigen Wochen schauen. Auf Preisportalen fand ich eins, dass mir zusagte. Es war B-Ware, nach meiner Meinung lohnt sich der Kauf von Neuware bei den immer kürzeren Erneuerungszyklen nicht mehr. Früher habe ich immer noch Telefone über den Provider erworben. Die ging dann mit monatlicher Abzahlung und Vertragsbindung für 24 Monate ein her. Das mache ich schon seit Jahren nicht mehr. Ein anderer Grund ist es, dass demnächst Hannas Telefon aus dem Updatekreislauf herausfällt. Sie bekommt dann mein gegenwärtiges.

Die Pizza ging dann am Donnerstag in den Ofen. Ich bereitete den Teig vor, Hanna belegte ihn und ich überwachte dann den Backprozess. Hanna meinte gestern, dass unsere Pizza die beste sei, die sie jemals hatte.

Mittwochmorgen war der halbjährliche Zahnarzttermin angesagt. Erst die Zahnreinigung und dann die Kontrolle. Ich sollte im Januar noch einmal vorbei, um ein paar kleinere Probleme zu lösen. Dann kam unsere Manuela zu einer ungewöhnlichen Zeit. Normalerweise kommt sie donnerstags, um uns in der Wohnung zu helfen. Aber sie hatte wichtige persönliche Gründe, das Ganze vorzuziehen. Das brachte den Tagesablauf etwas durcheinander. Aber ich schaff es noch, den Pizzateig für die nächsten Tag vorzubereiten. Dazu benutzte ich Mail Typ 00, auch bekannt als Pizzamehl die meisten von euch, die etwas mit Backen vertraut sind, wundern wird, ist, dass ich auf 500 g Mehl, exakt 3 g Frischhefe benutzte. Der Teig wurde 10 Minuten von unserer Kitchenaid durchgeknetet und dann zum Gären für 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Inden Bingen: erst sahen wir die die letzten Folgen der dritten Staffel von The Chelsea Detective und dann noch Wolfs auf Apple TV. The Chelsea Detective kann man in der ZDFmediathek sehen und gefällt uns wegen der trockenen englischen Dialoge und der wenig brutalen Handlung. Danach Wolfs mit Brad Pitt und George Clooney. Gutes seichtes Popcornkino aus Hollywood. Nicht besonders anspruchsvoll, aber unterhaltsam.Der Freitag war dann Liefertag. Wie üblich kam die Lieferung von der Bio Company. Aber wie geschrieben, war es leider die letzte. Hanna überlegte schon, ob wir dann doch bei Bodo ihn bestellen, ich bin noch am überlegen. Dazu kamen alkoholische Getränke für unseren traditionelles Weihnachts- und Ostergetränk sowie von Hanna gewünschte neue Topflappen. Angekündigt war auch die Lieferung meines Telefons. Leider hat das Versender als Logistiprtner DPD ausgewählt. Und die sind unzuverlässig, aller Lieferdienste. Und es kam, wie es kommen musste. Bis bis 20 Minuten vor angekündigten Lieferzeit schien alles okay, und dann kam die Nachricht, dass DPD mich nicht angetroffen hätte. Dies liegt jetzt also in einer Ablagetation 1 km entfernt und natürlich samstags geschlossen.

Ach ja, eine Lieferung hab ich vergessen. Ich habe in dieser Woche unseren DSL-Vertrag erneuert zu günstigeren Konditionen und da kam dann eine neue TV-Box mit ein her, die ich dann auch noch angeschlossen habe. Es ist auch gut, dass ich ein wenig Ahnung habe. Der Provider hat mit der Lieferung einen Installations-und Schulungsangebot gemacht zum Preis von 129 €.

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Ein kleiner Tipp noch. Auf ARTE, gibt es kleine Filmchen von etwa 3 Minuten Länge mit Stories über Leute aus der Pop- , und Rockgeschichte. Absolut empfehlenswert.

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Backwoche

Am letzten Montag hat auch Hanna ihre COVID-Impfung bekommen. Das war eine etwas längere Geburt. Eigentlich hatten wir geplant zusammen am 3. Oktober sowohl Grippe- als auch COVID-Impfung zu erledigen. Bei mir klappte das auch, aber Hanna fühlte sich nicht gut und musste deshalb absagen. Ihr neuer Termin war dann zwei Wochen später, da bekam sie dann die Grippeimpfung, aber der COVID-Impfstoff fehlte. Ein paar Tage später war der da, aber da sie die Grippeimpfung schon bekommen hatte, sollte sie länger warten, um dann den letzten Stoff zu bekommen. Beide Impfung geht, aber kurz hintereinander offensichtlich nicht. Das war dann Montag der Fall.

Dienstag und Mittwoch war dann den Backen gewidmet. Mein Standardbrot in der Regel ist ein Leinsamenbrot, aber ich hatte einmal Lust auf eine Abwechslung. Ich plante ein Roggenmischbrot mit Sauerteig, bei dem der Vorteig mindestens 14 Stunden reifen muss. Das lies mir Zeit, um andere Backprojekte zu verwirklichen.

Als erstes fiel die Wahl auf eine Rosinenstollen, den ich nach folgendem Rezept backte und mit ein paar Mandelblättchen verfeinerte. Auf Hannas speziellen Wunsch ließ ich den Puderzucker auf dem Stollen aus.

Stollen im Klarsichtfolie. Zwei Wochen Ruhezeit.

Hanna hatte dann Lust auf ein Früchtebrot. Die Zutaten waren am Vortrag geliefert worden und ich entschied mich für dieses Rezept. Als Früchte benutzte ich Datteln und Feigen. Die Wahl der Nüsse fiel auf Haselnüsse und Cashews. Auf dieser Kuchen muss etwas ruhen. Wir konnten ihn dann nach zwei Tagen probieren.

Früchtekuchen – einseitig etwas dunkler

Dann war auch das Brot fertig zum Backen Ein Sauerteig gemischt aus Roggen und Dinkel mit ein wenig Hefe zu Unterstützung und wen interessiert.: nach folgendem Rezept.

Roggenmischbrot lang und rund

Das lange Brot ist heute am Montag alle. Das runde muss dann heute aus dem Tiefkühler geholt werden.

Am Donnerstag bekamen wir eine Mail von der Biocompany, in der sie angekündigten ihren eigenen Shop zum Ende November aufzugeben. Danach könne mn  ihre Waren über Wolt beziehen. Für mich bedeutet das, dass eine Bezugsquelle wegfällt. Denn Welt, hat wie auch andere Lieferdienste einige nicht zu befürwortende Geschäftspraktiken. Wir müssen uns daher nach einem neuen Lieferanten für unser Biogemüse und -obst umsehen.

Der Donnerstag war auch Releasedate für Anno 117, die neueste Version der Simulation aus der Annoreihe. Hanna und ich lieben es nachmittags über unser hauaeigenes WLAN mit- oder gegeneinander zu spielen. Bis vor einigen Monaten war das die alte Version, Anno 1800, dazwischen haben wir dann ein anderes Spiel gespielt. Am Donnerstag haben wir das Spiel für Hanna gekauft, um es auf ihrem PC auszuprobieren. Das Spiel ist leider nicht für meinen Mac erschienen, so dass ich eine Streaming Lösung benutzen muss. Dazu benutze ich GeForce Now, eine Plattform von NVIDIA, die PC Spiele über ihre Server in Frankfurt streamt. Leider war das Spiel am Donnerstag dort noch nicht verfügbar, aber als es dann am Freitag in der Liste erschienen, kaufte ich auch diese Version und seit Freitag sind wir am Austesten dieses Spiels. Und es macht Spaß.

Und gestern erhielt ich ein wunderschönes Kompliment von hanna, in dem sie sagte, dass das Früchtebrot von mir das beste gewesen sei, was sie in ihrem Leben hatte.

Dieser Post erscheint erst heute am Montag, da aus persönlichen Gründen am Sonntagvormittag Manuela bei uns war, um uns unsere Wohnung zu richten. Die meisten meiner Sachen im Internet erledige ich mittlerweile per Spracheingabe, da nach dem Schlaganfall meine linke Hand nicht mehr so richtig will. Und da hilft es nicht viel, wenn andere Leute dazwischen sprechen.

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Die Netzschnippsel dieser Woche sind hier.

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Woche der Veränderungen

Nachdem uns vor dem letzten Montag unser letzter Karte sehr beschäftigt hat, mussten wir dann für Montagabend die Tierärztin rufen, die ihn dann eingeschläfert hat. Vorher haben wir schlecht geschlafen und Gedanken gemacht, ob das richtig ist.

Am Dienstagmorgen habe ich noch darüber nachgedacht, ob wir uns dann vielleicht doch noch zwei ältere Kater holen und habe einen Fragebogen beim Tierheim Berlin ausgefüllt, ob sie uns zusagen würden, mit unseren 74 Jahren noch ein Kater aufzunehmen. Man muss aber bedenken, dass wir natürlich auch zum Beispiel ins Pflegeheim kommen können oder schlimmeres passiert und die Katzen dann wieder ins Heim zurück müssen oder am anderen Fall mir noch einmal durch den Schmerz durchgehen müssen, eine Katze einschläfern zu lassen.

Am Mittwoch hat dann unsere Manuela radikal alles weggeräumt, was für die Katzen in unserer Wohnung war. Damit war dann für uns letztlich auch die Entscheidung gefallen, keine Katzen mehr.

Dekoration - 1.

Vorher

Dekoration - 1 (1).

Nachher

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Dekoration - 1.Nachher

Am Donnerstag war Hanna bei der Hand- und Fußpflegerin unseres Vertrauens. Und jetzt haben wir für April nächsten Jahres eine Einladung zu einer türkischen Hochzeit mit voraussichtlich 600 Gästen. In den 1970er Jahren war ich in Hamburg schon einmal auf einer türkischen Familienfeier. Diese hatte viel weniger Teilnehmer in einer kleinen Altbauwohnung. Die Frauen saßen damals in einem Zimmer, die Männer in einem anderen. Ihr Kontakt zu der Familie, weil meine damalige Freundin, Kultur und Geschichte des vorderen Orients studiert hatte und damit auch Türkischkenntnisse besaß

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Blumenstrauß auf der Terrasse

im Sommer geht Hanna praktisch jeden Sonnabend auf den Markt am Boxhagener Platz. Neben Gemüse besorgt sie dort immer auch Blumen, die seit einer Zeit wegen längerer Haltbarkeit auf unserer Terrasse stehen. Im Winter geht das nicht immer so aus Wettergründen. Vor einiger Zeit habe ich entdeckt, das Knuspr,  unser bevorzugte Lebensmittellieferdienst auch Blumen anbietet. Und diese sind sehr guter Qualität. Die Lilien auf dem Bild zum Beispiel werden mit einem einem Schutznetz um die Blüten ausgeliefert, damit sie beim Transport keine Schäden erleiden.

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Die Netzschnippsel dieser Woche sind hier.

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Die Woche (KW39. 21.-2809.2025)

Diese Woche war, wie bei alten Leuten üblich, den Gesundheitsthemen gewidmet. Am Montag hatte Hanna einen Termin bei unserem Hausarzt und ich hab mich gleich angeschlossen, da ich noch einige Fragen beantwortet haben wollte. Wie es so sein sollte, war der Fahrstuhl am Wochenende mal wieder stehen geblieben. Wahrscheinlich hatten einige Leute ihn beim Auszug aus dem Haus mit ihren Umzugskartons überlastet. Demnach hieß es nach dem Termin Treppen steigen. Das war so ein Tag, wo dann alle Ringe der Aktivitäten auf der Apple Watch geschlossen waren. In den nächsten Tagen merkte ich noch deutlich den Muskelkater in meinen Oberschenkeln.

Am Dienstag hatte ich wieder einen Auswärtstermin, da ging der Fahrstuhl dann wieder. Es ging um eine Maniküre oder umgangssprachlich um das Schneiden meiner Fingernägel, dass ich selber nicht mehr so richtig machen kann. Ich hatte mal wieder einen Termin im Salon meines oder unseres Vertrauens. Das ging eine Zeit lang nicht, da die Besitzerin zutiefst depressiv war Nach diesem Termin kann ich es auch verstehen, es steht alles im Zusammenhang mit der Gentrifizierung unseres Stadtteils: sie hatte eine Mieterhöhung erhalten von offensichtlich 700 € auf 1800. Da kann man durchaus depressiv werden. Offensichtlich war das aber gegen den Mietvertrag und einer inkompetenten Hausverwaltung geschuldet. Die Hausverwaltung wurde mittlerweile durch eine andere ersetzt, die verhandlungsbereit ist und bei der die neue Miete in “nur” 1100 oder 1200 € betragen soll. Zwischenzeitlich waren wir einmal bei einem vietnamesischen Nagelstudio. Diese sind aber eher so eine Art Massenabfertigung oder Fließbandarbeit. Und man verdächtigt die vietnamesischen Studios nicht nur der schlechten Behandlung ihrer Mitarbeiterinnen und des illegalen Schleusens, vielleicht auch der Geldwäsche. Ich kann unserem Studio, das von einer Deutschen türkischen Hintergrunds geführt wird, alles Gute wünschen.

Am Mittwoch war Hanna dann beim Zahnarzt und ich habe die Gelegenheit benutzt, einen hörtest in einer Firma für Hörgeräte zu machen. Vor dreieinhalb Jahren war ich schon einmal da und wollte das diesmal noch einmal wiederholen. Vielleicht hat sich nicht getan, aber eine leichte Hörschwäche wurde festgestellt und die Akustikerin meinte, sie ist dafür, eher früher als später mit einem Hörgerät anzufangen. Ich werde also demnächst einmal zu einem HNO-Arzt gehen, um zu schauen, ob er der gleichen Meinung ist.

Am Mittwoch kam dann auf WhatsApp noch die Nachricht von meinem Freund Peter, dass er eine Cap abzugeben hat und dass ich interessierte, melden sollten. Ich habe mein Interesse bekundet unter der Voraussetzung, dass sie für mich groß genug ist, ich habe mit Hüten so mein Problem. Ich muss wohl einen ziemlichen Dickschädel haben. Aber die angegebene Größe von 60 und dann noch groß ausgefallen, macht mir Hoffnung, dass es klappen könnte. Am Freitag wurde die Cap dann schon bei von DHL vorbeigebracht und siehe da, sie passte.

Bild der Woche

Ansonsten macht mir mal wieder mein chronischer Darm etwas Ärger. Aber das ist eine andere, etwas privatere Geschichte.