Digitaler Unabhängigkeitstag

Heute ist der zweite digitale Unabhängigkeitstag. An diesem Tag wird dazu aufgerufen, sich nach und nach aus dem Zangengriff des amerikanischen Big Tech zu lösen. Dazu gibt es viele Initiativen, die man im Netz finden kann..Auch die Stiftung Warentest gibt Tipps zum Digitalen Unabhängigkeitstag.  Darüber wird breit berichtet. Aber googelt selber (Digital Independence Day), am besten mit Ecosia, einem Browser aus Berlin. Am Begriff “googeln” sehen wir schon, dass wir von den USA abhängig sind.

Ich habe schon angefangen, aber es gibt noch viel zu tun.

Als erstes hab ich mich von Instagram, LinkedIn und Google verabschiedet und dort mein Konto gekündigt. Auch Amazon war nicht schwer, ich habe hier jahrelang Prime benutzt. Und weg ist es. Die Videos mit Werbung kann man eh vergessen. Und für kaufen gibt es gute Alternativen. Ich benutze meistens Otto. Und dort gar nichts finde dann geh ich vielleicht sogar zu Amazon, schau was angeboten wird. Und dann bestelle ich direkt bei den Anbietern.

Für WhatsApp gibt es gute Alternativen, wie man oben bei der Stiftung Warentest nachlesen kann. Ich Versuch schon die Leute zu überzeugen, aber das ist leider nicht so einfach. Vielleicht nehme ich den Tipp vom Spiegel wahr und bitte, Hanna auf WhatsApp zu bleiben und mich zu informieren, was dort abgeht und wechsel selber zu Signal, wo ich eh schon bin.

Auch mein Googlekonto hab ich gelöscht. Damit verzichte ich auf viel Datensammeln. Ein wenig lästig ist es, dass ich kein YouTube Verlauf mehr habe. YouTube gehört halt zu Google. Ich schau mir übrigens YouTube Videos meistens in einem anonymen Browserfenster an, um zu verhindern, dass meine Daten abgegriffen wird. Zusammen mit einem Adblocker vermeide ich auch den lästigen Anzeigen.

Was mir sicher erst mal schwer fällt, ist der Ausstieg aus dem Apple Universum. iCloud, Apple TV und die Hardware und Mailadresse benutze ich noch. Auch Netflix aufzugeben, könnte ich schwer fallen, weil Hanna liegt die Weihnachtsfilme und einige Serien dort.

Aber wenn man streamen will, hat man schon sehr gute Alternativen zum einen die Mediatheken von ARD und ARTE und das Streamingportal, wie neuerdings heißt, vom ZDF.

Einen kleinen Tipp habe ich noch, mindestens für Berlin, aber wohl auch für andere Städte. Ein digitaler Bibliotheksausweis kostet zehn Euro im Jahr. Dazu muss man noch nicht einmal in die Bibliothek gehen, das muss man nur, wenn man auch physisch Bücher ausleihen will, denn dann muss man den Ausweis vorlegen. Über die öffentliche Bibliothek hat man dann Zugriff auf das gesamtdigitale Angebot dazugehören medien, Filme und so weiter. Auch eingeschlossen ist der Zugang zu einem Videostreamingdienst, der viele Filme und teilweise auch Serien anbietet und zwar werbungsfrei. Einfach mal schauen,