Gegenwärtiges und Vergangenes

Autor: Axel (Seite 6 von 12)

Aus der Blogosphäre (2)

Symbolbild von Freepik

Nach einem Monat mal wieder ein paar Ausschnitte aus den Blogs, die ich lese.

Felix Schwenzel blickt zurück auf seine Hochzeit auf seine Hochzeit in Las Vegas. Laut Beitrag sollte die Hochzeit aus steuerlichen Gründen noch kurz vor Jahresende stattfinden und da blieb nur Las Vegas. Ich frage mich dabei, wie groß die Steuererstattung für das Jahr gewesen sein muss, damit sich eine Reise für zwei Personen nach Las Vegas inklusive Hotelaufenthalt lohnt.

Claudia Klinger beschreibt ihren Besuch auf dem Flohmarkt am Boxhagener Platz am vierten Advent. Es ist nicht so ihr Ding und ich denke, da stimme ich mit ihr über ein. Wir waren vielleicht ein oder zweimal dort in den gut 20 Jahren, in denen wir jetzt hier leben. Aber dazu muss ich’s raten, dass Flohmärkte generell nicht (mehr) mein Ding sind.

Max Buddenbohm sinniert über Namensgebung in seinem Viertel. Ich kenne dieses Viertel auch ganz gut. Als Junge habe ich immer den Umweg über den Hauptbahnhof gemacht, um dort für 0,50 DM von meinem Taschengeld Pommes Frites zu kaufen. Und zu Beginn meiner Arbeit in Hamburg von Berlin aus habe ich im Steindamm immer ein kleines Hotel gebucht, weil es das günstigste war. Und vor kurzem war ich mit Hanna auch in einem Hotel am Steindamm. Deshalb ist das folgende Zitat ganz interessant.

Der parallel zur Langen Reihe liegende und ganz anders geartete Steindamm …

[Exkursbeginn. Um zur Abwechslung etwas vollkommen ernst zu meinen: Wenn Sie als Touristin oder Tourist nach Hamburg kommen sollten, machen Sie Ihren Besuch doch bitte zum Bildungsurlaub und gehen Sie einmal die Lange Reihe auf und ab, nur um direkt danach den Steindamm auf und abzugehen. Zwischen diesen beiden Straßen liegen nur ein paar Schritte, aber die Unterschiede in den Erlebniswelten sind krass unglaubwürdig, wenn man es nicht selbst gesehen hat.

Es ersetzt ein Soziologieseminar, ach was, ein ganzes Semester, sich diese beiden so strikt getrennten Stadträume geistig einzuverleiben. Man muss genau diese beiden Straßen verstehen, um auf einmal sehr viel von unserer Gesellschaft zu verstehen. Sie haben auf der Langen Reihe den zur Szene und zum Hipster gewordenen WEIRD-Bias (Sie erinnern sich vielleicht noch, Western, Educated, Industrialized, Rich, and Democratic). Sie haben auf dem Steindamm dagegen eine merkwürdig andere Kulisse und eine vollkommen andere Statisten-Schar – als habe man „Migration“ auf einer Freilichtbühne überspitzt und seltsam überzeichnet darstellen wollen.

Also noch einmal, es ist ausdrücklich kein Scherz, besuchen Sie doch bitte einmal genau diese beiden Straßen. Sehen Sie genau hin – and please mind the gap. Exkursende.]

Der Siebte Tag, den ich als Newsletter abonniert habe, beschreibt den Unterschied zwischen Frankreich und Deutschland in Bezug auf Grenzkontrollen bei einem Besuch in Straßburg. Das gibt ein gutes Bild bezüglich Dobrindt-Deutschland.

Auf der Fahrt zurück der übliche Downer: die rituelle Grenzkontrolle durch die Bundespolizei – 20 Minuten Dobrindt-Pause für den schnellen Zug. Es gibt sie nur auf der Fahrt in die deutsche Richtung, Frankreich macht beim Rückfall hinter Schengen nicht mit. Kein Attentat der letzten Jahre hätte so verhindert werden können, es ist ein zeitgenössisches Theater der Sicherheit, in dem die Bundesrepublik ihre Fähigkeit zum europapolitischen Rückwärtsgang demonstriert. Genau in die falsche Richtung, dafür mit Schmackes.

 

So ist derzeit auf vielen Feldern: Rückwärts statt vorwärts. In Straßburg, der alten Hauptstadt des Humanismus, kennt man aber die Logik der Dialektik: Kein Zustand währt ewig und mitten im Alten beginnt schon das Neue.

Wir lieben es nicht, wenn bei Serien jede Woche eine Folge herauskommt, deswegen warten wir meistens bis das Ende absehbar ist. Ein Grund dafür wird in diesem Artikel beschrieben. Bei Plur1bus gibt es aber dann morgen die letzte Folge und wir können dann den Rest bingen.

 

Und dann noch einmal Max Buddenbohm, der zum Jahresende die Taschen seiner Jacketts und Mäntel leert und verblüffende Funde macht. Das könnte bei mir auch passieren. Allerdings wird man bei mir keine Autoschlüssel finden, ich habe mein letztes Auto vor etwa 25 Jahren abgeschafft und auch CarSharing mache ich seit gut fünf Jahren nicht mehr. Es gibt ja Taxis und den ÖPNV.

 

 

Zwei Wochen offline

Fensterschmuck vor dem Weihnachtsbaum

Vor zwei Wochen wollte ich die Schnipsel aus dem Netz hochladen, in das Blog. Ging aber nicht, da mein voriger Provider seine Software verschlimmbessert hatte, so dass ich meinen üblichen Zugang zum Laden von Beiträgen nicht mehr nutzen konnte. Also beim Support angerufen, ja ist in Arbeit, zwei Tage später noch einmal angerufen, ja ist in Arbeit, vier Tage später noch mal angerufen, schon sehr ungehalten ja, ist in Arbeit. Da ist mir der Kragen geplatzt und ich habe den Vertrag gekündigt. Vorher natürlich eine Sicherung der Seite gemacht. Seitdem bekomme ich alle paar Tage Nachrichten von Ionos, in denen sie mich doch bitten, zu vergünstigten Bedingungen meinen Vertrag wieder aufzunehmen.

Natürlich hatte ich den Vertrag nicht gekündigt, ohne einen neuen Provider zu finden, nämlich Dogado. Mit dem Wiederherstellen der alten Seite gab es ein paar kleine Probleme, aber im Gegensatz zu Ionos gab es bei Dogado einen sehr hilfreichen und prompt reagierenden Support. Seit zwei Tagen läuft die Seite deshalb wieder mit einer kleinen Einschränkung, noch kann ich Bilder nicht wie gewohnt in meine Beiträge einfügen. Habe aber eine kleine Lösung im Kopf (und nach einiger Recherche eine Lösung gefunden).

Ansonsten waren das zwei relativ ruhige Wochen. Mehrfach mit Backen beschäftigt: das Früchtebrot erneut gemacht, von dem Hanna sagt, es sei das Beste, dass sie bisher gegessen hat; Sauerteigbrot gebacken nach diesem Rezept (Danke an die Kaltmamsell für dieses Rezept) und jetzt dann noch einen Stollen, der dann, wenn die Kanadier kommen, gereift sein sollte.

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Tresenansicht während der Fußpflege

Unsere Hauskosmetikerin, die leider ihren Laden am 31. Januar schließt, hat mich noch einmal behandeln können. Sie sagte mir dabei, dass sie eventuell nur Teilzeit in ihrem Beruf als Steuergehilfen zurückgehen wird und uns dann eventuell zu Hause behandeln kann, da sie doch das ganze Werkzeug einmal hat. Ich jedenfalls bin nicht mehr so richtig in der Lage meine Hände und Fußnägel zu schneiden.

Heute war Manuela erst mal da und geht dann in die Weihnachtspause. Wir werden am ersten Weihnachtstag zum Weihnachtsessen in den Heiligen Teufel zu gehen, ganz speziell, mit einem Vorspeisentisch der von den anwesenden Leuten geteilt wird.

Jetzt also erst einmal in die Weihnachtswoche, in der wir unsere Amaryllis genießen können.

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Amaryllis von Fluwel

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Wer Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten. Man darf auch kommentieren, das würde mich freue

Zweite Adventswoche

Am Montag war ich beim Arzt wegen des meiner Ansicht nach zu niedrigen Blutdrucks. Unter Arzt hat alle Blutdruckmedikamente abgesetzt. Der Arzt, der mir die ersten Mittel verschrieben, hat, gesagt, dass das im Alter dann plötzlich normalisieren könne und jetzt scheint es soweit zu sein. Danach war ich im Laden von Gut Kerkow und habe Blut- und Leberwurst gekauft, die wir dann mit Sauerkraut und Kartoffeln zwei Tage lang gegessen haben. Laut Hanna und auch meiner Meinung nach waren das die besten, die wir bisher probiert hatten.

Am Dienstag habe ich länger geschlafen als die Tage zuvor. Allerdings waren die Blutdruckwerte noch immer sehr niedrig. Bei meiner morgendlichen Reise durch das Internet stolperte ich über einen interessanten Trailer zu einem Film über modernen Flamenco. Sehr faszinierend. Der volle Film ist verfügbar auf Amazon Prime aber das kann ich mir nicht anschauen. Ich habe im Frühjahr mein Prime Abo gecancelt, jemanden wie Jeff Bezos als bester Buddy und Donald Trump und nach seinem Umgang mit der Washington Post kann ich einfach nicht unterstützen. HannagGing es nicht so gut an dem Tag. Ich hatte dann einige Zeit, mich am Computer umzusehen. Und ich habe mich entschlossen, aus einigen Gründen noch ein Abo bei Disney+ abzuschließen.

Am Mittwoch begann sich meine Blutdruckwerte zu normalisieren, die Maßnahme scheint zu wirken.

Ansonsten war nix besonderes los in der Woche. Doch, ich hatte noch Rücksprache mit Hanna eine Kasserolle bestell, die auch kam nach der üblichen Verschiebung durch DHL. Leider stellte sie sich nicht nur als zu klein heraus, sondern auch als identisch zu einer, die wir schon besitzen. Das wird dann also die zweite Rücksendung innerhalb weniger Tage, etwas, was ich praktisch nie mache. Bei der ersten ging es um ein USB C Dock, was entgegen der Beschreibung kein USB C Anschluss hatte. Die Ersatzbestellung kam allerdings schon innerhalb der Woche und funktioniert, sogar besser als das wackelige Ding, was ich bisher hatte.

Außerdem hat eine Tastatur den Geist aufgegeben. Und was soll ich sagen, die Lieferung des Ersatzes war für Samstag zwischen 13 und 14:00 Uhr angekündigt. Und dann hat DHL zeitnah gesagt, sie schaffen es nicht mit der Lieferung. Man muss also zu dieser Jahreszeit auf die angekündigten Liefertermine mindestens ein oder zwei Tage drauflegen.

Mein anderer Großvater

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Jagdgut Pait

Über meinen Großvater väterlicherseits weiß ich noch weniger als über den Vater meiner Mutter.

Er wurde in welchem Jahr auch immer und wo auch immer geboren. Was ich weiß, dass er in Pait in Ostpreußen wohl auf einem Jagdgut (Beschreibung in der Wikipedia) von Hermann Göring als Waldarbeiter gearbeitet hatte. Mit Martha hat er dann meinen Vater im Jahr 1927 gezeugt. Martha starb sehr früh Anfang der Fünfzigerjahre, an sie habe ich gar keine Erinnerung.

Wie den jüngsten Bruder meines Vaters verschlug es ihn nach Hagen in Westfalen. Es schien ihm dort. einigermaßen gut zu gehen, außer Martha hat er zwei weitere Ehefrauen überlebt und starb irgendwann in seinen neunziger Lebensjahren.

Zuletzt allein lebte er allein in einer Wohnung und wurde durch Essen auf Räder versorgt. Ich erinnere mich nur an seinen starken ostpreußischen Akzent. Und an seine Liebe zu Kartoffeln, denn mit jedem Essen auf Rädern, egal was es gab, bestellte er eine Portion Kartoffeln.

Nur nebenbei, mein Onkel, sein jüngster Sohn, war Bierfahrer bei der Sankt Andreas Brauerei, die jetzt zum Oetkers Konzern gehört. Der Onkel hatte drei Kinder, Einen Sohn und zwei Töchter. Der Sohn war Torwart in einem Verein der zweiten Bundesliga. Eine der Töchter  habe ich in den neunziger Jahren einmal besucht, da ich eigentlich Kontakt zur Verwandtschaft haben wollte. War ein nettes Gespräch hat sich aber nicht viel draus ergeben. Was aus allen geworden ist, weiß ich nicht.

Der dritte Bruder meines Vaters, den habe ich auch besucht in einem Urlaub während meiner Kindheit im Schwarzwald. Er lebte in Kehl am Rhein und hatte im Alter, soweit ich mich erinnere, Kehlkopfkrebs. Er ist mir als jemand mit einem Mikrofon am Hals im Gedächtnis geblieben.

Eines zieht sich nach meinem Gefühl durch bei meiner Familie. Niemand hat so recht Interesse daran, Kontakt zur weiteren Familie zu halten. Über Hanna bin ich da anderes gewöhnt. Deshalb ist mein Kontakt mit der weiteren Familie von Hanna enger als mit meiner eigenen. Mit ihrer Nichte in Toronto bin ich mehr im Kontakt als mit meinen eigenen Nichten.

Erste Adventswoche

Unser Weihnachtsbaum 2025

In der Nacht von Sonntag auf Montag hatte es in Berlin geschneit. Eigentlich wollte ich am Montag das von DPD entfernt gelieferte Teil abholen, traute mich dann aber nicht wegen meiner Gangschwierigkeiten auf glatte Eis. Irgendwann fiel mir dann aber ein, dass ich eine Rundtour mit dem Taxi veranstalten könnte. Und so war es: Taxi bestellt, in die Nähe des Abholladens Taxi warten lassen, abgeholt, Taxi zur Sparkasse, Geld geholt und zurück.

Am Nachmittag hatte ich gar keine Lust, das Teil auszuprobieren, sondern darauf, mit Hanna zu spielen. Und das war das erste Mal seit langem, dass meine Session of GeForceNOW wegen Überschreitung der Zeit (6 Stunden) beendet wurde.

Bei meinem Hausarzt muss ich seit einiger Zeit vierteljährlich Blut abnehmen lassen für einen Check Up. Am Dienstag war es wieder soweit. Im Blut geben bin ich schon sehr routiniert. Eigentlich alle drei Monate auch beim Gastroenterologen und seit neuestem auch alle 3-6 Monaten beim Nephrologen. Langsam wünsche ich mir eine vernünftige Digitalisierung, bei der aller Ärzte die Blutprobe einsehen können.

Nach der Blutabgabe am Dienstag ging ich beim Laden von Gut Kerkow vorbei, um Rouladen, Schinken und sonstiges zu kaufen. Die Rouladen wurden frisch abgeschnitten und hatten eine super Qualität. Eigentlich wollte ich noch Cornedbeef im Glas kaufen, aber das hat der Laden nicht, weil es dort nicht gefragt wird. Trotzdem ging ich noch mit Schinken für die Roulade und mit einer Zwiebelwurst nach Hause.

In dieser Woche waren einige Lieferungen fällig. DHL ist offensichtlich schon im Weihnachtsstress. Für zwei Tage wurde angekündigt, dass die Waren verladen wurden und am Ende des Tages kam eine Nachricht, dass sie es nicht geschafft haben und eine erneute Lieferung am nächsten Tag stattfinden würde. Irgendwann kam die Lieferung. Und jetzt haben wir auf dem Balkon neben den Meisenknödeln auch ein Futterhäuschen, dass ich ganzjährig benutzt werden kann und das passende Futter ist auch da.

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Ganzjähriges Futterhäuschen für Vögel

Die Benutzung des Geräts, dass ich am Montag abgeholt hatte, war nicht sehr erfolgreich, da es in wesentlichen Punkten nicht der Beschreibung, wie ich sie interpretiert hatte, entsprach. Es kommt selten vor, aber das Gerät werde ich zurückschicken.

Am Dienstag hatten wir noch einmal nachgefragt, wann denn unser Weihnachtsbaum geliefert wurde und die Antwort war:  am Donnerstag. Und tatsächlich er kam. Wir machen das seit ein paar Jahren, dass wir ein Mietweihnachtsbaum haben, der nach Totensonntag geliefert wird und dann nach Dreikönigstag im Januar abgeholt wird. Wir hatten Manuela extra gebeten am Freitag Stadt am Donnerstag zu kommen, um den Baum zu schmücken.

Sieht wieder sehr schön aus, auch wenn er in jedem Jahr zwar nicht teurer, aber kleiner wird.

10 belanglose Fakten über mich

Deshalb nehme ich mal die Idee der „belanglosen Fakten über mich“ auf, die gerade durch die Blogosphäre schwirrt, z.B. bei Thomas Gigold, im Kieselblog und auf Fliegende Bretter. Ich biege sie aber ein wenig um wie das Digital Diary tut, mische Stöckchen-Themen mit ihren und meinen – los gehts.

1. Welche Schuhe?

Zu Hause trage ich Loafers, wie sie Segler auf Booten tragen. Draußen sind es  rote Sneaker von Geox.

2. Tee, Kaffee oder Wasser?

Morgens als erstes schwarzen Kaffee mit etwas Süßstoff. Ab mittags Wasser gemischt mit Fruchtsaft, abends Wasser gemischt mit Wein und Nachts Tee aus Minze, Ingwer, Zitrone und Honig.

3. Nach dem Aufwachen

Gehe ich aufs Klo. Dann suche ich Unterwäsche, stell dir den Sauerstoffkonzentrator ab, ziehe mich an und stelle den Fernseher an auf das jeweils laufende Morgenmagazin.

4. Frühstück

Ab 8:00 Uhr. Brot mit Aufschnitt. Ich mache Intervallfasten und esse ein gutes Frühstück Mittagessen und ansonsten nur Knabberzeug.

5. Beschreibe das letzte Foto, das du gemacht hast

Muss ich nicht beschreiben. Hier ist es.

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6. Die schlechteste Fernsehsendung?

Wir sehen nicht so viel Fernsehen live. Die schlechteste Sendung ist eindeutig das Morgenmagazin der ARD mit seinen merkwürdigen Straßen umfahren, Wald her geholten Serviceteam mit Experten, Memes aus dem Internet, die ein paar Tage vorher schon viral waren. Und dazu die karnevalhaft fröhlichen Moderatoren. Und dazu die Kurznachrichten der Tagesschau, die niemanden auf die Füße treten wollen und wenig Stellung beziehen.

7. Was war dein Berufswunsch als Kind?

Das hat alle zwei Jahre gewechselt. Somit 14,15 war das Architekt, danach Biochemiker. Meine Mutter wollte, dass ich Professor werde. Alles das bin ich nicht geworden. Ich habe Mathematik studiert, ohne zu wissen, was ich damit werden wollte.

8. Am PC was zuerst?

Wenn ich aufstehe, versorge ich zunächst meine Teams bei den Onlineligen, dann Spiegel, nebenan.de, mein Feedreader, Facebook und dann Mastodon. Mail, Signal, WhatsApp, was immer sich meldet.

9. Wie viel Hüte besitzt du?

Ich glaube drei. Ich bin kein Huttyp und habe drei Caps, die ich selten trage.

10. Benutzt du Zahnseide?

Nein. Mein Zahnarzt empfehlt diese kleinen Zwischenraumbürstchen. Ich aber, wenn ich etwas benutze, nehme ich das folgende Teilchen.

 

Pizzawoche

Gemeinschaftspizza von Hanna und Axel

Am Montag wäre meine Großmutter 125 Jahre alt geworden, das war für mich der Anlass, etwas über sie zu schreiben. Und das regte dann auch die Gedanken an, etwas weiter auf meine Familie zu schauen.

Am Dienstag, dann habe ich mich durchgedrungen ein neues Mobiltelefon zu bestellen. Vom telefonieren her wäre das eigentlich nicht nötig gewesen, da hätte mein altes durchaus gelangt. Aber das Telefon ist für mich mittlerweile auch wichtig zum Fotografieren. Und da bei mir nicht nur die Füße sondern auch die Hände schwächer werden wegen der PnP, dachte ich mir, ein Telefon mit eigenen guten Bildstabilisator wäre sinnvoll. Und nach einigen Wochen schauen. Auf Preisportalen fand ich eins, dass mir zusagte. Es war B-Ware, nach meiner Meinung lohnt sich der Kauf von Neuware bei den immer kürzeren Erneuerungszyklen nicht mehr. Früher habe ich immer noch Telefone über den Provider erworben. Die ging dann mit monatlicher Abzahlung und Vertragsbindung für 24 Monate ein her. Das mache ich schon seit Jahren nicht mehr. Ein anderer Grund ist es, dass demnächst Hannas Telefon aus dem Updatekreislauf herausfällt. Sie bekommt dann mein gegenwärtiges.

Die Pizza ging dann am Donnerstag in den Ofen. Ich bereitete den Teig vor, Hanna belegte ihn und ich überwachte dann den Backprozess. Hanna meinte gestern, dass unsere Pizza die beste sei, die sie jemals hatte.

Mittwochmorgen war der halbjährliche Zahnarzttermin angesagt. Erst die Zahnreinigung und dann die Kontrolle. Ich sollte im Januar noch einmal vorbei, um ein paar kleinere Probleme zu lösen. Dann kam unsere Manuela zu einer ungewöhnlichen Zeit. Normalerweise kommt sie donnerstags, um uns in der Wohnung zu helfen. Aber sie hatte wichtige persönliche Gründe, das Ganze vorzuziehen. Das brachte den Tagesablauf etwas durcheinander. Aber ich schaff es noch, den Pizzateig für die nächsten Tag vorzubereiten. Dazu benutzte ich Mail Typ 00, auch bekannt als Pizzamehl die meisten von euch, die etwas mit Backen vertraut sind, wundern wird, ist, dass ich auf 500 g Mehl, exakt 3 g Frischhefe benutzte. Der Teig wurde 10 Minuten von unserer Kitchenaid durchgeknetet und dann zum Gären für 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Inden Bingen: erst sahen wir die die letzten Folgen der dritten Staffel von The Chelsea Detective und dann noch Wolfs auf Apple TV. The Chelsea Detective kann man in der ZDFmediathek sehen und gefällt uns wegen der trockenen englischen Dialoge und der wenig brutalen Handlung. Danach Wolfs mit Brad Pitt und George Clooney. Gutes seichtes Popcornkino aus Hollywood. Nicht besonders anspruchsvoll, aber unterhaltsam.Der Freitag war dann Liefertag. Wie üblich kam die Lieferung von der Bio Company. Aber wie geschrieben, war es leider die letzte. Hanna überlegte schon, ob wir dann doch bei Bodo ihn bestellen, ich bin noch am überlegen. Dazu kamen alkoholische Getränke für unseren traditionelles Weihnachts- und Ostergetränk sowie von Hanna gewünschte neue Topflappen. Angekündigt war auch die Lieferung meines Telefons. Leider hat das Versender als Logistiprtner DPD ausgewählt. Und die sind unzuverlässig, aller Lieferdienste. Und es kam, wie es kommen musste. Bis bis 20 Minuten vor angekündigten Lieferzeit schien alles okay, und dann kam die Nachricht, dass DPD mich nicht angetroffen hätte. Dies liegt jetzt also in einer Ablagetation 1 km entfernt und natürlich samstags geschlossen.

Ach ja, eine Lieferung hab ich vergessen. Ich habe in dieser Woche unseren DSL-Vertrag erneuert zu günstigeren Konditionen und da kam dann eine neue TV-Box mit ein her, die ich dann auch noch angeschlossen habe. Es ist auch gut, dass ich ein wenig Ahnung habe. Der Provider hat mit der Lieferung einen Installations-und Schulungsangebot gemacht zum Preis von 129 €.

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Ein kleiner Tipp noch. Auf ARTE, gibt es kleine Filmchen von etwa 3 Minuten Länge mit Stories über Leute aus der Pop- , und Rockgeschichte. Absolut empfehlenswert.

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Wer Schreibfehler findet, darf sie gerne behalten. Man darf auch kommentieren, das würde mich freuen.

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