Gegenwärtiges und Vergangenes

Monat: Mai 2026 (Seite 1 von 2)

Blütenwoche

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Lammköfte mit Cacik und selbst gebackenen Fladenbrot

Das ist der letzte Woche versprochene Beweis, dass wir dann wieder gegrillt haben. Allerdings fiel es für den Rest der Woche wegen Wind beziehungsweise etwas niedrigerer Temperaturen aus. Trotzdem will ich noch mal auf den Spargel und die Spargelzeit zurückkommen und teile hier einen Ode an den Spargel.

Am Mittwoch hatte ich dann meinen halbjährlichen Termin beim Zahnarzt. Zahnreinigung und Ersatz einer herausgebrochen Füllung, also eigentlich nichts Besonderes. Auf dem Rückweg lichtete ich auf einer Bankumrandung eines Baumes eine kleine Pause ein. Gegenüber saßen zwei Männer vor einem kleinen Café. Wobei der eine doch sehr interessant aussah: er hat eine Art schwarzes Tuch um den Kopf, eine Art schwarzen Hijab. Das passte gar nicht zum sonstigen Mann, groß mit grauem Bart. Wäre die Kopfbedeckung nicht gewesen, hätte ich ihn vielleicht für einen Rocker gehalten. Er merkte, dass ich ihn anschaute und fragte in leicht drohendem Ton: „was machst du?” worauf ich antwortete „ich ruhe mich aus.”.  Seine Antwort. „das ist auch gut so.” Danach versuchte ich natürlich, ihn nicht mehr anzuschauen.

Ansonsten entwickelte sich die Blütenpracht auf der Terrasse.

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Lupinen

Die Lupinen sind jetzt soweit, wie sie im letzten Jahr etwa zwei Wochen früher waren (siehe entsprechenden Post). Dagegen kommt die Pflanze, die Hanna immer Veilchenblau nennt, früher als von ihr gedacht. Vor etwas über einer Woche meinte sie, die sind bestimmt am Blühen zu ihrem Geburtstag und der ist erst in drei Wochen. Wie man sieht, blühen sie jetzt.

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Veilchenblau

Am unteren Bildrand sieht man noch den auch blühenden Fingerhut.

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Balkontisch mit neuem Belag

Ach ja, ich muss noch nachtragen, dass wir die Tischdecke auf Balkon, die er oben noch seht, gegen eine transparente ausgetauscht haben. Wir hatten gehofft, die Terrasse mit unserem lieben, schwedischen Besuch morgen zu nutzen, aber es ist fraglich, ob das Wetter mitmacht.

Diese Woche aus meiner Leseliste

Alkohol

https://krautreporter.de/sinn-und-konsum/6379-vielleicht-macht-weniger-alkohol-die-gesellschaft-gar-nicht-besser

Die Krautreporter schreiben über die soziale Funktion von Alkohol und meinen:

Ich wünschte, es gäbe etwas, das dasselbe leistet wie Alkohol. Etwas, das die Schwellen zwischen Menschen senkt, Gespräche leichter macht und aus Fremden solche werden lässt, die gemeinsam auf Tischen tanzen und große Ideen schmieden. Etwas, das auch mal Rausch ermöglicht, legal erhältlich ist und überall verfügbar, ohne die Schäden von Alkohol mitzubringen. Aber dieses Mittel existiert bisher nicht, auch wenn Cannabis-Fans vielleicht widersprechen würden. Ich sehe in naher Zukunft keine bayerischen Politiker mit großen Joints statt Maßkrügen auf Podien sitzen.

Solange es kein besseres Mittel gibt, bin ich nicht mehr so sicher, dass wir gut beraten sind, das einzige wegzuoptimieren, das wir haben. Sollte jemand eine bessere Lösung erfinden oder legalisieren, bin ich die Erste, die dafür Schlange steht. Bis dahin wäre ich für einen Mittelweg. Also nicht die Kultur des Komasaufens verteidigen oder so tun, als wäre Alkohol harmlos. Aber auch nicht bei jedem Glas Bier verlorene Lebensminuten ausrechnen.

Brit Awards – Rosalia

Buddenbohm zitiert einen ungenannten Amerikaner bezüglich des Auftritts von Rosalia bei den Brit Awards:

Americans complaining about a citizen singing in Spanish. Meanwhile Europe, celebrating Spanish singer Rosalía who sings in German and Spanish with Icelandic singer Björk singing in English and performing three different genres about a club in Berlin and everybody joins in when the Techno beat hits. That’s my crowd.

Und meine auch

Terrassenwoche

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Spargelzeit

Eigentlich ist zur Zeit absolutes Grillwetter. Allerdings ist auch Spargelzeit, da muss dann der frisch erworbene Spargel auch verarbeitet werden. Insofern gab es am Samstag Spargel, gedämpft. Wenn es am nächsten Samstag immer noch so gutes Wetter ist, werden wir den Spargel dann grillen. Übrigens: zur Not schmeckt Spargel auch ohne Schinken, besonders, wenn man vergessen hat, den guten Katenschinken aus der Tiefkühltruhe zu nehmen.

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Hanna beim griechischen Salat

Gestern, wurde dann allerdings gegrillt. Wenn Hanna auf dem obigen Bild hungrig ist und schon bei der Beilage anfängt, deutet dann doch der bereitgestellte Senf darauf, dass noch was anderes kommt. Die Würstchen brauchen halt ihre Zeit.

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Bratwürste auf der Plancha

Heute gibt es dann türkische Köfte mitg Cacik und selbst gebackenen Fladenbrot (Pide). Nächste Woche lange ich dann die Bilder nach.

In dieser Woche hatten wir doch einige Besuch auf unserem Balkon neben den Krähen, die ich schon erwähnt hab.

Eichhörnchen

Unser Hauseichhörnchen ist regelmäßig da, auch im Winter. Und es hinterlässt seine Spuren, denn wir finden immer wieder leere Nussschalen auf unserer Terrasse.

Haubenmeise

Wann immer die Krähen den Platz räumen, kommt auch eine Haubenmeise neben unseren Hausspatzen in das Vogelrestaurant.

 

Diese Woche aus meiner Leseliste

Das Grauen

https://zynaesthesie.wordpress.com/2026/05/18/das-grauen/

bee Beschäftigt sich satirisch mit der ehemals Liberalen Partei.

„… es auch wieder besser werde, wenn mit Kubicki ein junges, unverbrauchtes Gesicht in die deutsche Politik einziehe, das zum Markenzeichen eines regenerationsfähigen Liberalismus in der Gestalt einer optimistischen Reformkraft für das…“

re:publica26

Anfang letzter Woche fand in Berlin die re:publica26 statt. Anfang der Zweitausender fing sie an als eine Veranstaltung, die von frühen Internetaktivisten, besonders von Bloggern, initiiert wurde und hat sich mittlerweile zur größten online Konferenz Europas entwickelt. Einige Blogger, denen ich folge, dort und berichteten darüber, zum Beispiel Felix Schwenzel oder die Kaltmamsell (Tag 1, Tag 2, Tag 3). Beide waren auch auf einem Panel, auf dem die Erfahrung der frühen Blogosphäre diskutiert wurde: „Mythos Blogosphäre – Wie war es damals wirklich?”. Die dritte in diesem Bunde war Franziska Blum, die zu dem Thema auch einen extra Beitrag geschrieben hat: Mythos Blogosphäre – Was mir noch durch den Kopf geht.

Das Thema hätte mich auch persönlich interessiert. Ich habe auch in den Nuller Jahren mit dem Blog angefangen, mit einer kleinen Software für den Mac, die das Schreiben sehr einfach machte. Die damaligen Blogger allerdings meines Erachtens publizierten auf zwei Plattformen: blogger.de und wordpress.com. War natürlich einfach und sie lernt sich schnell kennen. Jemand da außerhalb, kam nicht zu leicht in diesen Kreisen leihen. Zwar hatte ich auf einem Magazin von Don Dahlmann Beiträge veröffentlicht und sogar an eine Lesung von Bloggern teilgenommen. Allerdings denke ich, weil ich entweder nicht gut genug oder man hat mich außerhalb dieser engen Community einfach nicht wahrgenommen. Hätte gerne teilgenommen an der Konferenz. Aber mittlerweile ist sie eher für Profis mit einem Teilnehmerbeitrag von 400 € und nicht für Rentner.

Die Blauen

https://krautreporter.de/politik-und-macht/6377-warum-wahlen-menschen-die-afd-obwohl-sie-ihnen-schadet

Die krautreporter untersuchen die Frage, warum die AfD gewählt wird und schälen drei Missverständnisse heraus.

Viele Leser:innen fragen uns deshalb immer wieder: Warum wählen Menschen eine Partei, die ihnen schadet? Das scheint unlogisch. Aber wer das für irrational hält, sitzt drei Irrtümern über Wahlentscheidungen auf.

Lesestoff

https://www.theguardian.com/books/ng-interactive/2026/may/12/the-100-best-novels-of-all-time

Der Guardian veröffentlicht eine Liste der 100 besten Romane der Welt. Solche Listen sind natürlich nie objektiv, bringe aber Spaß und Regen zum diskutieren an. Und eine oder andere könnte vielleicht Empfehlungen finden.

Happy Towel Day

… Für alle, die es feiern. Hier die Erklärung.

Eisheiligenwoche

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Teilanblick der Terrassenbepflanzung

In dieser Woche waren die Eisheiligen und das Wetter hat sich entsprechend dem angepasst. Zwar nicht mit Frost, aber zu kühl für die Jahreszeit und mit reichlich Regen. Das scheint sich jetzt so langsam zu ändern. Auf unserer Terrasse kommen so langsam auch die Pflanzen, obwohl sie gegenüber dem letzten Jahr hinterher sind.

Die hanfartigen Blätter gehören zu den Lupinen in diesem Jahr.:

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Und das sind sie zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr:

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Ansonsten eine eher langweilige Woche. Am Donnerstag ein Feiertag und unsere Manu, die Donnerstags kommt in der Regel, um uns in der Wohnung zu helfen, nahm sich verständlicherweise frei. Wir mussten also ein paar Grundsachen selber machen. Unter anderem, also auch Wäsche gewaschen und Geschirr gespült.

Hanna hat es am Samstag zum Markt geschafft. Neben Gemüse und den Plattpfirsichen, die sie für ihre “Bowle” benötigt, hat sie wieder ein paar Blumen für ihren Balkonstrauß gekauft. Die Blumen vom Markt halten bis zu drei Wochen, im folgenden Foto sind sie zumindest zum Teil so alt.

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Und da sie wegen ihres Rückens am Montag beim Arzt war, hat sie auf dem Rückweg bei Lidl noch eine Cala für einen Euro entdeckt und dazu eine zweite zum Normalpreis gekauft.

Diese Woche aus meiner Leseliste

Texten

https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/05/18/ueberlagerungen-unterbrechungen-und-erzaehlstraenge/

Herr Buddenbohm ist zur Zeit in der Bewegung behindert und beschäftigt sich dann notgedrungen mit Fernsehsendungen und Streams. Dabei fällt ihm auf, das in vielen Sendungen Dialoge durch eingeblendete Textnachrichten ersetzt werden.

Der Text dieser Nachrichten auf den Smartphones war als Dialogsurrogatextrakt für den Fortgang der Handlung natürlich wichtig und wurde daher folgerichtig jeweils eingeblendet. Wurde also kurz, manchmal auch zu kurz, über die weiterlaufende Handlung oder über die Gesichter mit der auf die Nachricht reagierenden Mimik gelegt. In einigen Fällen auch in äußerst kleiner Schrift, und ich könnte an dieser Stelle also schon wieder etwas zum fortschreitenden Alter anmerken, zur Lesebrillen- oder Gleitsichtproblematik etc. Aber egal.

Bei einer skandinavischen Serie sah man jeweils gleich zwei Einblendungen. Eine in der Originalsprache mit all den lustigen Sonderzeichen, eine in der übersetzten Fassung für das deutschsprachige Publikum. Da waren in einer Sequenz dann immerhin drei Informationsebenen zusammen zu sehen: das klassische Handlungsbild, der Originalsprachentext und die Übersetzung.

und weiter

Dabei war doch das klingelnde Telefon, schon gar in der mobilen Variante, als potenziell jederzeit drohende Unterbrechung bei allem schon schlimm genug. Könnte man meinen.

Volkspark Friedrichshain

https://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2026/05/journal-sonntag-17-mai-2026-berlin-4-ohne-schwimmen-aber-mit-volkspark-friedrichshain-anita-berber-park-einchecken-auf-der-republica.htm

Die Kaltmamsell aus München ist zur Zeit in Berlin, um die Re:publica26 zu besuchen. Diese Veranstaltung würde mich sicher auch interessieren. Allerdings ist sie für mich als Rentner etwas zu teuer. Das Wochenende hat die Kaltmamsell unter anderem benutzt, um den Volkspark Friedrichshain zu erkunden und hat einige schöne Bilder gepostet.

Das Grauen

https://zynaesthesie.wordpress.com/2026/05/18/das-grauen/

Eine schöne Satire über eine einstmals liberale Partei, die zur Zeit mit einem etwas älteren Kandidaten versucht, ein neues frisches Image zu bekommen.

Curacao

https://herzbruch.me

Letzte Woche hatte ich zwei Links zu einer Reise nach Curacao geteilt. Die Reise geht weiter, Beschreibung findet ihr auf dem verlinkten Blog bis zu am heutigen Tag Teil neun.

Volle Maiwoche

Krähe beim fressen

Hanna hat extra für die Krähe zwei Stangen platziert. Und was macht diese!? Hockt daneben auf einer Blumenschale. Und das Futterhäuschen dahinter hängt auch zu tief, deshalb wird es von einem Eichhörnchen sehr schnell leer gefuttert.

Ansonsten gab es in dieser Woche nicht viel. Am Donnerstag hatten wir Besuch von Claudia, einer Bloggerin, der ich schon viele Jahre folge und die in der Nähe wohnt. Sie hatte irgendwann acht Blogs, einer davon benannt nach einer Straße um die Ecke, aber den pflegt sie schon recht lange nicht mehr.

Am Samstag haben es wir beide zum Markt geschafft. Hanna ist das immer sehr recht, damit sie nicht den schweren Gemüserucksack schleppen muss. Ich hatte darauf spekuliert, mal wieder eine Thüringer Bratwurst essen zu können. Aber alle Stände, die früher mal da waren, sind mittlerweile verschwunden. Scheint mittlerweile oldfashioned Streetfood zu sein.

Am Sonntag hatten wir wieder einmal für ein paar Stunden Emil zu Gast. Emil ist der Dackel, den ich hier schon einmal vorgestellt hatte.

Diese Woche aus meiner Leseliste

Hegseth

https://marilyncarr.com/cottage-status-report-20260508/

Marilyn Carr vergleicht den US-amerikanischen Verteidigungsminister mit der Rückkehr auf die Cottage nach der Wintersaison.

Pete’s tragic flaw, in my opinion, is that he doesn’t understand the key components of how to approach a thorny problem: you must consider the known knowns, the known unknowns, and the unknown unknowns. Since I feel sorry for him, I will, completely free of charge, provide a case study on this concept as illustrated by the realities of cottage life, especially when opening, closing, or in fact any time at all.

Sie gibt dann einige Beispiele dazu, was passieren kann nach dem Winter. Und ihr Fazit ist dann das folgende.

Your guess is as good as mine, Pete. But what you are forgetting is that something is always, eventually, going to bite you in the nether regions. Expect it when you least expect it. Advice on the house. You’re welcome.

Fachsprache

https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/05/08/schoene-aussichten/

Max Buddenbohm hatte einen Unfall und musste deshalb erste aufsuchen. Wie bekannt ist, sprechen, die häufig ihr fachchinesisch, was der Normalbürger nicht versteht. Heutzutage gibt es Hilfen, die er auch in Anspruch genommen hat. Sein Fazit:

Wir werden jedenfalls alle älter und dabei in aller Regel nicht gesünder, das steht fest. Wir haben also tendenziell öfter Kontakt mit der medizinischen Fachsprache. Immerhin aber können wir uns jetzt alles, was Ärztinnen und andere in kleingedruckten Berichten, Diagnosen etc. gekonnt verklausulieren und mit viel längst vergessenem Latein darin festhalten, auf unser schlichtes Niveau herunterbrechen lassen.

Das ist großartig. Denn wir werden durch diese technischen Neuerungen die erste Generation sein, die über ihre Gebrechen fortlaufend sensationell gut Bescheid wissen wird. In einer bisher unter schlichten Patienten ungeahnten Detailtiefe werden wir nahezu alles verstehen, was gerade an und in uns zerfällt. Wir werden dauernd nachlesen können, was uns noch an Möglichkeiten bleibt, was vermutlich als Nächstes kommen wird, für was es zu früh oder zu spät sein wird. Inklusive der Heilungschancen und der therapeutischen Aussichten.

Und wir werden am Ende auf diese Art also viel informierter sterben.

Curacao

https://herzbruch.me/herzbruch-auf-curacao-teil-1/

https://herzbruch.me/herzbruch-auf-curacao-teil-2/

Einfach eine Leseempfehlung. Beispielszitat:

Pool ist natürlich die kleine Schwester von Meer, der Unterschied ist: Man schwimmt in Desinfektionsmittel versus man schwimmt in Fischabfällen.

Frauensolidarität

https://hmbl.blog/8-10-5-2026-keine-besonderen-vorkommnisse/

Bei einer Sendung namens Schlag den Star (klingt nach Privatfernsehen) weigern sich vier Frauen, eine Siegerin auszuspielen. Und es wird folgendes Fazit gezogen:

Ok, vielleicht war das auch nur alles Bla, aber wie wär’s, wenn wir die Situation mal wirklich so deuten? Dass Frauen gegeneinander ins Rennen geschickt werden und die Situation dann miteinander lösen, auch wenn es eventuell gegen irgendwelche Regeln ist? Wäre das nicht eigentlich genau das, was sich bis auf ein paar Menners alle wünschen? Ja, es ist nur eine Fernsehshow, aber ich mochte sehr, dass Gedanken über nicht patriarchalisches Handeln sich auch dort rein schummeln können. Erfolgreich rein schummeln können.

Muttertag

Gestern war ja Muttertag, aus diesem Anlass möchte ich zwei Videos teilen, die sich mit einem ähnlichen Thema in Bezug auf Mütter befassen.

Vögel

In meinem letzten Beitrag habe ich über unsere Krähe gesprochen. Da aber mehr als 40 Arten zu den Raben und Krähen gehören, hab ich noch einmal die KI befragt oder besser die Suchmaschine, die mir mittlerweile als erstes irgendwelche KI Ergebnisse liefert. Das war das folgende:

Das Bild zeigt eine Rabenkrähe (Corvus corone), die auf einem Metallgestänge sitzt.
Diese Vögel sind Allesfresser und ernähren sich von Samen, Insekten und menschlichen Abfällen.
Rabenkrähen sind sehr intelligent und nutzen oft Dächer oder andere Strukturen, um Nahrung wie Nüsse zu knacken.
Sie gelten als Standvögel, die in urbanen Räumen häufig anzutreffen sind

Eine der Tauben

Und ich denke, wenn der Sommer weiter geht, müssen wir mehr mit Vorfällen wie heute rechnen: eine Meise hat sich in unsere Wohnung verirrt und hatte ein Probleme hinaus zu finden. Aber was soll sie denn machen, wenn sie draußen am Fressen ist und plötzlich kommt eine Riesenkrähe an? Selbst als sie dann vor der offenen Balkontür saß, hat sie den Weg nicht gefunden oder nehmen wollen. Irgendwann hat sie dann ein offenes Fenster hier im Wohnzimmer zum Ausweg genutzt. 

Meise auf dem Teppich vor unserer Terrasse

Terrasseneinweihung

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Hanna zeigt auf unser Spiel

Am Freitag haben wir unsere Terrasse einweihen können.Es gab 1 oder 2 (oder vielleicht auch drei?) Gintonic und dazu das erste Mal Cribbage. Für die, die es noch nicht wissen, hier der Eintrag in der Wikipedia dazu. Und wenn ihr selbst schon mal gespielt habt oder den Eintrag sorgfältig gelesen habt, könnt ihr erkennen, dass es für Hanna gleich mit einem Hammerblatt losging (die Karten oben). Gezählt wurden 20 Punkte.

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Hammerblatt für Hanna

Von meinem Sitzplatz konnte ich Hannas Vogelstation sehr gut beobachten. Es gibt ein Futterhäuschen mehrere halbe Kokosnüsse mit Futter und außer Sichtweite steht noch eine Schale mit Körnern. Ein Taubenpärchen besucht alles regelmäßig, dazu Spatzen Blaumeisen und, wie Hanna sagt, sogar eine Haubenmeisen.

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Vogelfutterstation

Ihr besonderer stolz ist aber das Krähenpärchen, das auch regelmäßig die Stationen besucht. Und da es für die Krähen schwierig war, sich an die Kette zu hängen und an die Kokosnüsse zu kommen, hat Hanna ihnen eine Sitzstange montiert.

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Krähe im Wartestand

Was auch funktioniert, denn wie man sieht, kommt die Krähe. Sogar wenn wir auf der Terrasse essen und wartet geduldig, bis wir den Platz geräumt haben.

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Lammkarré in Arbeit…

Am Samstag wurde dann auch der Grill eingeweiht. Bei unserem Besuch bei Rewe. Am Donnerstag hatte Hanna, ein Lammkarré im Sonderangebot entdeckt. Normalerweise machen wir das geteilt als Lammkoteletts, aber diesmal meinte Hanna, es wäre besser, ist im Ganzen zu grillen. Es wurde also angegrillt, dann mit der Marinade eingepinselt und auf die gewünschte Kerntemperatur gebracht. Das Ergebnis waren schmackhafte und saftige kleine Koteletts.

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…und auf dem Teller

Dazu habe ich dann nebenbei noch ein kleines Sauerteigbrot gebacken. Besser gesagt zwei, weil ich bei den größten Scheiben diese sowieso immer halbiere. Ich orientiere mich an diesem Rezept, aber mache meine kleinen Anpassungen. Diesmal habe ich Gerstenmalz hinzugefügt, man nimmt etwa 10 % der Mehlmenge, das erzeugte dann eine schöne Kruste und einen schönen würzigen Geschmack. Und ich habe gleich zwei Brote gebacken, das eine ging dann ab in den Gefrierschrank.

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Roggenmischbrot, bereit zum einfrieren

Diese Woche aus meiner Leseliste

Bunker

https://www.fluter.de/hochbunker-fotoarbeit-niklas-grapatin

Es gibt Leute ungewöhnlich Hobbys. Auf diesem Blog sind diverse Bunker in ihrer heutigen Verwendung fotografiert.

Katzen und Tauben

https://hotelmama.it/2026/04/tauben-balkon-katze/

Was ich oben beschrieben hab. Mit unserer Vogelfutterstelle ist nur möglich, seitdem wir leider unsere vier Kater haben gehen lassen müssen. In diesem Beitrag wird beschrieben was passiert, wenn die Katze noch da wäre. Unsere Erfahrungen waren ganz ähnlich. Wir hatten ähnliche, aber spezialisierte Katzen. Der eine ging auf Ratten und brachte eine junge Ratte zu uns ins Dachgeschoss, um sie dann vor den anderen zu töten. Der zweite sah aus wie ein kleiner, doofer Kater aber war spezialisiert auf Vögel und schlicht sich in Zeitlupe an der Stange des Katzennetzes empor und erwischte durchaus mal eine Meise. Unsere Kater waren keine Freigänger, das passierte einzig auf der Terrasse. Der Dritte hatte sich auf Eichhörnchen spezialisiert, die wir ihm doch häufiger mal hinreißen mussten.

die blutspur interessierte die katze dann schon nicht mehr, sie sauste wieder unter die palette, wo ich sie mit einigem theater hervorlocken konnte. nach vollbrachter tat liess sie sich zur haustür treiben und verschwand dann wieder im treppenhaus, während ich eine tote taube und etliche blutspuren beseitigen musste. sehr, sehr unangenehme erfahrung, für die taube wars natürlich definitiv noch schlimmer. gelesen, das tauben sich lebenslang verpaaren, jetzt bin ich noch deprimierter. unter der palette war alles voller flaum und federn, aber da habe ich noch nie drunter gesehen! die lebten da im geheimen bestimmt schon länger. fassungslos, dass das genau heute passiert. ich weiß, warum ich keine katzen mag.

Naja, das mit den Katzen mögen oder nicht, kann man schon anders sehen. Hanna ist mehr der Hundemensch von uns. Ich bin allerdings ein Katzenmensch.

Vorsorge

https://staude.net/alles-ist-gebackupt-nur-der-zugriff-nicht/

In diesem bewusst wird ein Thema angesprochen, was wir alle nur zu gern verdrängen. Das fängt an bei Testament, Patientenverfügung, Handlungsvollmacht. Was aber kaum bedacht wird, ist er digitale Nachlass beziehungsweise die digital gespeicherten wichtigen Dokumente. Also eindeutige Leseempfehlung.

In Simons WP-Letter geht es um den digitalen Nachlass eines Menschen, der gestorben ist. Ich schreibe diesen Text noch lebendig. Aus dem Pflegebett im Wohnzimmer. Mit einer Wunde am linken Bein, die langsam, sehr langsam, zuheilt. Mit Muskeln, die nur langsam zurückkommen.

Die Grundfrage ist für Tote und Lebende dieselbe: Was passiert, wenn Sie selbst für ein paar Wochen, ein paar Monate oder für immer nicht ansprechbar sind? Wer kommt an Ihre Dokumente? Wer darf mit Ihrer Krankenkasse sprechen? Wer weiß, welche Rechnung nicht per Lastschrift läuft und welche Domain in drei Wochen verlängert werden muss?

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