Eiszapfen an unserem Vogelhäuschen

Kalt war’s diese Woche. Aber ich konnte nicht umhin, meine vielen Arzttermine wahrzunehmen. Am Dienstag zum Blut abnehmen in Vorbereitung einer Koloskopie, am Mittwoch bei der Lungenärztin. Und am Freitag habe ich meinen ausgefallenen Zahnarzttermin nachgeholt. Und aufgrund davor schlechten Erfahrung hab ich diesmal zum ersten Mal für die 800 m ein Taxi genommen und zurück. Erfreulich wart ihr bei der Lungenärztin. Sie meint, dass ich vorerst keinen Termin mehr brauche und mich melden sollte falls esProbleme gibt.

Einen Eindruck von den Gehwegverhältnissen in Berlin bietet dieses kleine Video: https://youtu.be/ngCw3YxxMOg

Es gab noch einen sehr erfreulichen Termin: am Freitagabend haben wir uns mit meinen Hamburger Schulkameraden getroffen, zum großen Teil mit Begleitung. Wir waren im Marktlokal in Kreuzberg. Ab sieben Personen bietet das Restaurant ein Dreigängemenü für 55 € an. Dabei ist drei Gänge untertrieben, denn es gibt neben Brot und Oliven auch noch drei verschiedene Vorspeisen. Sehr lecker, obwohl ich im Hintergrund eine leichte Kritik zu den Kohlrouladen gehört habe, nämlich, dass sie zu süß sein. Aber alles in allem sehr empfehlenswert, das Essen vom schwedischen Koch ist teilweise wohl auf Schwedisch inspiriert. Und wenn man nicht sieben Personen voll bekommt, dann kann man à la carte essen.

Diese Woche haben wir auch noch eine schöne Serie mit schwarzem Humor gesehen: The Danish Woman in der ARTE Mediathek. Nils Minkmar schreibt dazu im Siebten Tag:

Aber in Wahrheit hänge ich am Gewaltmonopol des Staates, obwohl es, ich gestehe, Lebenslagen gibt, in denen man die Alternativen testen möchte. Das kennt eben auch Ditte Jensen und im Unterschied zu mir ist sie in der Praxis der effektiven Gewaltanwendung sehr virtuos. Also wendet sie ihre Erfahrung als Spezialkämpferin im Dienst der dänischen Krone in ihrer Nachbarschaft an, sie ist nach Island gezogen. Sehr schräge Komödie rund um Trine Dyrholm.

Eine ausführlichere Rezension findet ihr hier.