Gegenwärtiges und Vergangenes

Kategorie: Hanna und Axel (Seite 4 von 5)

Mein anderer Großvater

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Jagdgut Pait

Über meinen Großvater väterlicherseits weiß ich noch weniger als über den Vater meiner Mutter.

Er wurde in welchem Jahr auch immer und wo auch immer geboren. Was ich weiß, dass er in Pait in Ostpreußen wohl auf einem Jagdgut (Beschreibung in der Wikipedia) von Hermann Göring als Waldarbeiter gearbeitet hatte. Mit Martha hat er dann meinen Vater im Jahr 1927 gezeugt. Martha starb sehr früh Anfang der Fünfzigerjahre, an sie habe ich gar keine Erinnerung.

Wie den jüngsten Bruder meines Vaters verschlug es ihn nach Hagen in Westfalen. Es schien ihm dort. einigermaßen gut zu gehen, außer Martha hat er zwei weitere Ehefrauen überlebt und starb irgendwann in seinen neunziger Lebensjahren.

Zuletzt allein lebte er allein in einer Wohnung und wurde durch Essen auf Räder versorgt. Ich erinnere mich nur an seinen starken ostpreußischen Akzent. Und an seine Liebe zu Kartoffeln, denn mit jedem Essen auf Rädern, egal was es gab, bestellte er eine Portion Kartoffeln.

Nur nebenbei, mein Onkel, sein jüngster Sohn, war Bierfahrer bei der Sankt Andreas Brauerei, die jetzt zum Oetkers Konzern gehört. Der Onkel hatte drei Kinder, Einen Sohn und zwei Töchter. Der Sohn war Torwart in einem Verein der zweiten Bundesliga. Eine der Töchter  habe ich in den neunziger Jahren einmal besucht, da ich eigentlich Kontakt zur Verwandtschaft haben wollte. War ein nettes Gespräch hat sich aber nicht viel draus ergeben. Was aus allen geworden ist, weiß ich nicht.

Der dritte Bruder meines Vaters, den habe ich auch besucht in einem Urlaub während meiner Kindheit im Schwarzwald. Er lebte in Kehl am Rhein und hatte im Alter, soweit ich mich erinnere, Kehlkopfkrebs. Er ist mir als jemand mit einem Mikrofon am Hals im Gedächtnis geblieben.

Eines zieht sich nach meinem Gefühl durch bei meiner Familie. Niemand hat so recht Interesse daran, Kontakt zur weiteren Familie zu halten. Über Hanna bin ich da anderes gewöhnt. Deshalb ist mein Kontakt mit der weiteren Familie von Hanna enger als mit meiner eigenen. Mit ihrer Nichte in Toronto bin ich mehr im Kontakt als mit meinen eigenen Nichten.

Erste Adventswoche

Unser Weihnachtsbaum 2025

In der Nacht von Sonntag auf Montag hatte es in Berlin geschneit. Eigentlich wollte ich am Montag das von DPD entfernt gelieferte Teil abholen, traute mich dann aber nicht wegen meiner Gangschwierigkeiten auf glatte Eis. Irgendwann fiel mir dann aber ein, dass ich eine Rundtour mit dem Taxi veranstalten könnte. Und so war es: Taxi bestellt, in die Nähe des Abholladens Taxi warten lassen, abgeholt, Taxi zur Sparkasse, Geld geholt und zurück.

Am Nachmittag hatte ich gar keine Lust, das Teil auszuprobieren, sondern darauf, mit Hanna zu spielen. Und das war das erste Mal seit langem, dass meine Session of GeForceNOW wegen Überschreitung der Zeit (6 Stunden) beendet wurde.

Bei meinem Hausarzt muss ich seit einiger Zeit vierteljährlich Blut abnehmen lassen für einen Check Up. Am Dienstag war es wieder soweit. Im Blut geben bin ich schon sehr routiniert. Eigentlich alle drei Monate auch beim Gastroenterologen und seit neuestem auch alle 3-6 Monaten beim Nephrologen. Langsam wünsche ich mir eine vernünftige Digitalisierung, bei der aller Ärzte die Blutprobe einsehen können.

Nach der Blutabgabe am Dienstag ging ich beim Laden von Gut Kerkow vorbei, um Rouladen, Schinken und sonstiges zu kaufen. Die Rouladen wurden frisch abgeschnitten und hatten eine super Qualität. Eigentlich wollte ich noch Cornedbeef im Glas kaufen, aber das hat der Laden nicht, weil es dort nicht gefragt wird. Trotzdem ging ich noch mit Schinken für die Roulade und mit einer Zwiebelwurst nach Hause.

In dieser Woche waren einige Lieferungen fällig. DHL ist offensichtlich schon im Weihnachtsstress. Für zwei Tage wurde angekündigt, dass die Waren verladen wurden und am Ende des Tages kam eine Nachricht, dass sie es nicht geschafft haben und eine erneute Lieferung am nächsten Tag stattfinden würde. Irgendwann kam die Lieferung. Und jetzt haben wir auf dem Balkon neben den Meisenknödeln auch ein Futterhäuschen, dass ich ganzjährig benutzt werden kann und das passende Futter ist auch da.

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Ganzjähriges Futterhäuschen für Vögel

Die Benutzung des Geräts, dass ich am Montag abgeholt hatte, war nicht sehr erfolgreich, da es in wesentlichen Punkten nicht der Beschreibung, wie ich sie interpretiert hatte, entsprach. Es kommt selten vor, aber das Gerät werde ich zurückschicken.

Am Dienstag hatten wir noch einmal nachgefragt, wann denn unser Weihnachtsbaum geliefert wurde und die Antwort war:  am Donnerstag. Und tatsächlich er kam. Wir machen das seit ein paar Jahren, dass wir ein Mietweihnachtsbaum haben, der nach Totensonntag geliefert wird und dann nach Dreikönigstag im Januar abgeholt wird. Wir hatten Manuela extra gebeten am Freitag Stadt am Donnerstag zu kommen, um den Baum zu schmücken.

Sieht wieder sehr schön aus, auch wenn er in jedem Jahr zwar nicht teurer, aber kleiner wird.

Pizzawoche

Gemeinschaftspizza von Hanna und Axel

Am Montag wäre meine Großmutter 125 Jahre alt geworden, das war für mich der Anlass, etwas über sie zu schreiben. Und das regte dann auch die Gedanken an, etwas weiter auf meine Familie zu schauen.

Am Dienstag, dann habe ich mich durchgedrungen ein neues Mobiltelefon zu bestellen. Vom telefonieren her wäre das eigentlich nicht nötig gewesen, da hätte mein altes durchaus gelangt. Aber das Telefon ist für mich mittlerweile auch wichtig zum Fotografieren. Und da bei mir nicht nur die Füße sondern auch die Hände schwächer werden wegen der PnP, dachte ich mir, ein Telefon mit eigenen guten Bildstabilisator wäre sinnvoll. Und nach einigen Wochen schauen. Auf Preisportalen fand ich eins, dass mir zusagte. Es war B-Ware, nach meiner Meinung lohnt sich der Kauf von Neuware bei den immer kürzeren Erneuerungszyklen nicht mehr. Früher habe ich immer noch Telefone über den Provider erworben. Die ging dann mit monatlicher Abzahlung und Vertragsbindung für 24 Monate ein her. Das mache ich schon seit Jahren nicht mehr. Ein anderer Grund ist es, dass demnächst Hannas Telefon aus dem Updatekreislauf herausfällt. Sie bekommt dann mein gegenwärtiges.

Die Pizza ging dann am Donnerstag in den Ofen. Ich bereitete den Teig vor, Hanna belegte ihn und ich überwachte dann den Backprozess. Hanna meinte gestern, dass unsere Pizza die beste sei, die sie jemals hatte.

Mittwochmorgen war der halbjährliche Zahnarzttermin angesagt. Erst die Zahnreinigung und dann die Kontrolle. Ich sollte im Januar noch einmal vorbei, um ein paar kleinere Probleme zu lösen. Dann kam unsere Manuela zu einer ungewöhnlichen Zeit. Normalerweise kommt sie donnerstags, um uns in der Wohnung zu helfen. Aber sie hatte wichtige persönliche Gründe, das Ganze vorzuziehen. Das brachte den Tagesablauf etwas durcheinander. Aber ich schaff es noch, den Pizzateig für die nächsten Tag vorzubereiten. Dazu benutzte ich Mail Typ 00, auch bekannt als Pizzamehl die meisten von euch, die etwas mit Backen vertraut sind, wundern wird, ist, dass ich auf 500 g Mehl, exakt 3 g Frischhefe benutzte. Der Teig wurde 10 Minuten von unserer Kitchenaid durchgeknetet und dann zum Gären für 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Inden Bingen: erst sahen wir die die letzten Folgen der dritten Staffel von The Chelsea Detective und dann noch Wolfs auf Apple TV. The Chelsea Detective kann man in der ZDFmediathek sehen und gefällt uns wegen der trockenen englischen Dialoge und der wenig brutalen Handlung. Danach Wolfs mit Brad Pitt und George Clooney. Gutes seichtes Popcornkino aus Hollywood. Nicht besonders anspruchsvoll, aber unterhaltsam.Der Freitag war dann Liefertag. Wie üblich kam die Lieferung von der Bio Company. Aber wie geschrieben, war es leider die letzte. Hanna überlegte schon, ob wir dann doch bei Bodo ihn bestellen, ich bin noch am überlegen. Dazu kamen alkoholische Getränke für unseren traditionelles Weihnachts- und Ostergetränk sowie von Hanna gewünschte neue Topflappen. Angekündigt war auch die Lieferung meines Telefons. Leider hat das Versender als Logistiprtner DPD ausgewählt. Und die sind unzuverlässig, aller Lieferdienste. Und es kam, wie es kommen musste. Bis bis 20 Minuten vor angekündigten Lieferzeit schien alles okay, und dann kam die Nachricht, dass DPD mich nicht angetroffen hätte. Dies liegt jetzt also in einer Ablagetation 1 km entfernt und natürlich samstags geschlossen.

Ach ja, eine Lieferung hab ich vergessen. Ich habe in dieser Woche unseren DSL-Vertrag erneuert zu günstigeren Konditionen und da kam dann eine neue TV-Box mit ein her, die ich dann auch noch angeschlossen habe. Es ist auch gut, dass ich ein wenig Ahnung habe. Der Provider hat mit der Lieferung einen Installations-und Schulungsangebot gemacht zum Preis von 129 €.

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Ein kleiner Tipp noch. Auf ARTE, gibt es kleine Filmchen von etwa 3 Minuten Länge mit Stories über Leute aus der Pop- , und Rockgeschichte. Absolut empfehlenswert.

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Wer Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten. Man darf auch kommentieren, das würde mich freuen.

Backwoche

Am letzten Montag hat auch Hanna ihre COVID-Impfung bekommen. Das war eine etwas längere Geburt. Eigentlich hatten wir geplant zusammen am 3. Oktober sowohl Grippe- als auch COVID-Impfung zu erledigen. Bei mir klappte das auch, aber Hanna fühlte sich nicht gut und musste deshalb absagen. Ihr neuer Termin war dann zwei Wochen später, da bekam sie dann die Grippeimpfung, aber der COVID-Impfstoff fehlte. Ein paar Tage später war der da, aber da sie die Grippeimpfung schon bekommen hatte, sollte sie länger warten, um dann den letzten Stoff zu bekommen. Beide Impfung geht, aber kurz hintereinander offensichtlich nicht. Das war dann Montag der Fall.

Dienstag und Mittwoch war dann den Backen gewidmet. Mein Standardbrot in der Regel ist ein Leinsamenbrot, aber ich hatte einmal Lust auf eine Abwechslung. Ich plante ein Roggenmischbrot mit Sauerteig, bei dem der Vorteig mindestens 14 Stunden reifen muss. Das lies mir Zeit, um andere Backprojekte zu verwirklichen.

Als erstes fiel die Wahl auf eine Rosinenstollen, den ich nach folgendem Rezept backte und mit ein paar Mandelblättchen verfeinerte. Auf Hannas speziellen Wunsch ließ ich den Puderzucker auf dem Stollen aus.

Stollen im Klarsichtfolie. Zwei Wochen Ruhezeit.

Hanna hatte dann Lust auf ein Früchtebrot. Die Zutaten waren am Vortrag geliefert worden und ich entschied mich für dieses Rezept. Als Früchte benutzte ich Datteln und Feigen. Die Wahl der Nüsse fiel auf Haselnüsse und Cashews. Auf dieser Kuchen muss etwas ruhen. Wir konnten ihn dann nach zwei Tagen probieren.

Früchtekuchen – einseitig etwas dunkler

Dann war auch das Brot fertig zum Backen Ein Sauerteig gemischt aus Roggen und Dinkel mit ein wenig Hefe zu Unterstützung und wen interessiert.: nach folgendem Rezept.

Roggenmischbrot lang und rund

Das lange Brot ist heute am Montag alle. Das runde muss dann heute aus dem Tiefkühler geholt werden.

Am Donnerstag bekamen wir eine Mail von der Biocompany, in der sie angekündigten ihren eigenen Shop zum Ende November aufzugeben. Danach könne mn  ihre Waren über Wolt beziehen. Für mich bedeutet das, dass eine Bezugsquelle wegfällt. Denn Welt, hat wie auch andere Lieferdienste einige nicht zu befürwortende Geschäftspraktiken. Wir müssen uns daher nach einem neuen Lieferanten für unser Biogemüse und -obst umsehen.

Der Donnerstag war auch Releasedate für Anno 117, die neueste Version der Simulation aus der Annoreihe. Hanna und ich lieben es nachmittags über unser hauaeigenes WLAN mit- oder gegeneinander zu spielen. Bis vor einigen Monaten war das die alte Version, Anno 1800, dazwischen haben wir dann ein anderes Spiel gespielt. Am Donnerstag haben wir das Spiel für Hanna gekauft, um es auf ihrem PC auszuprobieren. Das Spiel ist leider nicht für meinen Mac erschienen, so dass ich eine Streaming Lösung benutzen muss. Dazu benutze ich GeForce Now, eine Plattform von NVIDIA, die PC Spiele über ihre Server in Frankfurt streamt. Leider war das Spiel am Donnerstag dort noch nicht verfügbar, aber als es dann am Freitag in der Liste erschienen, kaufte ich auch diese Version und seit Freitag sind wir am Austesten dieses Spiels. Und es macht Spaß.

Und gestern erhielt ich ein wunderschönes Kompliment von hanna, in dem sie sagte, dass das Früchtebrot von mir das beste gewesen sei, was sie in ihrem Leben hatte.

Dieser Post erscheint erst heute am Montag, da aus persönlichen Gründen am Sonntagvormittag Manuela bei uns war, um uns unsere Wohnung zu richten. Die meisten meiner Sachen im Internet erledige ich mittlerweile per Spracheingabe, da nach dem Schlaganfall meine linke Hand nicht mehr so richtig will. Und da hilft es nicht viel, wenn andere Leute dazwischen sprechen.

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Die Netzschnippsel dieser Woche sind hier.

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Woche der Veränderungen

Nachdem uns vor dem letzten Montag unser letzter Karte sehr beschäftigt hat, mussten wir dann für Montagabend die Tierärztin rufen, die ihn dann eingeschläfert hat. Vorher haben wir schlecht geschlafen und Gedanken gemacht, ob das richtig ist.

Am Dienstagmorgen habe ich noch darüber nachgedacht, ob wir uns dann vielleicht doch noch zwei ältere Kater holen und habe einen Fragebogen beim Tierheim Berlin ausgefüllt, ob sie uns zusagen würden, mit unseren 74 Jahren noch ein Kater aufzunehmen. Man muss aber bedenken, dass wir natürlich auch zum Beispiel ins Pflegeheim kommen können oder schlimmeres passiert und die Katzen dann wieder ins Heim zurück müssen oder am anderen Fall mir noch einmal durch den Schmerz durchgehen müssen, eine Katze einschläfern zu lassen.

Am Mittwoch hat dann unsere Manuela radikal alles weggeräumt, was für die Katzen in unserer Wohnung war. Damit war dann für uns letztlich auch die Entscheidung gefallen, keine Katzen mehr.

Dekoration - 1.

Vorher

Dekoration - 1 (1).

Nachher

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Dekoration - 1.Nachher

Am Donnerstag war Hanna bei der Hand- und Fußpflegerin unseres Vertrauens. Und jetzt haben wir für April nächsten Jahres eine Einladung zu einer türkischen Hochzeit mit voraussichtlich 600 Gästen. In den 1970er Jahren war ich in Hamburg schon einmal auf einer türkischen Familienfeier. Diese hatte viel weniger Teilnehmer in einer kleinen Altbauwohnung. Die Frauen saßen damals in einem Zimmer, die Männer in einem anderen. Ihr Kontakt zu der Familie, weil meine damalige Freundin, Kultur und Geschichte des vorderen Orients studiert hatte und damit auch Türkischkenntnisse besaß

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Blumenstrauß auf der Terrasse

im Sommer geht Hanna praktisch jeden Sonnabend auf den Markt am Boxhagener Platz. Neben Gemüse besorgt sie dort immer auch Blumen, die seit einer Zeit wegen längerer Haltbarkeit auf unserer Terrasse stehen. Im Winter geht das nicht immer so aus Wettergründen. Vor einiger Zeit habe ich entdeckt, das Knuspr,  unser bevorzugte Lebensmittellieferdienst auch Blumen anbietet. Und diese sind sehr guter Qualität. Die Lilien auf dem Bild zum Beispiel werden mit einem einem Schutznetz um die Blüten ausgeliefert, damit sie beim Transport keine Schäden erleiden.

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Die Netzschnippsel dieser Woche sind hier.

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Tschüss, Peppi

Nun mussten wir unseren letzter Kater gehen lassen. Cooper ist tot. Zuletzt hat er nicht mehr gefressen, hat sich verkrochen, obwohl er dann immer wieder ankam, als ob er Hilfe von mir erwartete. Es ging ihm nicht gut. Heute habe ich gesagt: er würde gern, aber er kann nicht mehr.

Jetzt haben wir ein katzenlosen Haushalt. Trauriger Tag das.

Sh*t happens

Versunkene Äpfel

Diesen Kuchen hatte ich bereits im Februar diesen Jahres gebacken..Da unsere Helfer kein Essen wollten für die Balkonarbeiten diesen Nachmittag, dachte ich es wäre ein gute Idee, diesen Kuchen noch einmal zu backen.. Er ist mir damals gut gelungen und kam gut an.

Schon beim bereiten des Teigs halte ich den Eindruck, dass er nicht gelingen könnte. Die Butter, die ich für den Rührteig benutzte war offensichtlich noch ein wenig hart und vermischt die sich nicht gut mit den anderen Zutaten. Trotzdem startete ich den Versuch.

Kuchen vor dem Backen

Obwohl im Teig noch viele Butterklümpchen waren, beschluss ich, ihn dennoch zu backen.

Apfelkuchen nach dem Backen

tja, sieht etwas komisch aus. Ich habe aber einen Zwischenschritt weggelassen. Dann, als ich den Kuchen aus dem Ofen holte, fiel er mir aus der Hand und, wie auch das Gesetz von Murphy sagt, natürlich auf die Oberseite. Und da der Teig sowieso nicht optimal war, vfelen natürlich die Äpfel aus dem Kuchen. Diesen Zwischenschritt habe ich nicht aufgenommen, aber natürlich mussten die durch gebackenen Äpfel entsorgt werden, da man sie vom Fußboden nicht mehr als Apfelmus verwenden konnte. Den Kuchen konnte ich dann dennoch retten, wie man unten sieht.

Apfelstreusel und gedeckter Kirschkuchen vom Kuchenrausch

 

 

 

 

Die Woche (KW40. 5.-11.10..2025)

Den letzten Sonntag habe ich schon unter „Was macht der eigentlich den ganzen Tag? WMDEDGT“ beschrieben.

Mit der Lebensmittellieferung am Montag kam Gulasch, das wir lange nicht mehr gemacht hatten. Diesmal kein Biofleisch, sondern welches von der Landfleischerei Schmelzer. Und das war das beste und zarteste, was wir bis jetzt hatten.

Dienstag haben Hanna und ich die Abrechnung für unseren Urlaub in Hendaye gemacht und mussten demnach noch 200 € an unsere Freundin Elisabeth in Stockholm übersenden. Ursprünglich hatte ich mal PayPal genannt, aber in der Konferenz am Dienstag schlug ich vor, dass einfach per Überweisung zu machen. Deswegen fragte ich Elisabeth nach ihrer IBAN. Sie hatte keine Ahnung davon, offensichtlich stand das auch nicht auf ihre Kontokarte. Sie legte dann auf, um bei ihrer Bank zu recherchieren und ich schickte ihr zusätzlich einen Link zum IBAN-Rechner. Nach kurzer Zeit bekam ich die IBAN, machte die Überweisung und bekam am nächsten Morgen die Rückmeldung, dass das Geld da war, in Stockholm. Dank an die EU, denn seit dem 7. Oktober glaube ich, gilt die Pflicht, Überweisungen in Echtzeit auszuführen.

Am Dienstagnachmittag, dann kam ein Nachbar, um mit Hanna seine Hilfe bei den Arbeiten auf dem Balkon zu besprechen. Hanna möchte nämlich den Oleander beschneiden, den Topf neu organisieren, die Balkonkästen neu bepflanzen und dem Ficus im Wohnzimmer einen neuen Topf spendieren, da der alte einen Riss hat. Nachdem die Hilfe zugesagt wurde, bot Hanna an, zum Ausgleich den Helfenden einen Eisbeinauflauf zu machen. Kurze Zeit später wurde das korrigiert, da die Hilfe wahrscheinlich am Nachmittag stattfinden wird, wurde um Kuchen gebeten. Ich werde also einen Apfelkuchen backen. 

Auch am Dienstag habe ich einen Link gefunden, der für Berliner zumindest interessant sein sollte, wenn sie einmal ein Gerät oder sogar Bierbänke benötigen. Das kann man leihen unter https://leihpunkte.de

Am Mittwoch war ich dann endlich in der Apotheke, um einige benötigte Medikamente zu holen. Das war etwas nervig, weil ich warten musste. Denn eine Frau führt ein langes Gespräch mit dem einzigen Mitarbeiter, in dem sie ihm von ihrem Mobiltelefon ihre Wünsche vorlas. Die Frau war vielleicht um die 40, wobei in meinem Alter es langsam schwierig wird, das Alter von jüngeren Leuten zu schätzen. Ich stellte mir vor, eine besorgte Mutter, die ihr Kind natürlich behandeln wollte unter Umgehung eines Arztes bei der Apotheke darum mindestens ein oder zwei Sachen zu bestellen.

Ein anderes Detail vom Mittwoch möchte ich noch erwähnen: Auf nebenan.de fragte eine Frau, ob es Leute gibt, die einen Abend mit dem Motto „Pitch your friend“ veranstalten möchten. Ich wusste nicht, worum es da geht, und habe natürlich nachgeschaut. Bei diesem Event preisen Leute einen Freund oder eine Freundin an, um sie in eine Beziehung zu vermitteln. Sozusagen statt Tindern.

Meine Bestellung bei Knuspr, die ich für Donnerstag gemacht hatte, war ein wenig daneben. Ich hatte die Würstchen vergessen, die unser Kater immer haben will. zudem hatte ich Milch mit 1,5 % Fett statt 3,8 % bestellt und den CO2 Tank für den Sodastream vergessen. Zum Glück kann man schnell nachbestellen, so dass zumindest die richtige Milch und die Würstchen am Nachmittag dann bei uns waren.

Mannheim - 1.

Wasserturm in Mannheim

Bei meiner morgendlichen Durchsicht der Blogs bin ich durch einen Beitrag in meine berufliche Vergangenheit zurückgeworfen worden. Frau Brüllen, die ich schon in dem WMDEDGT-Beitrag genannt hatte, berichtet von einer Dienstreise nach Mannheim zu der Filiale ihrer Firma. Diese Firma habe ich selber mehrmals besucht, da ich mit ihr zusammen einen Antrag für eine Marie Skłodowska-Curie Action bearbeitet hatte. Dieser Antrag war auch erfolgreich und im Jahr 2010 konnte das Projekt CHEBANA starten, dass mich dann auch mehrfach nach Regensburg und einmal nach Barcelona brachte.

Am Freitag war die Reinigung das Katzenklos angesagt, da unsere Manu, die das normalerweise macht, am Donnerstag nicht kommen konnte, weil ihre Tochter eine verunglückte Schwangerschaft hatte und deshalb im Krankenhaus lag.

Den Gang zum Markt ließ Hanna am Samstag aus, da nicht zu viel zu holen gewesen wäre. Wir passten dann einfach wir die KnusprLieferung von Montag an. Stattdessen sahen wir auf Netflix das Ende der ersten Staffel der Serie aus Luxemburg: Capitani. Die zweite Staffel spielt in der Stadt Luxemburg, und auch da hatte ich dann wieder Erinnerungen an meine berufliche Zeit. Ich war mehrfach in Luxemburg. Dieser Teil der Serie spielt sehr oft im Bahnhofsviertel von Luxemburg. Dort bin ich, als ich bei einer Begutachtung in Luxemburg war, mehrfach mit dem Bus vorbeigekommen und sogar umgestiegen auf dem Weg zwischen den EU-Gebäuden und dem Hotel.

Die Woche (KW39. 21.-2809.2025)

Diese Woche war, wie bei alten Leuten üblich, den Gesundheitsthemen gewidmet. Am Montag hatte Hanna einen Termin bei unserem Hausarzt und ich hab mich gleich angeschlossen, da ich noch einige Fragen beantwortet haben wollte. Wie es so sein sollte, war der Fahrstuhl am Wochenende mal wieder stehen geblieben. Wahrscheinlich hatten einige Leute ihn beim Auszug aus dem Haus mit ihren Umzugskartons überlastet. Demnach hieß es nach dem Termin Treppen steigen. Das war so ein Tag, wo dann alle Ringe der Aktivitäten auf der Apple Watch geschlossen waren. In den nächsten Tagen merkte ich noch deutlich den Muskelkater in meinen Oberschenkeln.

Am Dienstag hatte ich wieder einen Auswärtstermin, da ging der Fahrstuhl dann wieder. Es ging um eine Maniküre oder umgangssprachlich um das Schneiden meiner Fingernägel, dass ich selber nicht mehr so richtig machen kann. Ich hatte mal wieder einen Termin im Salon meines oder unseres Vertrauens. Das ging eine Zeit lang nicht, da die Besitzerin zutiefst depressiv war Nach diesem Termin kann ich es auch verstehen, es steht alles im Zusammenhang mit der Gentrifizierung unseres Stadtteils: sie hatte eine Mieterhöhung erhalten von offensichtlich 700 € auf 1800. Da kann man durchaus depressiv werden. Offensichtlich war das aber gegen den Mietvertrag und einer inkompetenten Hausverwaltung geschuldet. Die Hausverwaltung wurde mittlerweile durch eine andere ersetzt, die verhandlungsbereit ist und bei der die neue Miete in “nur” 1100 oder 1200 € betragen soll. Zwischenzeitlich waren wir einmal bei einem vietnamesischen Nagelstudio. Diese sind aber eher so eine Art Massenabfertigung oder Fließbandarbeit. Und man verdächtigt die vietnamesischen Studios nicht nur der schlechten Behandlung ihrer Mitarbeiterinnen und des illegalen Schleusens, vielleicht auch der Geldwäsche. Ich kann unserem Studio, das von einer Deutschen türkischen Hintergrunds geführt wird, alles Gute wünschen.

Am Mittwoch war Hanna dann beim Zahnarzt und ich habe die Gelegenheit benutzt, einen hörtest in einer Firma für Hörgeräte zu machen. Vor dreieinhalb Jahren war ich schon einmal da und wollte das diesmal noch einmal wiederholen. Vielleicht hat sich nicht getan, aber eine leichte Hörschwäche wurde festgestellt und die Akustikerin meinte, sie ist dafür, eher früher als später mit einem Hörgerät anzufangen. Ich werde also demnächst einmal zu einem HNO-Arzt gehen, um zu schauen, ob er der gleichen Meinung ist.

Am Mittwoch kam dann auf WhatsApp noch die Nachricht von meinem Freund Peter, dass er eine Cap abzugeben hat und dass ich interessierte, melden sollten. Ich habe mein Interesse bekundet unter der Voraussetzung, dass sie für mich groß genug ist, ich habe mit Hüten so mein Problem. Ich muss wohl einen ziemlichen Dickschädel haben. Aber die angegebene Größe von 60 und dann noch groß ausgefallen, macht mir Hoffnung, dass es klappen könnte. Am Freitag wurde die Cap dann schon bei von DHL vorbeigebracht und siehe da, sie passte.

Bild der Woche

Ansonsten macht mir mal wieder mein chronischer Darm etwas Ärger. Aber das ist eine andere, etwas privatere Geschichte.

Aus dem Takt

Letzten Montag hatte ich mal wieder die Gelegenheit mit einem Blaulichttaxi in das Klinikum am Friedrichshain verfrachtet zu werden. Mein Puls war im Ruhezustand bei 150 und meine Smartwatch hatte mich deshalb angemeckert.

Man will ja nicht den Notruf überfrachten, insofern hatte ich den kassenärztlichen Notdienst angerufen. Die leiteten den Fall aber an den Rettungsdienst weiter und so kam der Arbeiter-Samariter-Bund mit dem Rettungswagen. Die üblichen Maßnahmen, darunter ein EKG, ergaben, dass ich offensichtlich an Vorhofflimmern beziehungsweise Herzrhythmusstörungen leide. Also ging es ins Krankenhaus.

Um es kurz zu machen: ein Herzkatheter ergab nichts richtig Auffälliges, auch irgendwelche Stents wurden nicht gesetzt. Nach zwei Nächten wurde ich wieder entlassen..

So eine Notaufnahme ist ein interessanter Querschnitt durch die Gesellschaft. Neben mir lag ein tätowierter absolut Mensch, der sich die Seele aus dem Leib spuckte, offensichtlich wegen einer Magenschleimhautentzündung. Er machte sich Sorgen, um seine Katze zu Hause und war offensichtlich vorher schon einmal nicht im Krankenhaus geblieben, der Kompromiss war, dass er sich in der Notaufnahme in einer ruhigen Ecke erst einmal ausschlafen durfte.

Dann war dann noch Herr M., der offensichtlich nicht wusste, wo er war. Bei ihm hatte seine Bank den Rettungsdienst gerufen, weil er in der Filiale offensichtlich auf dem Boden saß und nichts machte. Er wurde, nachdem er mehrfach versucht hatte, zu gehen, letztendlich in ein Taxi gesetzt, um nach Hause zu fahren, wobei Pfleger dem Taxifahrer noch 20 € gab, um die Fahrt abzudecken.

Da war das dunkelhäutige Paar aus Norwegen, dass sich mit dem Personal auf Englisch verständigte, und erzählte, dass es mit dem Auto auf Besuch in Berlin sei. Worum es dabei ging, blieb mir unklar.

Kurz nachdem ich wieder zu Hause war, hätte ich eigentlich einen Termin bei meinem Hausarzt gehabt. Aber nach diesem Krankenhaus hatte ich da nicht recht Lust zu und deshalb nahm Hanna diesen Termin war, weil auch sie mit dem Arzt zu sprechen hatte. Und ihr gegenüber sprach er, nachdem sie ihm den Arztbrief aus dem Krankenhaus gegeben hatte, davon, dass der Herzkatheter nicht notwendig gewesen wäre und man das auch hätte anders lösen können. Zudem riet dringend davon ab, die vorgeschlagene Ablation des Herzens vorzunehmen.. Dabei wird mit einer Sonde ins Herz vorgedrungen, die Herzklappe durchstoßen und Gewebe im Linksherz verödet. Mittlerweile habe ich auch gelesen, dass diese Operation in meinem Alter eigentlich nicht notwendig ist..

Der nächste Krankenhaustermin liegt an. Am Mittwoch will man bei mir eine Nierenbiopsie vornehmen. Sicherheitshalber werde ich morgen meinen Hausarzt fragen, ob er das auch nicht für notwendig hält.

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