
Lammköfte mit Cacik und selbst gebackenen Fladenbrot
Das ist der letzte Woche versprochene Beweis, dass wir dann wieder gegrillt haben. Allerdings fiel es für den Rest der Woche wegen Wind beziehungsweise etwas niedrigerer Temperaturen aus. Trotzdem will ich noch mal auf den Spargel und die Spargelzeit zurückkommen und teile hier einen Ode an den Spargel.
Am Mittwoch hatte ich dann meinen halbjährlichen Termin beim Zahnarzt. Zahnreinigung und Ersatz einer herausgebrochen Füllung, also eigentlich nichts Besonderes. Auf dem Rückweg lichtete ich auf einer Bankumrandung eines Baumes eine kleine Pause ein. Gegenüber saßen zwei Männer vor einem kleinen Café. Wobei der eine doch sehr interessant aussah: er hat eine Art schwarzes Tuch um den Kopf, eine Art schwarzen Hijab. Das passte gar nicht zum sonstigen Mann, groß mit grauem Bart. Wäre die Kopfbedeckung nicht gewesen, hätte ich ihn vielleicht für einen Rocker gehalten. Er merkte, dass ich ihn anschaute und fragte in leicht drohendem Ton: „was machst du?” worauf ich antwortete „ich ruhe mich aus.”. Seine Antwort. „das ist auch gut so.” Danach versuchte ich natürlich, ihn nicht mehr anzuschauen.
Ansonsten entwickelte sich die Blütenpracht auf der Terrasse.

Lupinen
Die Lupinen sind jetzt soweit, wie sie im letzten Jahr etwa zwei Wochen früher waren (siehe entsprechenden Post). Dagegen kommt die Pflanze, die Hanna immer Veilchenblau nennt, früher als von ihr gedacht. Vor etwas über einer Woche meinte sie, die sind bestimmt am Blühen zu ihrem Geburtstag und der ist erst in drei Wochen. Wie man sieht, blühen sie jetzt.

Veilchenblau
Am unteren Bildrand sieht man noch den auch blühenden Fingerhut.

Balkontisch mit neuem Belag
Ach ja, ich muss noch nachtragen, dass wir die Tischdecke auf Balkon, die er oben noch seht, gegen eine transparente ausgetauscht haben. Wir hatten gehofft, die Terrasse mit unserem lieben, schwedischen Besuch morgen zu nutzen, aber es ist fraglich, ob das Wetter mitmacht.
Diese Woche aus meiner Leseliste
Alkohol
Die Krautreporter schreiben über die soziale Funktion von Alkohol und meinen:
Ich wünschte, es gäbe etwas, das dasselbe leistet wie Alkohol. Etwas, das die Schwellen zwischen Menschen senkt, Gespräche leichter macht und aus Fremden solche werden lässt, die gemeinsam auf Tischen tanzen und große Ideen schmieden. Etwas, das auch mal Rausch ermöglicht, legal erhältlich ist und überall verfügbar, ohne die Schäden von Alkohol mitzubringen. Aber dieses Mittel existiert bisher nicht, auch wenn Cannabis-Fans vielleicht widersprechen würden. Ich sehe in naher Zukunft keine bayerischen Politiker mit großen Joints statt Maßkrügen auf Podien sitzen.
Solange es kein besseres Mittel gibt, bin ich nicht mehr so sicher, dass wir gut beraten sind, das einzige wegzuoptimieren, das wir haben. Sollte jemand eine bessere Lösung erfinden oder legalisieren, bin ich die Erste, die dafür Schlange steht. Bis dahin wäre ich für einen Mittelweg. Also nicht die Kultur des Komasaufens verteidigen oder so tun, als wäre Alkohol harmlos. Aber auch nicht bei jedem Glas Bier verlorene Lebensminuten ausrechnen.
Brit Awards – Rosalia
Buddenbohm zitiert einen ungenannten Amerikaner bezüglich des Auftritts von Rosalia bei den Brit Awards:
Americans complaining about a citizen singing in Spanish. Meanwhile Europe, celebrating Spanish singer Rosalía who sings in German and Spanish with Icelandic singer Björk singing in English and performing three different genres about a club in Berlin and everybody joins in when the Techno beat hits. That’s my crowd.
Und meine auch
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Aus einem Facebook Post

























Moin Axel, hoffentlich hat dein neuer Haarschnitt keine medizinischen Gründe; sondern nur den Temperaturen der Jahreszeit geschuldet. Warum wirst du…