Kaffeevollautomat

Es hat sich bei uns so eingebürgert, dass ich morgens zwischen 6:30 Uhr und 7:00 Uhr Kaffee für mich und Hanna koche. Wenn es angesagt ist, räume ich dabei die Spülmaschine aus. Zunächst mache ich einen großen Becher für mich mit zwei großen Tassen und dann einen für Hanna mit zwei normalen Tassen, weil bei ihr dann noch einmal die Menge an Milch hinzukommt.

Ich hatte gerade meinen Kaffee gemacht, da meldete sich der Automat mit der Anzeige „Tank füllen“. Soweit normal. Da der Tank nur eine endliche Größe hat, passiert das eigentlich recht häufig. Also routinemäßig den Tank gefüllt und wieder in die Maschine gegeben. Doch der Hinweis weigerte sich zu verschwinden. Routinemäßig, wie man es gewohnt ist. Bei elektronischen Maschinen schaltete ich also die Maschine aus und dann wieder ein. Es änderte sich nichts. Ich rief Hanna zur Hilfe und bat sie, den Stecker zu ziehen und nach etwa 10 Sekunden wieder einzustecken. Keine Änderung.

Da erinnerte ich mich daran, dass die Maschine schon seit einiger Zeit zum Entkalken aufgefordert hatte. Weder ich noch Manu hat diesen Hinweis so richtig ernst genommen und gedacht, das macht ja nichts, wenn man es etwas später macht. Ich suchte also im Internet nach Hinweisen und fand tatsächlich die Möglichkeit, dass sich der Schwimmer im Tank, der für die Kontrolle des Wasserstandes zuständig ist, verkantet hatte. Ich habe also mit einem langen Löffelstiel versucht, den kleinen Magneten wieder frei zu bekommen und siehe da: ich war erfolgreich.

Hanna hatte schon Angst, dass wir eine neue Maschine kaufen müssten, da diese schon einmal für ein paar 100 € repariert worden war. Jetzt konnte ich ihren Kaffee machen und sie bat mich sogar darum, den Rest des Ersatztees, ich hatte machen sollen, wegzugießen.


Hanna hat dann am Dienstag ihren Hörtest nachgeholt. Nach fast 2 Stunden wurde ihr Test dann nach etwa 3 Minuten abgebrochen. Der Grund war, dass es sich sehr schnell gezeigt hatte, dass ihr Gehör exzellent war und sie alles hören konnte bis auf vielleicht einige hohe Töne. Also liegt es daran, dass sie offensichtlich sehr selektiv wird, wenn sie, wie so häufig, mich nicht versteht.

Außerdem sind wir beide am Donnerstag gegen Grippe und gegen COVID geimpft worden. Die Grippeimpfung durfte die MTA eigenständig in den linken Arm durchführen, für COVID kam dann der Arzt selber und setzte die Spritze in den anderen Arm.

Video der Woche

via https://www.buddenbohm-und-soehne.de/2026/10/30/linkwerk-zum-wochenende-37/

Ich kenne jemanden, der sehr gut die Technik des Klaviers beherrscht, aber solche Musik sicher nicht machen könnte, da man dazu nicht nur tieferes Musikverständnis benötigt, sondern auch einen gewissen Grad an Empathie.