Gestern ging es dann mit der Fähre zur Insel, die Toronto vorgelagert ist. Irgendwann mal durch eine Überschwemmung aus einer Halbinsel entstanden und ihre Jahre durch Landgewinnung vergrößert ist sie mit einer Fähre erreichbar.
Blick auf Fahrgäste und Toronto
Schon auf der Fähre ahnt man, dass man von der Insel einen guten Ausblick auf Toronto hat.
Axel freut sich, dem Gedränge entkommen zu sein
Die Fähre war recht voll und es kamen offensichtlich nicht alle Fahrgäste, die anstanden mit auf das Schiff. Die Leute drängelt beim Verlassen ganz schön und so war ich dann froh diesen Gedränge entkommen zu sein. Deshalb mein Lachen, während dem Hintergrund sich Hanna erst einmal umschaut, wo wir gelandet sind.
Warten auf die Tour
Wir hatten uns entschlossen, eine Inselrundfahrt zu machen, die mit Golfcart-ähnlichen Fahrzeug stattfand. Jedes Fahrzeuge hat circa acht Sitze und war leider von einem Verbrennungsmotor angetrieben. Generell auf der Inselverbot von Autoverkehr bis auf spezielle Fahrzeuge, die zur Versorgung der Insel notwendig sind.
LGBTQ+ Weg
Einweg auf der Insel ist in Regenbogenfarben angemalt und ist, so wie ich es verstanden habe, einer der ersten Wege, speziell zum Schutz von LGBTQ+ bemalt worden.
Natascha fotografiert die Skyline
Bei der Rundfahrt ergaben sich immer wieder Ausblicke auf die Stadt, die zum Fotografieren einfach einladen, wie man hier am Beispiel von Natascha sieht.
Gruppenbild
Daniel, unser Fahrer, war auch so freundlich, ein Bild von uns vieren vor der Skyline zu schießen.
Oliver und Alex
Nach der Fahrt war essen und trinken angesagt. Bei dieser Gelegenheit hatten wir auch kurz Gesellschaft von Oliver und Alex.
Hanna auf dem Wassertaxi
Die Rückfahrt machten wir dann mit dem Wassertaxi, bei dem der Ausblick dann besonders spektakulär war
Der Tag begann sehr ruhig, wir haben zweieinhalb Filme auf Netflix gesehen bis dann irgendwann die Vorbereitungen für das Abendessen begannen. In dieser Zeit trafen noch zwei Überraschungsgäste ein, nämlich Tess und Diana.
Diana und Tess
Test brachte nicht nur den oben abgebildeten Champagner mit, sondern auch eine Auswahl von Käsesorten. Spann fand ich dabei den mit Zitrone gewürzten Gouda, der kohlrabenschwarz war. Schmeckte sehr Zitrone, aber ich denke, dass das eine Methode ist, sehr jungen Gouda teuer zu vermarkten.
Schwarzer zitroniger Gouda
Wird der Käse die Vorspeise darstellte, gab es als Hauptgang Lammkarree mit Röstkartoffel und Bohnen. Eigentlich war als Geburtstagsessen etwas anderes vorgesehen, aber das bekommen wir dann heute serviert.
Lamm und Co.
Nachtisch gab es dann später in Form eines Geburtstagskuchens, der gar keiner war
Axel bläst die Kerzen aus
Der Geburtstagskuchen entpuppte sich als große Eistorte. Trotzdem, wie sie sich als wohlschmeckender Nachtisch.
Geburtstagsgesellschaft
Ich möchte mich noch einmal ausdrücklich bei Natascha bedanken für dieses schöne Essen und für die Überraschungsgäste.
Gestern sind wir mit Natascha und Sean in ihr Haus in Toronto umgezogen. Die Fahrt dauert eine knappe Stunde, und je näher wir an Toronto kamen, wurde der Verkehr immer dichter.
Sportstars
Nach einer kurzen Rast und einem schnellen Spiel Rummikub ging es dann zum Mittagessen und Einkaufen. Wenn die anderen sich Club Sandwiches bestellten, kam Hanna zu ihrem ersten kanadischen Burger.
Burger mit Pommes
Nach dem Essen ging es dann in einen großen Supermarkt und in das LCBO, das staatliche Monopolgeschäft für Alkohol. Richtige Supermärkte sind durchaus etwas größer als vergleichbare in Deutschland.
Gemüseabteilung (Teilansicht)
Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Fernsehen.
Der Tag begann ruhig. Nachdem der Kaffee, den ich gekocht hatte, als du stark empfunden wurde, wartete ich, bis jemand anders wach war und den Kaffee vorbereitete.
Während des Vormittags spielten wir dann wie am Tag zuvor Rummikub. Das scheint dann zunächst einmal für diesen Urlaub das bevorzugte Spiel zu werden. Irgendwann kamen dann Rick und Stephanie, die extra aus Ottawa herkamen, um uns zu sehen.
Rick mit Gitarre und Stephanie
Etwas später kam Sean dazu und brachte seine Boombox mit, und es wurde dann vor dem Essen und nach dem Essen einiges an Musik gemacht.
Jam und singen
Dazwischen wuselten die Hunde und bedanken sich immer mehr, auch mit uns Fremden anzufreunden.
Hanna mit Wolly
Irgendwann zwischendurch gab es ein opulentes Abendessen mit Steak, Schweinerippchen, doppelt gebackenen Kartoffeln und Bohnen.
Dinner (Ausschnitt)
Als es draußen ein wenig kühler wurde, zog die ganze Gesellschaft ins Haus und machte mit Musik weiter.
Gestern haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht zur Straße. Hierzu muss man wissen, dass Heid des Grundstück 48 Acres umfasst, also knapp 20 ha. Das war früher ein Teil einer Farm, den die Familie vor langer Zeit günstig erworben hat. Heutzutage wäre das wahrscheinlich für einen normalen Menschen nicht mehr bezahlbar.
Hanna und Rudi auf Kiesweg
Groß war der Spaziergang nicht, er führte nur vom Haus zur Straße und zurück. Hanna und Rudi wollten noch ursprünglich einen kleinen Weg auf dem Grundstück nehmen, haben das aber aufgegeben, weil sich auf diesem Weg die Mücken tummelten.
Briefkästen an der Straße
Bist zur Straße sind es vielleicht 200 oder 300 m, sieht, dass man um die Post zu holen ein Stück laufen muss. Oder, was wahrscheinlicher ist, man holt die Post, wenn man eh mit dem Auto einfährt.
Rasen mit Tier
Das Bild oben ist ein Suchbild, denn es enthält ein Tier, das typisch für Nordamerika ist. Also geht mal auf die Suche. Es handelt sich um einen Chipmunk auf Deutsch Streifenhörnchen genannt. Die gelten als sehr lästig und beschädigen frisch gepflanzte Pflanzen und fressen die grünen Triebe. Vielen von euch werden Sie aus den Micky Maus Heften kennen als Ahörnchen und Behörnchen, die ja auch durchaus Blödsinn machen. Um es euch einfacher zu machen, habe ich den entsprechenden Ausschnitt vergrößert.
Am Nachmittag kam dann Natascha aus Toronto und brachte ein Spiel mit, mit dem sie und Hanna sich den Nachmittag über vergnügten. Etwas später machte auch ich dann mit.
Ein Rommeeähnliches Spiel
Nach einem schönen, von Natascha gekochten Essen saßen wir noch ein wenig zusammen und hörten Musik bis ich mich dann zur Nachtruhe verabschiedete.
Am zweiten Tag waren wir noch tief im Jetlag und sind mehr weniger mitten in der Nacht aufgewacht. Ich bin dann aufgestanden und habe Kaffee gemacht, während Hanna noch ein wenig liegen geblieben ist. Caledon ist ein Dorf nicht weit von Toronto, wo Heide, Hannas Schwester, dieses Haus auf einem größeren Grundstück besitzt.
Deutsch-kanadische Flagge
Dass hier Deutschkanadier wohnen, sieht man an der Flagge vorm Haus, die eine Kombination aus der Bundesflagge mit der kanadischen Flagge zeigt.
Nach Öffnen der Läden fuhren wir nach Orangeville zum Einkaufen. Kanada ist ein Flächenland und deshalb ist es nötig, mit dem Auto zu fahren. Wir wurden auch abgeholt vom Flughafen und dafür wurde extra das Auto von Heide genommen, da man uns nicht zutraut überhaupt in das Auto von Rudi oder von Natascha hineinzukommen.
Links das Auto von Rudi, in der Mitte das von Heide und rechts das von Nadya, Hannas Nichte
Orangeville ist etwa 15 Minuten mit dem Auto von Heides Haus entfernt. Hanna wollte nach Kleidung gucken. In erster Linie nach einer kurzen Hose, die hat sie nicht gefunden. Dafür eine schöne, lange Hose und ein Oberteil. Ich hab mich auch umgeschaut nach einer kurzen Hose aber nix passendes gefunden.
Einkauf von Lebensmitteln
In Kanada befinden sich Läden sehr oft in Malls, Einzelläden auf einem Gelände mit vielen Parkplätzen drumrum. Oben ist der Laden zu sehen, in dem Hanna und Heide die Vorräte eingekauft haben. Nach dem Kauf ging es dann wieder zurück über die typischen schnurgeraden Straßen die auch typisch sind für Kanada.
Highway 10
Für uns war dann erst mal ein Mittagsschläfchen angesagt, um den durchaus bestehenden Schlafmangel etwas auszugleichen. Danach half Hanna beim bereiten des Abendessens, es sollte griechisch orientiert sein, mit Souflaki, Zaziki und griechischem Salat. Eine von Hannas Lieblingsbeschäftigungen ist das schnippeln von Gemüse.
Caesars Cocktail mit Clamato
Meine Aufgabe war es dann, den für Kanada typischen Caesars Cocktail zuzubereiten. Der Hauptbestandteil kam neben Wodka aus der Flasche in der Mitte, nämlich der Clamato. Das ist ein Saft aus Tomaten und Muschelsaft, der in der Fabrik bei der Verarbeitung von Muscheln entsteht. Eine genaue Beschreibung findet ihr hier.: https://en.wikipedia.org/wiki/Caesar_(cocktail).
Nach dem Abendessen ging es dann sehr früh ins Bett und noch weiter den Jetlag auszugleichen. Bei mir gelang es fast schon in den normalen Rhythmus zu kommen, Hanna war wieder ab 2:00 Uhr durchgehend wach.
Heute ging es los nach Kanada. Der Flug war gebucht mit den so genannten Mobility Services, was nichts anderes bedeutet/bedeuten soll, als dass wir von Helfern mit Rollstühlen zum Gate gefahren werden. Neben der Tatsache, dass wir nicht die ewig langen Wege im Flughafen laufen müssen, besteht ein Vorteil darin, dass wir keine Schlangen aushalten müssen. Wir werden sozusagen an der Sicherheitskontrolle, der Passkontrolle und beim Boarding von Amts wegen immer nach vorne „gedrängelt“.
Da Direktverbindung ab Berlin rar sind, ging es über Frankfurt nach Toronto. Der Flug nach Frankfurt war zunächst pünktlich und ereignislos, bis das Flugzeug ganz kurz vor der Landung plötzlich durch startete. Die Anzeige vom Piloten nach kurzer Zeit war folgende: das Flugzeug voraus glaubte, ein Kaninchen auf der Landebahn angefahren zu haben, und da mussten die folgenden Flugzeuge eine Schleife fliegen, damit die Landebahn inspiziert werden konnte.
Das brachte uns eine Verspätung von 25 Minuten und Hanna bekam schon Panik, dass wir unseren Anschlussflug verpassen könnten. Allerdings war das Boarding bei weitem noch nicht beendet, so dass wir keine Probleme hatten, noch ins Flugzeug zu kommen. Beim des Passes unter Bordkarte kam ich einen kleinen Zettel in die Hand gedrückt, mit der lapidaren Bemerkung, dass uns ein neuer Sitz zugeteilt worden war. Und das bedeutete, dass wir dann plötzlich in der Business Class saßen statt wie geplant in Premium Economy.
Und so begann der Flug noch vor dem Start mit einem Drink, hat er sich Lufthansa Avionik schimpfte. Die gelben Tütchen neben dem Cocktail enthielt übrigens Cashew Nüsse.
Lufthansa Avionik Cocktail
Zu essen gab es dann ein dreibändiges Menü, wir entschieden uns für ein Vitello Tonnato mit frittierten Kapern und geräucherten Thunfischstückchen, als Hauptgang, ein Rinderfilet mit einer Pfeffersauce, Rosmarinkartoffeln und Bohnen (alles gut bis auf die Bohnen, die waren einfach am Boden nicht weich genug gekocht worden. Dazu gab es reichlich zu trinken, ein zwei Gläser Merlot (bei Hanna vielleicht eins mehr). Als Nachtisch gab es dann eine Speise auf Erdbeerbasis, Hanna bestellte sich noch frische Früchte dazu und war dann so verwegen, zu den Früchten um einen Champagner zu bitten. Ich trank danach, übrigens, zum ersten Mal auf einen Flug, einen Espresso und dazu einen Portwein.Für den Rest sehen wir uns dann mit Alkohol zurück. Vor der Landung gab es dann noch einen kleinen Imbiss, eine Tapasvariation. Und dazu verzichten wir auf Alkohol.
Der Flug landete fast pünktlich mit nur 15 Minuten Verspätung in Toronto. Allerdings war der Flug nicht an Verspätung hatte, brauchten die Mobility Services vom Gate bis zum Ausgang knapp 2 Stunden. Es gab nämlich ein Problem, dass auf unseren Flug 29 Passagiere waren, die den Service mit den Rollstühlen in Anspruch genommen. Es ging also immer nur etappenweise voran. Dazu kam dann Probleme mit Leuten, die sich den WLAN Zugang erklären lassen mussten oder Probleme an der Passkontrolle, weil der Pass vom elektronischen Einreisesystem zurückgewiesen wurde. Es ging immer nur schrittweise von einer Station zur nächsten, und dann mussten wir wieder auf die nächste Begleitung warten.
Hannas Schwester Heide erwartet uns schon am Ausgang und dann mussten wir noch etwas warten, bis Rudi ihr Lebensgefährte, mit dem Wagen vor fuhr und uns aufnahm. Rund um den Flughafen war noch dicker Berufsverkehr, und liegen gebliebene Fahrzeuge, so dass wir dann nach einer knappen Stunde Fahrt endlich in Caledon bei Heide ankam.
Natürlich wurde noch ein wenig gequatscht, so dass wir dann gegen 22:00 Uhr ins Bett kamen. Das bedeutete für mich, dass ich praktisch 24 Stunden auf den Beinen, in Flugzeugsitzen oder Rollstühlen verbracht hatte.
In meinem letzten Beitrag habe ich über unsere Krähe gesprochen. Da aber mehr als 40 Arten zu den Raben und Krähen gehören, hab ich noch einmal die KI befragt oder besser die Suchmaschine, die mir mittlerweile als erstes irgendwelche KI Ergebnisse liefert. Das war das folgende:
Das Bild zeigt eine Rabenkrähe (Corvus corone), die auf einem Metallgestänge sitzt.
Diese Vögel sind Allesfresser und ernähren sich von Samen, Insekten und menschlichen Abfällen.
Rabenkrähen sind sehr intelligent und nutzen oft Dächer oder andere Strukturen, um Nahrung wie Nüsse zu knacken.
Sie gelten als Standvögel, die in urbanen Räumen häufig anzutreffen sind
Eine der Tauben
Und ich denke, wenn der Sommer weiter geht, müssen wir mehr mit Vorfällen wie heute rechnen: eine Meise hat sich in unsere Wohnung verirrt und hatte ein Probleme hinaus zu finden. Aber was soll sie denn machen, wenn sie draußen am Fressen ist und plötzlich kommt eine Riesenkrähe an? Selbst als sie dann vor der offenen Balkontür saß, hat sie den Weg nicht gefunden oder nehmen wollen. Irgendwann hat sie dann ein offenes Fenster hier im Wohnzimmer zum Ausweg genutzt.
Ich war ungefähr neun Jahre alt, als bei einem Familienfest alle um den Couchtisch herum saßen und, wie üblich damals, Alkohol tranken.
Alle ein wenig angeschickert, riefen Sie mich dazu und fordert mich auf, einen Likör zu trinken. Ich musste ein wenig angewidert ausgesehen haben, denn alle um den Tisch herum lachten. Aber vielleicht war es damals üblich, schon kleine Kinder an die gesellschaftlichen Konventionen zu gewöhnen.
Die Jahreszeiten, wie schön