Gegenwärtiges und Vergangenes

Schlagwort: #Woche # Friedrichshain #Hanna #Axel #geburtstag

Geburtstagswochen – Teil 3: Bahnreisen

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Blick von Gleis 5, Hamm (Westf) Hbf

Im letzten Jahr Hatten wir gute Erfahrungen mit FlixTrain gemacht auf unserer Reise nach Hornbostel. Der Zug war auf der Hin- und auf der Rückreise pünktlich, und er war günstig. Vielleicht ein wenig eng, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte. Und da die Gesellschaft alle benötigten Teilstrecken (Berlin-Hannover, hannover-Hamm, Hamm-Berlin) abgedeckte, habe ich das alles gebucht.

Zwei Tage vor unserer geplanten Reise fing es an: der Zug von Hannover nach Hamm wurde abgesagt. Natürlich schwierig kurzfristig einen Ersatz zu finden. Also buche ich zwei Plätze, bei der DB und weil der Aufpreis nur gering war, gleich erste Klasse. Kurz vor der Fahrt von Berlin nach Hannover wurde auch dann dieser Zug abgesagt. Also wieder Ersatz gebucht und ihr wisst, dass kurzfristige Buchungen meist teuer sind. 

Der Zug von Berlin nach Hannover kam dann pünktlich, allerdings herrscht am Bahnsteig heillose Verwirrung, denn sowohl auf Gleis sieben als auf Gleis acht fuhr fast gleichzeitig zwei ICEs nach Köln ein. Einnahme davon war heillos, verspätet, da pünktlich war allerdings unser, den wir dann auch gefunden haben. Der Zug pünktlich ab und war auch pünktlich angekündigt, bis er dann in Wolfsburg länger stoppte. Irgendwann kam die Ansage. Wegen einer Störung müsste der Zug einen Umweg fahren. Dieser Umweg gegenüber Braunschweig und nichts wurde es mit pünktlich. Die Ankunft in Hannover erfolgte mit einer Dreiviertelstunde Verspätung.

Gute Fahrt von Hannover nach Hamm in der ersten Klasse funktionierte dann wunderbar, der Zug fuhrf pünktlich los und kam sogar überpünktlich an. 

Mein Verdacht war ja, dass der Flix Train nicht fuhr wegen der heißen Temperaturen und weil sie Angst hatten, dass die Leute in ihren nicht klimatisierten Zügen umkippen. Und richtig, auch der Zug von Hamm nach Berlin wurde einen Tag vorher abgesagt wir mussten wieder auf DB umbuchen. Und richtig, die Anzeigetafel am nächsten Tag in Hamm vermarktet den Flix Train als abgesagt wegen Unwetter.

Der Zug nach Berlin fuhr dann pünktlich ein und schafft es auch bis kurz vor Berlin mit maximal eine Verspätung von 5 Minuten zu fahren. Vor Spandau blieb der Zug dann stehen, und nach einiger Zeit wurde eine Umleitung angekündigt wegen einer Weichenstörung. Es gab einen Umweg über Potsdam und die Verspätung stieg mit dem Stop and Go des Zuges immer weiter an. Und kurz vor einfach in den Hauptbahnhof. Von Berlin blieb der Zug noch einmal einige Zeit stehen wegen angeblicher Personen im Gleis. Das summierte sich dann auch auf fast 1 Stunde Verspätung.

Wenigstens funktionierte die Klimaanlage in den Zügen der Deutschen Bahn.

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Hanna im ICE

Video des Tages

Geburtstagswochen – Teil 2: Münster

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Haus von Birgit und Hermann

Am Sonntag, also an Hannas Geburtstag, fuhren wir mit der Bahn weiter nach Hamm in Westfalen. Dort wurden wir von Birgit und Hermann abgeholt. Birgit ist eine alte Reiterfreundin von Hanna aus Berlin, die sie schon lange nicht mehr ausführlich gesehen hatte. Mit einer Unterbrechung meine Schwester von Birgit, damit sich Hanna Pferde angucken konnte, gehe jetzt dann weiter nach Münster. Dort waren wir für drei Nächte im Hotel Brintrup gebucht. In unserem Alter ist es halt zu viel Arbeit und schwer, Gäste zu Hause aufzunehmen, das würden wir jetzt eher auf so machen.

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Käseplatte zur Begrüßung

Nach dem Begrüßungessen ging es dann ab ins Hotel, wir waren nach der Fahrt rechtschaffen müde.

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Kutschenförmiges E-mobil

Am Montag war dann eine Stadtrundfahrt in Münster angesagt mit dem Gefährt oben. Sieht aus wie eine Kutsche, ist aber keine. Starte Pferde einen eingebauten Elektromotor, mit dem sie auch durch die vielen für Fahrzeuge gesperrten Straßen in Münster fahren konnte.

Der Fahrer war sehr kundig und hat uns auf eine schöne Rundtour durch Münster begleitet.

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Fahrradparkplatz in Münster

Münster hat es ähnlich gemacht, wie Frankfurt mit dem Römerberg. Die Stadt wurde bis auf wenige Teile stark zerstört im zweiten Weltkrieg. Aber die Stadt beschloss, das meiste nach alten Plänen wieder aufzubauen. Deswegen sieht die Altstadt aus wie vor ein paar Jahrhunderten.

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Innenstadt von Münster

Zum Abschluss des Besuches in der Innenstadt nahmen wir ein Getränk zu uns im Café 1648. Auf dem städtischem Gebäude im zwölften Stock bietet es ein sehenswerten Überblick über die Stadt. Münster. Nach einer kurzen Rundfahrt in der Umgebung ging es dann zurück zum Haus von Birgit und Hermann. Dort gab es ein Abendessen mit Nudeln in Tomaten-Shrimp-Soße.

Am nächsten Tag stand eine Rundfahrt durch das zweite Umland auf dem Programm. Wie sahen die Schule der Finanzbeamten in NRW, vielleicht besser bekannt als Schloss Nordkirchen. Leider mal das Schloss eingerüstet und bot keinen günstigen Anblick ohne Autos oder Baustelle.

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hanna, vor der Burg Vischering

Weiter ging es dann zur Burg Vischering, einer sehr ansehnlichen Wasserburg. Dort gibt es einen kleinen Laden mit einem so genannten Brot Sommelier. Sowohl Birgit kaufte dort ein Brot als auch Hanna, ein Rosinenbrot, was in den letzten Tagen in Berlin genossen haben.

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Kirchplatz in Werne

Zum Abschluss der Rundfahrt ging es noch in die Heimatstadt von Birgit, Werne. Danach zurück und es wurde den Rest des Tages ausgeruht. Hanna und ich verzogen uns in den Schatten.

Im Schatten wurden wir von Hunden besucht und Hanna freut sich über das Bild von mir mit den zwei Dackel. Dazu muss man sagen, dass Birgit Rauhaardackel gezüchtet hat und es da nur natürlich ist, dass bei unserem Besuch 3-4 Rauhaardackel um uns herumliefen.

Axel mit Dackel

Video des Tages

Geburtstagswochen – Teil 1: Hornbostel

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Geburtstagsanzeige im Festzelt

Am letzten Freitag ging es los in die Heide nach Hornbostel. Anlass war der 75. Geburtstag von Hanna. Ursprünglich war geplant, diesen Geburtstag zusammen mit Hannas Freundin Antonia zu feiern. Antonia hat vor kurzem ein Haus in der Nähe von Hornbostel bezogen und dazu noch am Tag vorher, am 20. Juni, ebenfalls Geburtstag. Da aber ihr Lebensgefährte vor kurzem gestorben war, wollte sie sich das nicht zumuten. Da sprang dann Katrin ein und bot an, das Fest bei ihr in Hornbostel zu veranstalten.

Am Freitag fuhren wir dann mit dem Zug nach Hannover und wurden von Harald mit dem Auto abgeholt und nach Hornbostel gefahren. Dort hatten wir ein Zimmer gebucht im Wildland Natural Resort, in dem wir auch schon im letzten Jahr zu einem Fest abgestiegen waren. Am Freitagabend hatten wir dann Katrin und ihren Mann Uwe sowie Harald zum Abendessen eingeladen, da sie im Wesentlichen für uns alles mit dem Fest zusammenhängende organisiert hatten.

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Hanna beim Abendessen

Am Samstag nach dem Frühstück besuchten wir dann erst Antonia in ihrem neuen Haus ganz in der Nähe, nur circa 20 km entfernt. Dort holte uns dann Harald um die Mittagszeit ab und für uns zum Ort des Geschehens, zum Haus von Cathrin und Uwe.

Dort war dann alles vorbereitet, nach und nach trafen die Leute ein und brachten durchaus auch Salate und Kuchen mit, Hanna und ich hatten praktisch nichts zu tun. Am späten Nachmittag wurde dann der Hauptbestandteil des Buffets geliefert, ein Spanferkel.

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Spanferkel mit Beilage

Es wurde viel gequatscht; einige zogen sich dann ab 10:00 Uhr zurück, um die Fußballübertragung des Spiels Deutschland gegen Côte d’Ivoire (der offizielle Name des Landes, das in Deutschland Elfenbeinküste genannt wird, welches aber nach den lokalen Gesetzen nicht in andere Sprachen übersetzt werden darf). Während der Halbzeitpause wurde dann Kuchen serviert.

Wir hielten es dann doch nicht bis Mitternacht durch (Hannas Geburtstag war erst am Sonntag) und zogen uns zum Hotel zurück.

Geburtstagsfrühstück im Hotel*

Am Sonntagmorgen sich fast alle noch einmal zum Frühstück bei uns im Hotel und schlossen das sehr gelungene Fest gemeinsam ab. Hanna und ich machten uns dann auf den Weg zur nächsten Station im Münsterland.

* eine Information für abwesende Familienmitglieder: dies ist nur ein Teil unseres Mikrokosmos

Video der Woche