Gegenwärtiges und Vergangenes

Schönes Wetter in der Woche

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Unsere Terrasse am Samstag (Foto: Axel)

In dieser Woche hat Hanna endlich Zeit gefunden, mit dem Arbeiten an der Bepflanzung der Terrasse zu machen. In den letzten Wochen hat sie immer Schritt für Schritt kleine blühende Pflanzen gekauft auf dem Markt oder bei Rewe. Jetzt hat sie alles Unkraut und vertrocknete Pflanzen entsorgt. Eigentlich fehlt jetzt nur noch der Oleander, der noch im Treppenhaus steht und für den wir tatkräftige Hilfe benötigen. Eigentlich war die Hilfe für gestern zugesagt, aber dann waren die Helfer leider nicht in Berlin. Allerdings wäre es auch nicht sinnvoll gewesen, da es gestern Nachmittag und abends in Kübeln goss.

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Oleander im Winterquartier.

Ansonsten gab es einige Anschaffung, von denen wir bei Gelegenheit wieder nachreichen werden:

  • Ich hatte mir vor einiger Zeit einen Hut auf meine Merkliste gesetzt, den ich dann in dieser Woche gekauft habe.
  • Als Hanna das dann sah, wollte sie auch einen Hut haben und wir haben einen gefunden
  • Und ich habe in Vorbereitungen auf die Abwesenheiten dieses Jahres mehr einen Sauerstoffkonzentrat gekauft, den man leichter mitnehmen kann, als den die mir Krankenkasse zur Verfügung gestellt hat.

Hanna war sein bei Rewe und beim Markt diese Woche, weil ich mich nicht so gut fühlte. Und promt wurde ich dafür bestraft. Ich hatte heute Morgen einen Termin, in welche Klinikum und der Fahrstuhl war kaputt. Runter ging es, da muss der Taxifahrer halt ein wenig warten. Aber aufwärts ist das schon ein kleines Problem. Aber zufrieden stellend bewältigt.

Diese Woche aus meiner Leseliste

http://aufildesmots.biz/2026/04/ganz-unten/

Christine beschreibt die Probleme, wenn die Knie nicht mehr so richtig mitmachen, zum Beispiel weil sie ersetzt wurden. Und vieles davon kann Hanna sicher nachvollziehen.

Ich schreibe heute darüber, dass ich in letzter Zeit schon mehrfach hingefallen bin und dass ich alleine nicht mehr aufstehen kann. Oder zumindest nicht mehr so leicht und schnell, wie ich es früher konnte. Das liegt natürlich an den Umständen. Vor allem an den unbeweglichen Knien, die mir das Hüpfen, Rennen und Ausführen anderer schneller Manöver unmöglich machen.

Die verschiedenen Vorfälle sind lesenswert. Und auch besonders der Bericht über die Leute, die in misslichen Lagen, geholfen haben.

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https://steady.page/de/nminkmar/posts/b75531ec-4db4-468a-9bb8-f413f15c34ef

Nils Minkmar beschäftigt sich in seinen sieben Tagen mit dem Wal in der Ostsee. Wobei ich jetzt aktuell sagen muss, dass ich der Wal mit dem Namen Timmy offensichtlich selber frei geschwommen hat.

Seit dem 3. März denkt das ganze Land in Buckelwalen. Es ist kein neues Phänomen: Schon in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts waren gestrandete Wale beliebte Sehenswürdigkeiten, die ihren Zeitgenossen zugleich mit letzten Fragen konfrontierten: Bringen die Tiere eine himmlische Botschaft? Und wenn ja, welche? Einstweilen wurde das Fleisch verzehrt, wurden Fett und Knochen verarbeitet, auch dabei kann man ja nachdenken und wäre doch schade drum. Im Goldenen Zeitalter der Holländer wurden die Antworten im Bereich der Religion und der Lebensführung gesucht, heutzutage eher im Baumarkt: Planen, Pontons, Seile und Luftkissen sollen den Lauf der Natur korrigieren. Eine Tierärztin aus Hawaii wird eingeflogen, auch der Bundespräsident interessiert sich für den Walfall. Mit der Vernunft haben solche Ausdeutungsversuche von Naturphänomenen kaum zu tun. Schätzungen zufolge sterben weltweit jedes Jahr mindestens 300.000 Wale, Delfine und Schweinswale als Beifang oder durch Verheddern in Fischereigerät. Das juckt keinen, außer die Vicher selbst, versteht sich. Es wäre sinnvoller, hieran etwas zu ändern, durch eine strengere Regulierung der Fischerei, als einem einzelnen Tier zu helfen. 

Und das Fazit, das ich gut nachvollziehen kann und mir den letzten Teil wünsche:

Die ganze Republik kann sich mit dem Schicksal des Buckelwals identifizieren: In dem gestrandeten Tier muss man das ganze Land erkennen, das mit seiner mut-, ja reglosen Außenpolitik, seinem auf den Verbrenner ausgerichteten Wirtschaftsmodell und einer rundum zaudernden Politik gerade nicht den dynamischsten Eindruck macht und nicht dem beschwingten Bundesadler, sondern einem Buckelwal auf einer Sandbank in der Ostsee gleicht. Es geht nicht vor und nicht zurück, aber das Luftkissen lässt auf sich warten.

Das festzustellen ist aber auch schon der Beginn, es anders zu machen. Unabhängig davon, ob der Buckelwal bald wieder in den offenen Ozean abtaucht oder präpariert im Ozeaneum Stralsund hängt, wir erleben ein Frühjahr mit Anzeichen eines Wandels zum Positiven: In Ungarn ist die Orbàn-Herrschaft tatsächlich zu Ende gegangen. Trump kann die Tage seiner Macht bis zu den Wahlen im November abzählen und der russische Präsident fürchtet mehr denn je einen Umsturz.

 

1 Kommentar

  1. Christiane

    Vielen Dank fürs Verlinken!
    Nur zur Richtigstellung, meine Knie sind noch nicht operiert!
    Ich hoffe ja, dass sie nach einer (noch nicht geplanten OP) wieder beweglicher sein werden als heute …
    LG vor allem an die Kniegeschädigte Hanna!

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