Gegenwärtiges und Vergangenes

Monat: Februar 2026

Eiswoche

Eiszapfen an unserem Vogelhäuschen

Kalt war’s diese Woche. Aber ich konnte nicht umhin, meine vielen Arzttermine wahrzunehmen. Am Dienstag zum Blut abnehmen in Vorbereitung einer Koloskopie, am Mittwoch bei der Lungenärztin. Und am Freitag habe ich meinen ausgefallenen Zahnarzttermin nachgeholt. Und aufgrund davor schlechten Erfahrung hab ich diesmal zum ersten Mal für die 800 m ein Taxi genommen und zurück. Erfreulich wart ihr bei der Lungenärztin. Sie meint, dass ich vorerst keinen Termin mehr brauche und mich melden sollte falls esProbleme gibt.

Einen Eindruck von den Gehwegverhältnissen in Berlin bietet dieses kleine Video: https://youtu.be/ngCw3YxxMOg

Es gab noch einen sehr erfreulichen Termin: am Freitagabend haben wir uns mit meinen Hamburger Schulkameraden getroffen, zum großen Teil mit Begleitung. Wir waren im Marktlokal in Kreuzberg. Ab sieben Personen bietet das Restaurant ein Dreigängemenü für 55 € an. Dabei ist drei Gänge untertrieben, denn es gibt neben Brot und Oliven auch noch drei verschiedene Vorspeisen. Sehr lecker, obwohl ich im Hintergrund eine leichte Kritik zu den Kohlrouladen gehört habe, nämlich, dass sie zu süß sein. Aber alles in allem sehr empfehlenswert, das Essen vom schwedischen Koch ist teilweise wohl auf Schwedisch inspiriert. Und wenn man nicht sieben Personen voll bekommt, dann kann man à la carte essen.

Diese Woche haben wir auch noch eine schöne Serie mit schwarzem Humor gesehen: The Danish Woman in der ARTE Mediathek. Nils Minkmar schreibt dazu im Siebten Tag:

Aber in Wahrheit hänge ich am Gewaltmonopol des Staates, obwohl es, ich gestehe, Lebenslagen gibt, in denen man die Alternativen testen möchte. Das kennt eben auch Ditte Jensen und im Unterschied zu mir ist sie in der Praxis der effektiven Gewaltanwendung sehr virtuos. Also wendet sie ihre Erfahrung als Spezialkämpferin im Dienst der dänischen Krone in ihrer Nachbarschaft an, sie ist nach Island gezogen. Sehr schräge Komödie rund um Trine Dyrholm.

Eine ausführlichere Rezension findet ihr hier.

Digital Independence Day

Digitaler Unabhängigkeitstag

Heute ist der zweite digitale Unabhängigkeitstag. An diesem Tag wird dazu aufgerufen, sich nach und nach aus dem Zangengriff des amerikanischen Big Tech zu lösen. Dazu gibt es viele Initiativen, die man im Netz finden kann..Auch die Stiftung Warentest gibt Tipps zum Digitalen Unabhängigkeitstag.  Darüber wird breit berichtet. Aber googelt selber (Digital Independence Day), am besten mit Ecosia, einem Browser aus Berlin. Am Begriff “googeln” sehen wir schon, dass wir von den USA abhängig sind.

Ich habe schon angefangen, aber es gibt noch viel zu tun.

Als erstes hab ich mich von Instagram, LinkedIn und Google verabschiedet und dort mein Konto gekündigt. Auch Amazon war nicht schwer, ich habe hier jahrelang Prime benutzt. Und weg ist es. Die Videos mit Werbung kann man eh vergessen. Und für kaufen gibt es gute Alternativen. Ich benutze meistens Otto. Und dort gar nichts finde dann geh ich vielleicht sogar zu Amazon, schau was angeboten wird. Und dann bestelle ich direkt bei den Anbietern.

Für WhatsApp gibt es gute Alternativen, wie man oben bei der Stiftung Warentest nachlesen kann. Ich Versuch schon die Leute zu überzeugen, aber das ist leider nicht so einfach. Vielleicht nehme ich den Tipp vom Spiegel wahr und bitte, Hanna auf WhatsApp zu bleiben und mich zu informieren, was dort abgeht und wechsel selber zu Signal, wo ich eh schon bin.

Auch mein Googlekonto hab ich gelöscht. Damit verzichte ich auf viel Datensammeln. Ein wenig lästig ist es, dass ich kein YouTube Verlauf mehr habe. YouTube gehört halt zu Google. Ich schau mir übrigens YouTube Videos meistens in einem anonymen Browserfenster an, um zu verhindern, dass meine Daten abgegriffen wird. Zusammen mit einem Adblocker vermeide ich auch den lästigen Anzeigen.

Was mir sicher erst mal schwer fällt, ist der Ausstieg aus dem Apple Universum. iCloud, Apple TV und die Hardware und Mailadresse benutze ich noch. Auch Netflix aufzugeben, könnte ich schwer fallen, weil Hanna liegt die Weihnachtsfilme und einige Serien dort.

Aber wenn man streamen will, hat man schon sehr gute Alternativen zum einen die Mediatheken von ARD und ARTE und das Streamingportal, wie neuerdings heißt, vom ZDF.

Einen kleinen Tipp habe ich noch, mindestens für Berlin, aber wohl auch für andere Städte. Ein digitaler Bibliotheksausweis kostet zehn Euro im Jahr. Dazu muss man noch nicht einmal in die Bibliothek gehen, das muss man nur, wenn man auch physisch Bücher ausleihen will, denn dann muss man den Ausweis vorlegen. Über die öffentliche Bibliothek hat man dann Zugriff auf das gesamtdigitale Angebot dazugehören medien, Filme und so weiter. Auch eingeschlossen ist der Zugang zu einem Videostreamingdienst, der viele Filme und teilweise auch Serien anbietet und zwar werbungsfrei. Einfach mal schauen,