
In Erwartung der Gäste
Am Sonntag hatten wir Mohameds Familie zu Gast. Mohamed kenne ich, seit er in der achten Klasse war. Ich habe ihm seitdem mit Mathematik geholfen und mache das auch jetzt noch, wo er schon ein paar Semester Pharmaziestudium auf dem Buckel hat. Wir waren bei ihm und seiner Familie im letzten Ramadan zum Fastenbrechen eingeladen, und dies war sozusagen eine Gegeneinladung. Es kam seine Mutter zwei seiner drei Töchter und Mohamed.

Hühnerfrikassee
Zu essen gab es Hühnerfrikassee mit Schwarzwurzeln, dazu Reis, Möhren-Erbsengemüse und grünen Salat. Zu trinken gab es für die Gäste Minz-Ingwer-Tee, für Hanna und mich jeweils unsere Fruchtsaftschorlen. Unter normalen Umständen hätte ich sicher eine Weinscholle dazu getrunken, aber dies das aus Respekt vor unseren Gästen bleiben. Und Hanna trinkt zur Zeit sowieso nicht.
Hanna und ich hatten schon vorher beschlossen, nach diesem Event das Wohnzimmer etwas umzugestalten. Wir denken, dass es nicht mehr sobald Essen mit einer solchen Menge an Gästen geben wird. Früher war das anders da wäre dieser Tisch sogar zu klein gewesen in den frühen Jahren dieses Jahrtausend hatten wir zum Beispiel zum Heiligabend zehn oder mehr Gäste zu Besuch. Zum Glück ist unser Tisch variabel und vom etwa dem gleichen Standpunkt sieht unser Wohnzimmer jetzt so aus:

„Neues“ Wohnzimmer
Ein Bild habe ich noch von den Experimenten mit dem Stativ/Selfiestick. Es ist eines von zwei oder drei Selfies, die ich (bisher) in meinem Leben gemacht habe.

Axel auf die Kamera starrend
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